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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Mittwoch, 20. September 2017 10:13 Uhr
Lotterie Sparen+Gewinnen: KSN vergibt 1.459 Geldpreise
Mittwoch, 20. September 2017 10:10 Uhr

Uslar (red). In den Herbstferien findet ein Foto-Projekt für Jugendliche in Uslar statt. Vorkenntnisse oder eine Fotoausrüstung sind nicht notwendig. Interesse und eine Handykamera reichen zur Teilnahme aus. Die Teilnehmer/-innen beschäftigen sich zu Beginn mit dem Thema des Projektes, um danach einzeln oder in kleinen Gruppen auf Fotosafari durch das Stadtgebiet in Uslar zu gehen.

Im Anschluss landen die Fotos in einem Fotobuch, das an die Teilnehmer/-innen und weitere verteilt wird. Mit dem Projekt werden mehrere Ziele verfolgt. Die Teilnehmer/-innen beschäftigen sich mit Fotografie und gestalten kreativ ihr Fotobuch. Sie gehen mit geschärften Sinnen und Augen durch das Stadtgebiet. Dabei entdecken sie das Stadtgebiet neu und dokumentieren das Gesehene mittels Handy oder Kamera. Interessierte im Alter zwischen 13 und 17 Jahren können kostenlos teilnehmen.

Das 1. Treffen findet am Montag, 02. Oktober, um 14.00 Uhr im JugendCafé Uslar in der Bahnhofstraße 10 statt. Geleitet wird der Kurs von Susanne Schulz, Dozentin für Kunst und Gestaltung. Organisiert wird der Kurs von der Stadtjugendpflege Uslar. Anmeldungen sind bei der Stadtjugendpflege unter 05571/5778 und jugendpflege@uslar.de möglich. Das Foto-Projekt findet im Rahmen der Interkulturellen Woche des Lokalen Aktionsplanes im Landkreis Northeim statt. Gefördert wir das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Auskunft erteilt Stadtjugendpfleger Kristian Thiemann unter 05571/5778 und jugendpflege@uslar.de.

Foto: red

Dienstag, 19. September 2017 15:04 Uhr

Uslar (red). Ein Highlight auf dem Albert-Schweitzer-Kinderspielfest am Mittwoch, 20. September zwischen 15 und 18 Uhr in der Uslarer Langen Straße wird die Aktion „Schlag den Star“ sein. Handballer der HSG Schoningen-Uslar-Wiensen haben für die Kinderfestmeile ein Handballtor organisiert, damit die kleinen Besucher gegen ein bekanntes Gesicht aus der Region in der Disziplin Torwurf antreten können. Ob Bürgermeister, Schulleiter oder der Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks: Sie alle werden sich zu festen Zeiten der Aufgabe im Handballtor stellen und die Wurfkünste der kleinen Besucher herausfordern.

Die Aufteilung der „prominenten“ Torwarte ist zunächst folgendermaßen geplant: Von 15 bis 15.20 Uhr steht Corinna Stahlmann von der Kreissparkasse Northeim im Tor. Um 15.20 Uhr wird sie von Peter Alder von der Grundschule Uslar abgelöst. Peter Alder übergibt das Tor dann um 15.40 Uhr an Jürgen Nolte – Rektor der Oberschule. Um 16 Uhr geht das Torwerfen mit dem Schulleiter des Gymnasiums Uslar, Dietmar Wagner, weiter. Abgelöst wird Dietmar Wagner um 16.20 Uhr von Peter Goetze von der Volksbank Solling. Von 16.40 bis 17.00 Uhr wird Bürgermeister Torsten Bauer das Tor besetzen. Werner Drese, der Schulleiter der Grundschule Schoningen, wird von 17.00 Uhr bis 17.20 Uhr im Tor anzutreffen sein.

Im Anschluss stellt sich Familienwerksgeschäftsführer Martin Kupper bis 17.40 Uhr in das Tor und den Abschluss bildet noch einmal Uslars Bürgermeister Torsten Bauer. Wie in jedem Jahr können die kleinen Spielefestbesucher an den Aktionsständen fleißig Stempel sammeln. Wer seine Karte mit den passenden Stempeln gefüllt hat, kann diese gegen ein Gewinnlos eintauschen. Auch für die mutigen Werfer bei „Schlag den Star“ gibt es natürlich einen Stempel auf die Karte.

