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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Montag, 23. April 2018 09:32 Uhr
Gut besuchter Basar des SC Schoningen
Montag, 23. April 2018 09:26 Uhr

Northeim (hakö). Der hohe Anspruch schwebt seit Monaten über der Kreismetropole: "Sportstadt Northeim". Nicht wenige Bürger aus einflussreichen Kreisen wünschen sich sogar Hinweisschilder auf der Autobahn. Groß, deutlich, animierend, bei nächster Gelegenheit mal abzufahren und Sportstätten aufzusuchen, um einzutauchen in niveauvollen Amateursport an der Rhume. Aber, wo steht der Sport? Wie ist der Pegelstand? Ist das Anspruchsdenken berechtigt? "Quo vadis Sport NOM"?

Hat Northeim wirklich das Image einer eher langweiligen Beamtenstadt ablegen können und steht kurz vor der Ernennung zur "Sportstadt"? Wie sieht es zum Beispiel aus beim Fußball und Handball? Beide Vereine, der FC Eintracht Northeim und der Northeimer Handball Club / NHC haben Ambitionen, träumen von höheren Ligen, um endlich den weißen Fleck im südlichen Niedersachsen verschwinden zu lassen nach dem Untergang einst so renommierter Vereine, wie Einbeck 05/SVG Einbeck, Göttingen 05, und mit Blick über die Landesgrenze, Hessen Kassel. Das war mal großer Fußball, der die Massen elektrisierte und ins prallvolle Stadion lockte.

Heute geht der erste Blick zum vor 26 Jahren gegründeten FC Eintracht Northeim. Und zu den mitunter grandios aufspielenden Handballern des NHC. Vorzeigeclubs! Wirklich? Da begibt sich eine noch vor der Saison hoch gelobte Oberliga-Mannschaft und ihr neues Umfeld in diesen Frühlingstagen doch tatsächlich noch einmal auf selbst produziertes, dünnes Eis und riskiert mit Niederlagen in Folge und neuerdings auch "Verbalattacken" und Wutreden des Trainers gegen angebliche Pöbler im altehrwürdigen Gustav-Wegner-Stadion, in die Gefahr, Vertrauensvorschuß ganz schnell "über den rechten Flügel" zu verspielen. Unglaubliche Szenen, die nachwirken werden. Für die Öffentlichkeit lächerlich, entgleisend und laienhaft und Ausdruck "labiler Kondition", am Menschen, am treuen Fan vorbei.

Ein sich ständig in der Medienlandschaft produzierender, junger Übungsleiter, unerfahren und abgehoben wirkend, gibt kein gutes Bild. An Stammtischen diskutiert man "Arroganz" und "Selbstüberschätzung". Höhepunkt war im letzten Heimspiel gegen die "Kicker vom Fliegerhorst", den 1.FC Wunstorf, sein Ausraster am Mikrofon, als er "pöbelnden" Fans riet, bei Heimspielen doch lieber die Eisdiele aufzusuchen. Ein Vorgang, der noch einmal im Vorstand beleuchtet werden sollte. Muß! Eine Entgleisung. Einfach profillos. Gift für die Außenwirkung  des über lange Jahre äußerst seriös geführten Vereins. "Rote Karte" für die Fans.

Zählt man die Zuschauer, so sind 200 und weniger Fans im weiten Rund im Schnitt pro Spiel doch eher blamabel. Spelle-Venhaus oder Uphusen hauen einen auch nicht vom Hocker. Attraktive Gegner haben andere Namen. Macht es den Spielern im oberen Herrenbereich wirklich noch Spaß, vor Ausschluß der Öffentlichkeit auf Torejagd zu gehen? Auch bei einem anvisierten Aufstieg in die Regionalliga kämen kaum mehr Zuschauer. Woran liegt das?

