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Freitag, 13. April 2018 10:58 Uhr

Ziel: Gerechtere Verteilung von Lebenschancen - Bezirkskonferenz der AsF

Von links: Merle Haas, Ina Danne, Tiny Moos, Annett Naumann, Sylvia Vann und Hildegard Pavel

Northeim/Hannover (hakö). Sylvia Vann, Annett Naumann und Hildegard Pavel von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Unterbezirk Northeim-Einbeck nahmen am 7. April an der Bezirkskonferenz der AsF in Hannover teil und wurden als Beisitzerinnen in den Bezirksvorstand nach Hannover gewählt. "Damit hatten wir nicht wirklich gerechnet. Wir freuen uns jetzt auf unsere gemeinsame Arbeit in Hannover und auf den "Spirit" aus der Landeshauptstadt, der uns helfen wird, unseren Zielen einer gerechteren Verteilung von Lebenschancen näher zu kommen", bringt Sylvia Vann, Vorsitzende der AsF Northeim-Einbeck, die gemeinsame Gefühlslage der sechs Frauen zusammen, die als Delegierte und Gäste an dem Treffen teilnahmen.

"Auch wenn wir im Herbst 100 Jahre Frauenwahlrecht feiern dürfen, heißt das noch lange nicht, daß alles gut ist," gibt Annett Naumann zu bedenken und weist auf viele Faktoren hin, die für Frauen ein immer noch stärkeres Risiko zur Altersarmut beinhalten als für Männer. Der Katalog der zu bearbeitenden Themen für die an dieser Versammlung anwesenden politisch interessierten und kämpferisch veranlagten Frauen ist lang. Die Referentinnen der Tagung aus der Bundes- und Landespolitik wiesen in ihren engagierten Beiträgen zum Beispiel auf die Notwendigkeiten der Sicherung guter Vor- und nachgeburtlicher Versorgung bei Schwangerschaften und die Sicherung der Existenzgrundlage des Hebammenberufes oder der noch offenen Fragen eines Fortpflanzungsgesetzes hin.

Hildegard Pavel: "Dieses Treffen hat nicht nur uns aus unserem Unterbezirk motiviert. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Genossinnen  aus ganz Niedersachsen. Wir sind gemeinsam aufgefordert, als SPD-Frauen uns an der strukturellen, inhaltlichen und personellen notwendigen Neuorientierung der Partei zu beteiligen und als Vorbilder zu agieren. Dazu gehört die selbstkritische Analyse unserer Parteistrukturen und den Rahmenbedingungen, unter denen die aktiven Frauen zum Beispiel in Kommunalparlamenten arbeiten."

Foto: Hildegard Pavel

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