 

Montag, 18. September 2017 11:37 Uhr

Northeim (hakö). Wärmende Herbstsonne tauchte die Stadt in ein besonderes Licht, der Duft nach Köstlichkeiten im rustikalen Stil, lautes Getöse und herzerfrischendes Lachen, Gewänder und Kulisse zum Verlieben - der 22. Northeimer Klostermarkt lockte auch diesmal wieder ein paar tausend Besucher aus der Region in die Innenstadt mit ihrem so einzigartigen Ensemble an Fachwerkhäusern.

Das Mittelalter wurde lebendig, war sympathischer Gast zwischen Münsterplatz und Marktplatz. Ein Event mit inzwischen großer Tradition. Ein Event zum Festhalten im Tagebuch der besonderen, liebenswürdigen Ereignisse zwischen Harz und Weser. Ein Event zum Verweilen und Genießen, Ruhe zu finden, eingebunden in Northeim's Geschichte. Eine Augenweide in einer hektischen Zeit. Das paßte dem oft gebeuteltem Seelenleben.

Für zwei Tage verwandelten Händler, Handwerker, Gaukler, Landsknechte und Ritter die Fußgängerzone in einen großen historischen Markt mit Zeltlagerstätten und liebevoll gestalteten Ständen.

Das Stadtmarketing Northeim hatte angekündigt: Hier wird gelebt, gekämpft und gefeiert, gefeilscht und verkauft. Zunftmeister zeigen uralte Handwerkstechniken. Historische Scharmützel, Kinderbelustigungen, Ritterkämpfe, Lagerleben und mittelalterliche Musik sorgen zusätzlich für Unterhaltung. Alles stimmte, machte das Publikum staunend und glücklich zugleich.

Die geöffneten Geschäfte hatten am verkaufsoffenen Sonntag zum Bummeln eingeladen. Schauen und einkaufen war das Motto. Dazu eine Außengastronomie wie man sie kennt in Northeim: Herzlich und gastfreundlich.
www.stadtmarketing-northeim.de

Fotos: hakö

Montag, 18. September 2017 11:22 Uhr

Katlenburg (hakö). Mit einem dreitägigen, zünftigen Zeltfest feierte der Musikverein Katlenburg sein 50jähriges Bestehen. Ein großer Festumzug mit örtlichen Vereinen und Freunden auch aus dem Harzvorland fand ein begeistertes Publikum am Straßenrand. Für einen Moment ruhte der Verkehr aus allen Richtungen. Musik war Trumpf.

Die ausgelassene, Freude versprühende Stimmung am langen Wochenende unter dem Motto "50 Jahre Freu(n)de mit Musik" wird noch lange nachklingen. Es gab viel Lob und Anerkennung für das bunte Showprogramm. "Katlenburg im Rausch der Gefühle", bemerkte ein Passant aus dem Ortsteil Berka.
www.musikverein-katlenburg.de

Fotos: hakö

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Blaulicht
Sonntag, 17. September 2017 09:08 Uhr
Freundschaftliche Hilfe zieht Strafanzeige nach sich
Sonntag, 17. September 2017 08:43 Uhr

Northeim (red). Am Samstag, gegen 10.45 Uhr, machte sich ein zuvor in der Bürgermeister-Peters-Straße geparkter Klein-Lkw "selbstständig" und rollte auf der abschüssigen Fahrbahn - ohne Fahrer im Führerhaus - quer über die Straße. Bei der "Fahrt auf Abwegen" touchierte der Lkw drei ordungsgemäß am Fahrbahnrand geparkte Pkw und verursachte dadurch Schaden in Höhe von insgesamt ca. 6.000 Euro. Der Nutzer des Klein-Lkw hatte zuvor offensichtlich vergessen beim Parken die Handbremse anzuziehen.

Dienstag, 12. September 2017 11:43 Uhr

Berwartshausen (red). Am Montag, den 11. September, gegen 12.25 Uhr, kam es auf der B 241 in Höhe der Einmündung Berwartshausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 6.500 Euro.

Ein 76 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der Moorestraße in Richtung der B 241 unterwegs. Beim Einbiegen auf die Bundesstraße nach links in Richtung Moringen übersah er den Pkw einer 48 Jahre alten Moringerin, die auf der Vorfahrtstraße in Richtung Northeim unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Moringerin vermutlich nur leichte Verletzungen. Vorsorglich wurde sie mit einem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren.