Mal ernsthaft darüber nachdenken und sich liebevoll um Fans, um eine blühende Fankultur bemühen. Ein Fanbeauftragter sollte seine Aufgaben kennen. Die Eintracht-Spitze schweigt. Kein Wort der Entschuldigung. Fehlt etwa die Verbundenheit zu Northeim, zu seinen Bürgern, zur Gesellschaft? Ließen unter Ex-FC-Boß Wolfgang Hermann noch Freundschaftsspiele unter anderem gegen Hannover 96, Eintracht Braunschweig, Mainz 05 mit Trainerlegende "Kloppo"(!) und gegen VfL Wolfsburg das Fußballherz höher schlagen, wie auch Public Viewing 2006 mit live-Übertragungen der WM-Spiele der deutschen Mannschaft auf dem brechend vollen Münsterplatz, passiert heute auf der "Insel der Kicker" nichts, absolut nichts, um den Fans auch mal "Danke" zu sagen.

Die PR-Arbeit hat deutlich an Format verloren. Für die Bürger scheint die Identifikation mit dem Fußball verloren zu gehen. Früher undenkbar. Schade.

Ganz anders die Stimmung beim Northeimer Handball Club. Geschickt der Schachzug, ein Spitzenspiel um Punkte in Göttingen austragen zu lassen und damit beste Werbung in und für die Region zu machen. Der NHC - schon längst ein Sympathieträger. Das freut insbesondere neben den heißen, trommelnden, laut anfeuernden Fans natürlich die Sponsoren. Eine intelligente Vereinsstrategie. Der NHC hat sie eben, eine tief in Northeim verwurzelte, professionelle Chefetage, eine glänzende Nachwuchsarbeit und ein engagiertes Team an Ehrenamtlichen. Die Säulen für den Erfolg. Da greifen die Mechanismen. Die Zuschauerzahl steigt ständig. Viele kommen vom Fußball, um großen Sport zu erleben.

Gegen den Ex-Europapokalsieger und mehrfachen Deutschen Meister TV Großwallstadt  kamen erst kürzlich 1.500  Zuschauer in die Sparkassen-Arena in Göttingen und sahen einen sensationellen Sieg der Northeimer.

NHC-Chef Knut Freter und seine Marketingabteilung um Oliver Kirch gebührt Lob und Anerkennung für eine tolle, nie blendende, Werbung für den Handballsport. Das seit Jahren schon. Die Handballer halten jedenfalls das Schild "Sportstadt Northeim" ganz hoch, sind Vorbilder. Die Fans folgen und das gern. Auch in neuer Großsporthalle am Schuhwall auf dem ehemaligen Gelände der Realschule. Was für ein Sportzentrum: Schwimmhalle mit 50 Meter-Bahn, neue Skateranlage und bald schon eine neue Handballbühne.

Vorschlag: Wir Sportfans treffen uns auf Anraten des FC Eintracht Northeim zum 30jährigen Vereinsjubiläum der Fußballer in einer Northeimer Eisdiele, in Erinnerung an die guten, alten Zeiten im Stadion unter fürsorglicher Clubführung und in Freude über unsere Handballer, die dann sicherlich schon in der 2. Bundesliga spielen vor einem begeisterten Publikum. Der NHC wird den Namen unserer Stadt weiterhin hinaus tragen in die Welt der Sportler und das vor dem Hintergrund hoher Fankultur. Danke NHC!

Zurück zum Fußball. Vielleicht sollten der FC Eintracht Northeim, Göttingen 05, SVG Göttingen, VfR Osterode und die SVG Einbeck mal ernsthaft über eine Fusion nachdenken, ein neues gemeinsames Stadion an der Autobahn bauen, dazu ein Fußball-Internat, um als Großverein mindestens 3. Bundesliga zu spielen. Zuschauer, Fan-Gruppen kämen aus der ganzen Harz-Weser-Region in ein großes Stadion. Der Nachwuchs würde jubeln. Hauptsponsoren würden konkurrieren um die Gunst der Ballartisten. Allein schaffen es die genannten Traditionsclubs bestimmt nicht, in höhere Ligen aufzusteigen. Das zur Diskussion.

Sonntag, 22. April 2018 07:30 Uhr

Göttingen (r). Die neue Streckenführung zum 17. Brockenaufstieg stellt die Organisatoren vor neue Herausforderungen und erfordert eine gute Vorbereitung. Am vergangenen Samstag gab es daher eine Vortour mit dem Helferteam des Brockenaufstieg.

