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Montag, 16. April 2018 13:52 Uhr

Wählergruppe Die Linke/Northeim21 zur Schließung der sechs Volksbankfilialen

Kreis Northeim (r). "Die Volksbank Solling wird mit der beschlossenen Filialschließung weder Ihrem Namen noch ihrer historisch gewachsen Aufgabe gerecht, das mussten Lothar Baumelt, Kreistagsabgeordneter und Jürgen Beisiegel, beide Northeim 21, nach einem Gespräch mit dem Vorstand der Volksbank in Moringen konstatieren. Die Beiden hatten das Gesprächsangebot des Vorstandes wahrgenommen, um sich im Interesse vieler betroffener Kunden-/innen für den Erhalt der Geschäftsstellen einzusetzen.

Die mit Schlips und Kragen gestylten Vorstände Hesse und Scholz gaben sich zwar weltmännisch und finanztechnisch versiert, zeigten aber weder Verständnis noch Bereitschaft auf die Argumentation der Gäste zu reagieren. Diese verdeutlichten die geschichtliche und regionale Bedeutung der genossenschaftlich organisierten Volksbank, die wohnortnahe Beratung und Betreuung als finanzieller Dienstleister und auch die soziale und kommunikative Funktion der Mitarbeiterinnen in den Filialen, für den Erhalt einer intakten Infrastruktur. Auch der geplante millionenschwere Um/Neu-bau der Filiale in Uslar wurde vor dem Hintergrund der Schließungen in Frage gestellt. Ohne auf diese inhaltlichen Aspekte einzugehen, wurden mit leicht überheblichen Gestus das veränderte Kundenverhalten und Marktumfeld sowie die betriebswirtschaftliche Situation für das Aus der Geschäftsstellen ins Feld geführt, schließlich sähe man sich in Konkurrenz  zu den großen Geschäftsbanken! Die geäußerte, naive Vorstellung, dass das Gebaren einer Bank nicht politisch sei, wirft kein gutes Licht auf Qualifikation und gesellschaftspolitisches Bewusstsein von Bankvorständen.

Es bedurfte mehrfacher Nachfragen, bis die Herren Vorstände eingestanden, dass der Schließungsbeschluss lediglich von Vorstand und Aufsichtsrat aber nicht durch die VertreterInnenversammlung, sprich die Genossen-/innen und Anteilshalter-/innen getroffen wurde. Demokratie a la Volksbank! Das unerfreuliche Gespräch endete bereits nach 15 Minuten. Bleibt nur zu hoffen, das viele Kunden-/innen Vorstand und Aufsichtsrat die „Rote Karte“ zeigen!"

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