An den beiden älteren Fahrzeugen entstand jeweils ein Totalschaden. Die nicht mehr fahrbereiten Autos wurden abgeschleppt.

Montag, 11. September 2017 11:44 Uhr

Hillerse (red). Die Ortsfeuerwehr Hillerse, Berwartshausen, die Schwerpunktfeuerwehr Northeim und die Stützpunktfeuerwehr Höckelheim wurden am Montagmorgen, gegen 7:54 Uhr, zu einem Brandeinsatz alarmiert. In Hillerse in der „Großenroder Straße“ ist es in einem Haus zu einer Rauchentwicklung in einem Keller gekommen. Ein Rauchwarnmelder hatte im Haus ebenfalls ausgelöst. Die Feuerwehren, die kurze Zeit nach der Alarmierung am Einsatzort eingetroffen waren, verlegten eine Wasserförderstrecke von einem Unterflurhydranten bis etwa 50 Meter zu dem Haus. Zwei Atemschutztrupps begaben sich mit einem C-Schlauch in den Keller und nahmen eine erste Erkundung vor. Der zweite Trupp überprüfte mit einem Ex-Warngerät und einer Wärmebildkamera die Kellerräume. Die Feuerwehrleute aus Northeim stellten den Atemschutz-Sicherungstrupp. Da seitens der Feuerwehr keine Ursache festzustellen war, wurden Schornsteinfeger und weitere Fachfirmen hinzugezogen. Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei. Eine Frau wurde mit einem Verdacht auf einer Rauchgasintoxikation mit einem Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe Northeim in die Helios Albert-Schweitzer-Klinik nach Northeim gebracht.

Foto: Horst Lange, Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

 

Donnerstag, 07. September 2017 12:17 Uhr

Northeim (red). Am Mittwochabend gegen 18 Uhr befuhr eine 60-jährige Nörtnerin mit ihrem Pkw die B 446 aus Richtung Reyershausen nach Nörten-Hardenberg. In Folge einer Unachtsamkeit kam sie in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von Fahrbahn ab, geriet in den Seitengraben und stieß mit dem Fahrzeug gegen ein Brückengeländer. In Folge des Anstoßes überschlug sich das Fahrzeug und blieb im Graben auf dem Dach liegen. Ein zufällig vorbeikommender Pkw-Fahrer stand der Verunfallten zur Seite und holte den Rettungsdienst heran. Die Fahrzeugführerin wurde beim dem Unfall verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 18.500 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppfahrzeug geborgen werden.

Foto: Horst Lange, Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

Unsere Videothek
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Politik
Mittwoch, 20. September 2017 10:19 Uhr
EU Förderung für Hotspots möglich: W-Lan-Hotspots in Hardegsen
Mittwoch, 20. September 2017 10:16 Uhr

Sohlingen (red). Am Donnerstag, den 21. September, findet eine öffentliche Veranstaltung in Sohlingen auf dem Gelände der Ahletal KG in der Uslarerstr. 21 in Uslar-Sohlingen bei Jörg Gebauer statt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Niedersächsischen Landtag und CDU Landesvorsitzende von Braunschweig, Frank Oesterhelweg (MdL), spricht zu dem Thema: „Unseren ländlichen Raum nach vorne bringen". Im Anschluss an den Vortrag ist die Möglichkeit zur Diskussion zu allen Themen gegeben. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. 

Foto: CDU

Dienstag, 19. September 2017 18:30 Uhr

Northeim (red). Der SPD-Ortsverein Northeim lädt anlässlich der Bundestagswahl alle Interessierten für den kommenden Sonntag, 24. September 2017, 18 Uhr, recht herzlich zur Wahlparty ein. Stattfinden wird diese in der „Klosterschänke St. Blasien“ am Northeimer Münsterplatz. Während der Party werden die Anwesenden laufend über die aktuellen Ergebnisse der Bundestagswahl informiert.

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Wirtschaft
Montag, 18. September 2017 10:33 Uhr
HELIOS Bildungszentrum Südniedersachsen feiert Examen
Montag, 18. September 2017 08:34 Uhr

Northeim/Seesen (red). Die Volksbank eG in Seesen erhielt neben 19 weiteren Firmen die Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ 2017 vom Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Karl-Heinz Banse, und dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Die Übergabe fand im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover statt.