Zweck der Tour war die Streckenbegehung der neuen Etappen: Vom Nordcampus bis zum Brotmuseum in Ebergötzen, der ersten Eventstation, und schließlich die zweite Etappe von Ebergötzen nach Obernfeld, die von den Radscouts abgefahren wurde. Für das Team war es wichtig sich die Route einzuprägen, eine Übersicht über die Abzweigungen auf der Strecke zu gewinnen und alle wichtigen Eckpunkte für die Wanderer festzuhalten. Damit die Wegführung so eindeutig wie möglich gestaltet werden kann, wurde nach Markierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten. Die neue Route führt über gut befestigte Wege, ist abwechslungsreich und weist mehr Höhenmeter auf als die vorherige. Der Weg von Göttingen-Nikolausberg über Bösinghausen nach Ebergötzen und schließlich am Seeburger See vorbei bietet einige landschaftliche Highlights.

Am Brotmuseum angekommen, gab es ein persönliches Treffen mit den Verantwortlichen, um den Ablauf und Standortaufbau zu besprechen. Auch in Obernfeld (SV Obernfeld) und Hilkerode wurden noch einmal die wichtigsten Details geklärt. Das Engagement und die Unterstützung von Bürgern und Verantwortlichen auf der Strecke und in den Ortschaften tragen wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Foto: Move4life

Sonntag, 22. April 2018 07:00 Uhr

Northeim (r). Gemeinsam gegen die Umweltverschmutzung: Das war am Samstag, den 14. April das Motto der REWE-Markt Gippert GmbH & Co. oHG aus Northeim. 16 Mitarbeiter des Supermarktes in der Einbecker Landstraße 22 sowie Kaufmann Sven Gippert und Mitarbeiterkinder säuberten den Spielplatz Brunkelskamp in Northeim. Unterstützung bei der Aufräumaktion bekam der Markt von Northeims Bürgermeister Simon Hartmann und Dr. Roy Kühne (Bundestagsabgeordneter CDU), die mit anpackten und den Spielplatz von Unrat und Müll befreiten. Auch die Feuerwehr Northeim half mit sieben Personen sowie zwei „Nachwuchs-Löschern“ aus der Kinderfeuerwehr Northeim beim Saubermachen.

Von 9 bis 13 Uhr waren die fleißigen Helfer dabei, den Spielplatz wieder auf Vordermann zu bringen. Zuvor gab es ein stärkendes Frühstück, welches der Markt vorbereitete. Zum Abschluss der Aufräumaktion fand ein gemeinsamer Ausklang mit Grillen statt. Fleischerei Grischke und Bäckerei Hermann stellten dafür die Ware zur Verfügung. Ziel der Aufräumaktion war es, den Spielplatz von Müll zu befreien und damit gleichzeitig ein nachhaltiges Zeichen gegen die zunehmende Umweltverschmutzung zu setzen.

Fotos: Horst Lange

Sonntag, 22. April 2018 06:30 Uhr

Northeim (r). Auf Grundstücksflächen der Stadt Einbeck soll künftig ein Schulwald für die Haupt- und Realschule Kreiensen und die Grundschule Kreiensen entstehen. Die Basis dafür wurde jetzt durch Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung gelegt.

Kooperationspartner sind die Stadt Einbeck als Grundstückseigentümerin, die beiden Schulen und die Stiftung Zukunft Wald der Niedersächsischen Landesforsten. Im Rahmen einer Feierstunde im Forum der Haupt- und Realschule unterzeichneten die Partner den Vertrag in der vergangenen Woche.

Sascha Schill, Schulleiter der Haupt- und Realschule, eröffnete die Feierstunde und wies auf die Verantwortung hin, die die Schülerinnen und Schüler für den entstehenden Wald in den nächsten 30 Jahren haben. Er bedankte sich bei allen Partnern und Unterstützern für ihr Engagement in dieser Angelegenheit und freute sich besonders, dass auch die Grundschule Teil des Projektes ist.

Auf dem etwa 2 Hektar großen Gelände entstehen insgesamt etwa 4.500 Bäume, überwiegend Eichen. Anfang dieser Woche hat die Pflanzaktion begonnen. Neben dem Auewald wird es auch einen Bereich für Streuobst geben. Dr. Sabine Michalek, Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, zeigte sich erfreut, bereits den dritten Schulwald im Stadtgebiet vorweisen zu können.

Nach dem Motto: Pflanzt nicht Worte sondern Bäume, solle durch den Schulwald vor Ort etwas gegen den Klimawandel getan werden. „Ein Wald der euch gehört – das ist ein riesiges Geschenk“, so Stiftungsdirektor Franz Hüsing zum Schulwaldprojekt. Außerdem würden die Bäume natürlich Sauerstoff produzieren und CO2 einsparen. Für die Arbeit im künftigen Schulwald hatte Franz Hüsing eine mobile Klimastation im Gepäck, die er dem Schulleiter Sascha Schill stellvertretend für beide Schulen übergab. Der Koffer enthält Messgeräte im Wert von 3.000 Euro mit denen sich klimarelevanten Daten erfassen lassen. Gesponsert wurde dieser von der Bingo-Umweltstiftung. „Die Messgeräte machen es möglich, dass Klima besser zu verstehen“, so Hüsing zu dem Inhalt der mobilen Klimastation.

Ralf Buberti, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt beim Landkreis Northeim, wünschte den Schülerinnen und Schülern, dass sie durch den Wald lernen die Natur zu spüren und zu erleben: „Durch dieses grüne Klassenzimmer soll sich graue Theorie in spannende Momente verwandeln.“

Besonders bedankte sich Franz Hüsing bei Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Der Landkreis Northeim hat niedersachsenweit mit Abstand die meisten Bäume gepflanzt. Dass wir heute den 8. Schulwald vereinbaren konnten, haben wir auch dem Engagement der Landrätin zu verdanken“, führte er aus.

Mit den beiden Schulen aus dem Landkreis Northeim werden dann niedersachsenweit über 100 Schulen an Schulwaldprojekten beteiligt sein. Über 40.000 Schülerinnen und Schüler haben so bisher ihren eigenen Wald angelegt und sind für ihn verantwortlich. In Zeiten der Naturentfremdung können so Kinder und Jugendliche hautnah in der Natur erfahren, welche lebenswichtigen Funktionen der Wald für Pflanzen, Tiere und Menschen übernimmt.

Foto: Landkreis Northeim

 

 

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Blaulicht
Mittwoch, 18. April 2018 09:30 Uhr
Brennendes Fahrzeug sorgt bei Schülern für Aufregung
Mittwoch, 11. April 2018 11:17 Uhr

Uslar (red). Am 06. April 2018 wurde ein 18-jähriger junger Mann aus Uslar gegen 20:35 Uhr, im Bereich des Radwegs parallel zur Sohnreystraße von drei unbekannten Männern überfallen. Die drei Männer schlugen und traten auf das Opfer ein und erreichten so die Aushändigung seines Handys. Außerdem entrissen sie ihm eine Umhängetasche.

Bei den Tätern soll es sich um junge Männer im Alter von ca. 18 - 25 Jahren gehandelt haben. Einer trug einen auffälligen pinkfarbenen Pullover mit Aufdruck und eine graue Jogginghose. Sie flüchteten anschließend unerkannt auf dem Bahndamm in Richtung Allershausen. Das Opfer wurde leicht verletzt zurückgelassen.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Uslar, Tel.: 05571/926000, in Verbindung zu setzen.

Dienstag, 10. April 2018 08:29 Uhr

Blankenhagen (red). Über 100 Einsatzkräfte haben am Samstag den Ernstfall auf der Mülldeponie in Blankenhagen geprobt. Übungszweck war laut Wilhelm Busse, stellvertretender Bereitschaftsführer, die Zusammenarbeit mit örtlichen Einsatzkräften, Wassertransport sowie Wasserförderung über lange Wegstrecke. Folgende Ausgangslage gab es auf dem Gelände der Kreisabfallwirtschaft: Aufgrund einer technischen Störung kommt es zu einem Feuer in der Kläranlage der Deponie mitsamt Auslösung der Brandmeldeanlage sowie im Bereich der Werkstatt/Garagen und Fahrzeughalle im Bereich der Waage. Die Wehren haben vor Ort die Brandbekämpfung übernommen, Menschen gerettet und rund 2500 Meter Schlauchleitung aus dem Stadtpark Moringen bis zum Übungsobjekt verlegt. Im Einsatz waren der Löschzug 4 der Stadt Moringen, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Blankenhagen, Thüdinghausen, Behrensen und Großenrode, die Feuerwehren Moringen, Fredelsloh und Lutterhausen, die SEG der DRK-Bereitschaft Northeim sowie die Kreisfeuerwehrbereitschaft 2.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Sonntag, 08. April 2018 11:43 Uhr