Neben der Volksbank eG wurde ein weiteres regionales Unternehmen aus Bad Gandersheim, Leicht & Appel, geehrt. Innenminister Pistorius sagte, dass 98 Prozent der Feuerwehrleute ehrenamtlich tätig seien und damit bei ihren Einsätzen Beruf, Familie und Ehrenamt miteinander in Einklang bringen müssen. „Das Brandschutzgesetz gibt ihnen zwar das Recht, ihren Arbeitsplatz zu verlassen, um an Einsätzen teilzunehmen, aber das Gesetz nützt nicht viel, wenn die Unternehmen und Arbeitgeber nicht dahinter stehen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Dauer des Einsatzes freistellen“, so Boris Pistorius.

Im Namen der Landesregierung dankte Pistorius den anwesenden Firmenvertretern für ihr Verständnis für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Auch Karl-Heinz Banse dankte den ausgezeichneten Firmen für ihr „unbezahlbares Engagement für die Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen“. Sein Dank schloss auch die Bereitstellung von Geld- und Sachspenden oder das Zurverfügungstellen von Örtlichkeiten zum Üben für den Ernstfall mit ein. Die Förderplakette wurde in diesem Jahr bereits zum 18. Mal vergeben. Sie wurde 1999 durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten und dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen gestiftet. Seit 2000 erfolgt daher eine Verleihung der Auszeichnung zum „Partner der Feuerwehr“ an besonders feuerwehrfreundliche Unternehmen und Institutionen in Niedersachsen.

Mit dieser Auszeichnung sollen Unternehmen und Institutionen öffentlich positiv und lobend geehrt werden, die in besonderem Maße vor allem die Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit in den Feuerwehren in Niedersachsen unterstützen. Die Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen tut dies in besonderem Maße.

Seit 2009 wurden an mittlerweile 108 Kinder- und Jugendfeuerwehren im gesamten Geschäftsgebiet der Volksbank eG mehr als 195.000,00 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens ausgeschüttet. Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG und selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Dannhausen bei Bad Gandersheim, nahm die Förderplakette stellvertretend für die Volksbank eG entgegen und sieht das Engagement der Volksbank eG damit bestätigt.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren, werden für Einsätze, wie z. B. das Jahrhunderthochwasser im Juli dieses Jahres, natürlich freigestellt“, sagte Dieter Brinkmann und fuhr fort, „mit unserer Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehren und weiteren Förderungen der regionalen Feuerwehren schaffen wir nicht nur mehr Werte für Menschen, sondern wollen auch das Ehrenamt und das damit verbundene persönliche Engagement jedes Feuerwehrmitglieds würdigen.“

Foto: Volksbank eG

Samstag, 16. September 2017 08:09 Uhr

Northeim (red). „Wenn Schweigen gefährlich ist“ – unter diesem Motto findet am 17. September 2017 der Internationale Tag der Patientensicherheit statt. Im Rahmen der täglichen Pflege, bei Untersuchungen und Therapien sowie Operationen greifen auch in der HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim für die Patientensicherheit viele Hände ineinander. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten legen viel Wert auf Kommunikation und vorausschauende Planung, um gemeinsam sicher zu handeln. 

„In einem Krankenhaus sind Teamarbeit und Transparenz unverzichtbar. Beides führt zu mehr Sicherheit und letztlich zu einer besseren Versorgung der Patienten“, betont Dr. med. Jens Kuhlgatz, Ärztliche Direktor der Klinik. Um Fehler zu vermeiden, hat die HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim im medizinischen Alltag zum Beispiel Checklisten eingeführt: „In Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegemitarbeitern führen wir mit jedem Patienten vor einer Operation ein Gespräch über Symptome, Medikationen und Vorerkrankungen. Diese werden erfasst, um bei operativen Eingriffen Risiken für den Patienten soweit wie möglich zu minimieren.“ Vor der Operation wird der Teil des Körpers markiert, an dem der Eingriff erfolgen soll. Auch Name und Geburtsdatum werden vor der Narkoseeinleitung vom Patienten erfragt. „Kurz vor der Operation gibt es dann das sogenannte Timeout. Hier hält das gesamte Team inne, um die Patientendaten noch einmal zu überprüfen“, ergänzt Kuhlgatz. 