Northeim (red). Am Samstagabend, gegen 22:05 Uhr, befuhr ein 39-jähriger Northeimer die B 3 in Richtung Northeim. In Höhe des Parenser Kopf kam er in einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit einem Straßenbaum zusammen. Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt. Durch die eingesetzten Beamten wurde bei ihm starker Alkoholeinfluss festgestellt. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt. An dem Pkw entstand ein Schaden in Höhe von 6.000 Euro.

Sonntag, 08. April 2018 11:36 Uhr

Northeim (red). Nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei 18-Jährige leicht verletzt. Beide Personen wurden durch bisher unbekannte Täter in der Bahnhofsstraße 20 ins Gesicht geschlagen und erlitten dabei leichte Verletzungen. Beide begaben sich in ärztliche Behandlung. Die Täter konnten noch vor Eintreffen der Polizeibeamten in unbekannte Richtung flüchten. Zeugen, die Hinweise zum Tathergang und den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefonnumer 05551-7005-0 zu melden.

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Politik
Samstag, 21. April 2018 07:30 Uhr
Knapp eine Millionen Euro Fördergelder für die Region
Donnerstag, 19. April 2018 12:50 Uhr

UslarNortheim (r). Der Beschluss des Bildungsausschusses der Stadt Uslar vom 11.4 2018 zum Neuzuschnitt des Schulbezirkes Schönhagen/Sohlingen wird als großes und gutes Signal an die Dorfschulen gefeiert, weil damit die Schulinfrastruktur der Stadt Uslar erhalten wird. Die Politik berücksichtigt damit die seit Jahren salopp geäußerte Meinung: Erst stirbt die Schule danach das Dorf. Das dem nicht so ist, beweisen z.B. Bollensen oder Schlarpe.


Mit der immer weiter voranschreitenden Ausdünnung der öffentlichen Daseinsvorsorge (Banken, Schulen, Bibliotheken, Bäder, usw.) und dem demografischen Wandel verändern sich auch die objektiven Bedingungen für das Leben im ländlichen Raum. Die Folge davon ist eine sinkende Einwohnerzahl in den Dörfern, obwohl die Dorfgemeinschaften viel unternehmen, um das Landleben lebenswert zu gestalten. Wir sind mehr denn je gefordert uns den Anforderungen sich verändernder objektiver Bedingungen anzupassen.


In der öffentlichen Sitzung wurde betont, die Schulinfrastruktur der Stadt gleichmäßig erhalten zu wollen. Damit wird der Erhalt der Dorfschulen zum Wert an sich erhoben. Bei dramatisch sinkenden Schülerzahlen macht das aber ökonomisch ( Erhalt von 2 Schulstandorten) und auch pädagogisch(zu kleine Klassen) nur noch wenig Sinn. Aus diesem Grund halten wir den gefassten Beschluss für wenig zielführend, da auch in Zukunft die Möglichkeit für die Ahletal Schule besteht, unter 50 Schüler und Schülerinnen zu fallen. Dafür setzt man sich der Gefahr aus, dass die Grundschule Uslar die Drei- und vielleicht sogar die Zweizügigkeit verliert. Um so mehr da auf Nachfrage betont wurde bei Notwendigkeit den Dorfschulen weitere Uslarer Kinder zuzuschlagen. Das mit dem getroffenen Beschluss Mehrkosten durch erhöhten Beförderungsbedarf verbunden sind, wurde merkwürdigerweise nicht erwähnt.