Trotz aller Professionalität passieren im Arbeitsalltag einer Klinik Fehler. „Entscheidend ist der Umgang damit“, fügt Dr. Kuhlgatz hinzu. Der Ärztliche Direktor lädt daher alle an der Patientenversorgung aktiv beteiligten Mitarbeiter, vor allem Ärzte und Pflegekräfte, einmal im Monat zu einer Konferenz ein. Gemeinsam beleuchten sie intensiv Patienten mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfälle: „Unser Ziel ist es, in diesem Rahmen Verbesserungspotenziale herauszuarbeiten und die Qualität der Behandlung zu sichern bzw. kontinuierlich zu steigern“, sagt Kuhlgatz. „Alle Maßnahmen, die auf der Konferenz festgeschrieben werden, sollen später helfen, Fehler zu vermeiden und sind anschließend von allen Ärzten verpflichtend umzusetzen.“

Auch im Pflegebereich gelten Vorgaben, um zum Beispiel ausschließen zu können, dass Patienten verwechselt werden. So erhalten sie bei ihrer Aufnahme ein Armband um das Handgelenk. Auf diesem sind neben dem Namen und dem Geburtsdatum auch eine individuelle Nummer sowie ein Code gedruckt. Darüber können unter anderem die Ergebnisse von Blutuntersuchungen dem jeweiligen Patienten schnell zugeordnet werden. Ein weiteres wichtiges Thema bei der Patientensicherheit ist die Prophylaxe beispielsweise von Stürzen und Dekubitus. Des Weiteren bilden gemeinsame Visiten des behandelnden Arztes und des Pflegepersonals die Grundlage für eine optimale Behandlung der Patienten: Sie schaffen Vertrauen und fördern den offenen Austausch sowie den Informationsfluss im Rahmen der Schichtübergaben auf der Station.

Foto: HELIOS Kliniken

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Sport
Dienstag, 19. September 2017 14:59 Uhr
Englische Woche mit brasilianischem Ausklang – NHC-Damen starten mit Sieg und Niederlage
Montag, 18. September 2017 14:15 Uhr

Northeim (hakö). Große Begeisterung auf den Ringen der Schuhwallhalle. Im Duell der Aufsteiger gewannen am Sonntag die Handballer des Drittligisten Northeimer HC 33:26 (14:12) gegen den hessischen Meister SG Bruchköbel.

400 Zuschauer sahen den dritten Saisonsieg. Unter den Fans entdeckte Northeim-News unter anderem Northeim's ehemaligen Bürgermeister, Irnfried Rabe, den Fraktionschef der FDP im Stadtrat, Eckhard Ilsemann und den Vorstandsvorsitzenden der Kreis-Sparkasse Northeim, Guido Mönnecke, sowie auch den Nachwuchs des Gastgebers.

Die große Familie der Handballer feierte am Ende Platz 2 der 3. Liga Ost Männer. Das gibt Auftrieb, setzt Emotionen frei, sorgt für Elan und Engagement auch des Ehrenamtes, wie an diesem Spieltag zu beobachten war, so an der Kasse, beim Imbiß und im Bereich der Ordner. Da kommt wirklich Freude auf. Das tut dem Sport gut. Den Zuschauern allemal.

Der gute Saisonstart gibt dem NHC das Gefühl, mithalten zu können in der 3. Liga. Das nächste Heimspiel der 1. Herren des NHC findet am 8. Oktober um 17 Uhr in der "Schuhwallhölle" gegen den aktuellen Tabellenführer SG Leutershausen statt. Der Spielort wird zur Festung. Am 23.9. spielt der NHC beim TV Germania Großsachsen, am 30.9. beim HSC 2000 Coburg II.

Fotos: hakö

Freitag, 15. September 2017 08:43 Uhr

Northeim (red). Was für ein Wille, was für eine Teamleistung war das am vergangenen Samstag beim bisherigen Tabellenführer, der HSG Rodgau Nieder-Roden. Durch eine ganz starke Leistung in allen Mannschaftsteilen habt der NHC mit 31:35 gewonnen. Weder der Ausfall von Paul Hoppe im Abschlusstraining, noch die früh im Spiel aufgetretene Handverletzung von Tim Gerstmann haben die Northeimer dem Konzept gebracht.