Wir schließen uns vollinhaltlich der Kritik an, dass der Beschluss mit zuwenig zeitlichem Vorlauf vorbereitet wurde. Die Meinungen und Wünsche der Eltern aus Schönhagen und Sohlingen wurden voll berücksichtigt, während Uslarer Eltern erst aus der Zeitung erfahren mussten, wo ihre Kinder künftig zur Schule gehen.
Jetzt müssen die betroffenen Eltern, besonders jene mit Migrationshintergrund, darüber aufgeklärt werden, welche Möglichkeiten für Ausnahmeregelung bestehen.
Der Grundsatz „Kleine Füße - kurze Wege“ scheint für Uslarer Kinder nicht zu gelten!

Uslar21/ NOM21

Donnerstag, 19. April 2018 06:30 Uhr

Northeim (r). Die CDU Kreistagsfraktion stellt sich hinter die Förderschulen mit Schwerpunkt Lernen und befürwortet die Verlängerung des Bestandsschutz bis zum 31.07.2028 an allen drei in Frage kommenden Schulen im Landkreis Northeim.

„Wir werden in der Sitzung des Ausschuss für Schule und Sport am 19. April 2018 beantragen, dass sowohl für die Erich-Kästner-Schule Northeim als auch für die Albert-Schweitzer-Schule Uslar und die Osterbergschule Bad Gandersheim ein entsprechender Antrag bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde gestellt wird“, so Werner Thiele, Sprecher der CDU im Schulausschuss.

Die Fraktion vertritt die Auffassung, dass es Schülerinnen und Schüler gibt, deren besonderen Bedürfnissen man durch die Beschulung in der Förderschule Lernen aufgrund der deutlich kleineren Lerngruppen und der Expertise der pädagogischen Fachkräfte besser gerecht werden kann.

Für die  CDU Kreistagsfraktion ist es wichtig, den Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf Lernen eine wirkliche Wahlfreiheit über die künftige Beschulung und den weiteren Bildungsweg ihres Kindes zu geben und die Eltern deshalb selber entscheiden zu lassen, ob ihre Kinder die inklusive Regelklasse an einer weiterführenden allgemeinbildenden Schule oder eine Klasse in einer Förderschule besuchen. Weite Schulwege gilt es, gerade für diese Schülerinnen und Schüler, weiterhin zu verhindern.

„Für uns ist klar, dass die Förderschulen mit Nachdruck unterstützt werden müssen.  Bis zum Schuljahresanfang im August bleibt nicht mehr viel Zeit. Förderschulen und Eltern brauchen jetzt Planungssicherheit. Erst wenn sicher ist, dass die Förderschulen ab dem kommenden Schuljahr wieder Kinder in die fünfte Klasse aufnehmen können, haben die Eltern eine Wahl und können entscheiden, wo ihr Kind am besten gefördert werden kann. Zum jetzigen Zeitpunkt und vor diesem Hintergrund einen gesicherten Nachweis über die geforderten Mindestschülerzahlen abzugeben, gestaltet sich als schwierig und darf nicht Ausschlusskriterium für den Antrag auf Bestandsschutz sein,“ macht die CDU Kreistagsfraktion abschließend in ihrer Stellungnahme deutlich.

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Wirtschaft
Samstag, 07. April 2018 09:23 Uhr
Mit dem EcoBus zu den 60. Gandersheimer Domfestspielen
Freitag, 06. April 2018 11:30 Uhr

Region (red). Am 15. und 16.April wird zum dritten Mal in Potsdam über die Tarifverträge für den Öffentlichen Dienstes in den Kommunen und im Bund, für die Ver- und Entsorgung und für den Personennahverkehr verhandelt. Und noch immer liegt kein Angebot vor. Deshalb ruft ver.di in Süd-Ost-Niedersachsen zur Beschleunigung der Verhandlungen ein weiteres Mal zu einem eintägigen Warnstreik auf. Bestreikt werden Kommunalverwaltungen, Kitas, der ÖPNV, Jugendzentren, Energieversorger, die kommunale Abfallwirtschaft, Jobcenter und die Agentur für Arbeit, Bundeseinrichtungen und städtische Bäder in Braunschweig, in Göttingen, Peine, Salzgitter, Wolfsburg, in Einbeck, im Harz und in allen Landkreisen und kreisangehörigen Gemeinden.

ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller setzt auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, wenn es zu Beeinträchtigungen kommen sollte: „Wer sich die ständig wachsenden Steuereinnahmen ansieht, wird verstehen, dass auch die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, des ÖPNV und der Ver- und Entsorgung an der positiven Entwicklung teilhaben wollen.“

Die Streikenden aus Süd-Ost-Niedersachsen werden am 12. April mit um die 50 Bussen zur großen ver.di-Streikkundgebung nach Hannover fahren und gemeinsam mit Kollegen/innen aus Hannover und Umgebung auf dem Opernplatz Flagge zeigen. Dort wird ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske als Hauptredner erwartet. Wertmüller weist darauf hin, dass sich der Aufruf zum Warnstreik an alle Beschäftigten richtet – aber nur ver.di-Mitglieder haben Ansprach auf Streikgeld: „Wir laden aber alle ein, mit uns zu streiken, einen Platz in den Bussen werden wir sicher auch noch finden.“

Freitag, 06. April 2018 09:45 Uhr

Northeim (lpd). Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war Landrätin Astrid Klinkert-Kittel kürzlich zu Gast bei der Firma SABEU GmbH & Co.KG, ein Tochterunternehmen der ABC-Gruppe. SABEU ist eines von weltweit wenigen Unternehmen, das Spritzgussteile und veredelte mikroporöse Filtrationsmembranen herstellt. herstellt. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt.

Gemeinsam mit Northeims Bürgermeister Simon Hartmann und Stefan Wolfgang von der Wirtschafts- und Projektförderung des Landkreises Northeim konnte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel von der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit des 1958 von Karl-Heinz und Gertrud Sander-Beuermann 1958 in einem ehemaligen Bauernhaus in Elvershausen gegründeten Unternehmens überzeugen. Die SABEU GmbH & Co.KG ist im Laufe seiner Geschichte kontinuierlich und erfolgreich gewachsen. 2010 wurde das Unternehmen von der ABC-Gruppe aus Ennepetal übernommen.

Erst Mitte letzten Jahres war das Unternehmen umgezogen. Dreizehn Millionen Euro wurden für den Neubau am jetzigen Standort am südlichen Stadtrand von Northeim aus eigenen Mitteln investiert.

„Die Produktionsfläche im neuen Werk ist von 1500 Quadratmeter am alten Standort auf 4000 qm gewachsen. Ebenso haben Forschung und Entwicklung mit 500 qm mehr als dreimal so viel Platz wie vorher. Auch die Verwaltung hat mit 950 qm nun den dreifachen Platz. Und die Werkstatt, wo die Spritzgusswerkzeuge hergestellt und gewartet werden, hat statt 400 nun 1000 qm zur Verfügung“, erklärte Fabian C. Jung, Leiter Vertrieb & Marketing.

Angefangen hat das Unternehmen als klassischer Hersteller von Bauteilen aus Kunststoff im Spritzgussverfahren. Über die Jahre sind Kanisterverschlüsse, Ausgießhähne und Kunststoffgehäuse von Dialysatoren, den austauschbaren Teilen in Dialysegeräten zur Blutreinigung, zur Produktionspalette hinzugekommen. Ein weiterer Produktionsschwerpunkt ist die Herstellung mikroporöser Filtrationsmembranen, die SABEU in Reinräumen produziert und ihre Anwendung hauptsächlich in der Medizintechnik, Analytik und Diagnostik finden.

Bis 36 Mikrometer dünnen Folien haben Porenöffnungen zwischen 0,06 und zehn Mikrometer. Zum Vergleich: Ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter. Ein menschliches Haar ist durchschnittlich 40 Mikrometer stark. Auf diesen Membranen kann beispielsweise künstliche Haut für die Behandlung von Brandwunden gezüchtet werden oder ersetzen Tierversuche zu Medikamententests. 

„Bei der Fa. SABEU gibt es vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten“, erläutert Jung. „Wir bilden Industriekaufleute, IT-Fachkräfte, Zerspannungsmechanikerinnen/Zerspannungsmechaniker, Werkzeugmechanikerinnen/Werkzeugmechaniker, Verfahrensmechanikerinnen/Verfahrensmechaniker oder auch im Bereich Logistik aus“, so Jung weiter.