Vom Start weg konnte der NHC das Spiel ausgeglichen gestalten. So ging es von 1:0 über 4:2 bis zur ersten Führung des NHC eim Stand 4:5 in der 8. Minute torreich hin und her. Dieses hin und her setzte sich bis zur 16. Minute beim Stand von 9:8 fort. In dieser Phase bekamen beide Abwehrreihen den gegnerischen Angriff kaum in den Griff.

Deshalb stellte der NHC die Deckung von 3-2-1 auf 6-0 um. Durch diese Maßnahme stabilisierte sich die Deckung des NHC und wurde sicherer. In der Folge konnte man sich eine 2-Tore-Führung herausspielen. In der 26. Minute hatte der NHC beim Stand von 11:13 dreimal die Möglichkeit auf drei Tore wegzuziehen, man scheiterte aber durch ein überhastetes Gegenstoßspiel. So kamen der Gastgeber zurück und es ging mit 15:13 in die Halbzeitpause.

Direkt nach der Halbzeit ging die HSG Rodgau Nieder-Roden zum ersten Mal selbst mit drei Toren in Führung. Dennoch steckte Northeim nicht auf und in der 35. Minute gelang der erneute Ausgleich - jetzt zum 18:18. Dieser währte aber nur kurz, denn in der 39. Minute lag man beim Stand von 22-19 erneut mit drei Toren zurück. In der darauffolgenden Auszeit schwor sich das Northeimer Team noch mal darauf ein, alles rauszuholen und bis zum Ende um den Sieg zu kämpfen. Und mit dieser Einstellung gelang es uns in der 45. Minute erneut in Führung zu gehen. Danach gab es ein Schlüsselmoment.

Beim Stand von 25:25 hatte der Gastgeber erneut die Chance in Führung zu gehen. Doch der Siebenmeterwurf von Philippe Kohlstrung wurde durch Marcel Armgart gehalten und im Gegenzug war es Jannes Meyer, der zur erneuten Führung zum 25:26 einnetzte. In der Folge gelang es dem NHC bis zur 55. Minute eine 4-Tore-Führung herauszuspielen und beim Stand von 27:31 war es Sören Lange, der den Ball aus dem eigenen Neuner in das leerstehende Tor von Rodgau Nieder-Roden warf und man mit 27:32 in Führung gingen. Dieses Kunststück gelang auch Paul-Marten Seekamp noch einmal in der 58. Minute zum zwischenzeitlichen 29:35. Am Ende stand ein hochverdientes 31:35 auf der Anzeigetafel und die Freude kannte keine Grenzen mehr.

Ein besonders starkes Spiel zeigten Marlon Krebs und Max Berthold. Marlon war besonders in den entscheidenden Szenen zur Stelle und erzielte wichtige Tore und Max schaffte durch sein starkes eins gegen eins sehr viel Platz für seine Nebenleute. Zudem ergänzte sich unser Torwartgespann Stammer und Armgart sehr gut durch ihre unterschiedlichen Stile. Alles in Allem war es eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Willen, der an diesem Tag nicht gebrochen werden konnte.

Aufstellungen

HSG Rodgau Nieder-Roden: Friedrich, Rhein; Weber, Henkel (2), von der Au, Schultheis, Kohlstrung (6), Stenger (3), Hain, Weidinger (4), Hoddersen, Schopper, Müller (9), Kaiser (7)

NHC: Stammer, Gobrecht, Armgart; Meyer (5), Schlüter (3), Krebs (6), Lange (8), Seekamp (8), Haberecht (1), Gerstmann, Berthold (3), Dewald (1)

Vorschau auf das Wochenende

Am kommenden Sonntag, den 17. September empfängt der Drittligist Northeimer HC, als höchstspielende Männermannschaft in ganz Südniedersachen, in der heimischen Schuhwallsporthalle in Northeim um 17 Uhr die SG Bruchköbel aus der Nähe von Frankfurt. Damit trifft der amtierende Niedersachsenmeister auf den Hessenmeister oder der Vierte empfängt den Neunten. In diesem Spiel ist Spannung und guter Handball garantiert. Karten können carola.bialas@northeimerhc.de bestellt oder an der Abendkasse erworben werden.

Foto: Spieker Fotografie

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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