„Ich kann der Fa. SABEU eine Partnerschaft mit der Initiative SchulBetrieb empfehlen“, rät Landrätin Klinkert-Kittel während des Besuchs. „ Dadurch können Schülerinnen und Schüler bereits ab der achten Klasse auf den Betrieb aufmerksam gemacht werden und für die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten sensibilisiert werden“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel weiter. Sie könne zu diesem Thema gerne einen Kontakt zur Bildungsregion Südniedersachsen herstellen.

Am Ende des Rundgangs durch den Betrieb und die Produktionshallen machte Landrätin Klinkert-Kittel deutlich, dass Betriebe dieser Art sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Wirtschaft im Landkreis Northeim sind.

Foto: Hiller

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Sport
Dienstag, 17. April 2018 15:21 Uhr
Northeimer HC schlägt Meister Großwallstadt vor 1.500 Zuschauern
Dienstag, 17. April 2018 10:20 Uhr

Schoningen (r).  Der SC Schoningen lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 22. April um 17:00 Uhr in die vereinseigene Turnhalle ein. Auf der Tagesordnung stehen neben den spannenden Rückblicken auf ein ereignisreiches Jahr, eine ebenso interessante Vorausschau. Dazu begrüßt der SC viele neue Mitstreiter und verabschiedet verdiente Mitwirkende. Im Anschluss gibt es ein großes Abendessen. Die persönlichen Einladungen erfolgen über die SC-Notizen, die derzeit im Uslarer Land verteilt werden. Weitere Infos sind zu finden auf der Internetseite www.sc-schoningen.de.

Foto: SC Schoningen

Samstag, 14. April 2018 07:00 Uhr

Göttingen/Northeim (r). 1.029! Karten sind bereits bis Donnerstagabend verkauft wurden und der Vorverkauf läuft weiter sehr gut. Über unsere Homepage www.northeimerhc.de gelangen Sie zum Kartenvorverkauf. An der Tageskasse werden weiterhin ausreichend Karten zur Verfügung stehen.

Nun aber zum sportlichen Bereich. Nach drei Niederlagen infolge befindet sich der NHC mit drei Punkten Vorsprung auf der ersten Abstiegsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen mitten im Abstiegskampf. Nun erhoffen wir uns alle vor einer großen Kulisse und gegen einen überlegenen Gegner die Kehrtwende. Der NHC will mit seiner jungen Mannschaft mit einem großen Kampf und ganz viel Engagement die Halle schnell hinter sich bringen und so das unmögliche gegen den vorzeitigen Meister und Zweitliga Aufsteiger vom TV Großwallstadt möglich machen und zwei wichtige Punkte einfahren. Die vergangenen Spiele sind abgehakt, die Woche wurde gut und intensiv gearbeitet und das Team geht bis auf Leonard Jöhnk in Bestbesetzung ins TOP-Spiel. "Leo" fällt mit einer Schulterverletzung für den Rest der Saison leider aus. Wir wünschen ihm gute Besserung! Lassen Sie sich dieses attraktive Spiel vor mehr als 1.000 Zuschauern nicht entgehen und unterstützen Sie den Northeimer HC auf seinem Weg zum Klassenerhalt in der 3. Liga Ost.   

Im Umfeld hat der NHC mit der Unterstützung seiner Partner und seinen Spieltagssponsoren Stolberg Bedachungen und DINO Werbung zum Anfassen für ein attraktiver Rahmenprogramm gesorgt. Es wird eine Tomola mit drei attraktiven Preisen geben, eine Tanzeinlage in der Halbzeitpause, der neue "Imagefilm" des NHC findet seine Prämiere und es werden die drei Jugendmeisterteams des NHC geehrt.

Bereits um 14 Uhr findet das Oberliga Spiel unserer Damen gegen den MTV Tostedt statt. Mit einem Sieg wollen die Mädels um Duaa Mugames ihren tollen 2. Tabellenplatz verteidigen und streben die Vizemeisterschaft an.

Foto: Spieker Fotgrafie

 
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