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Montag, 20. März 2017 19:08 Uhr

Zwei lebensgroße Tapir-Silhouetten schmücken die Tongrube

Willershausen (mhn). Nicht einmal 600 Menschen wohnen in dem kleinen Ort Willershausen in der Gemeinde Kalefeld und dennoch hat ein örtliches Naturdenkmal internationale Bedeutung, die jährlich Touristen in die Region lockt. Seit über 100 Jahren wird vor Ort wissenschaftlich in einer Tongrube geforscht, um eine Rekonstruktion der Landschaft und Lebensgemeinschaft des Zeitalters vor der letzten großen Eiszeit zu erschaffen. Vor rund drei Mio. Jahren befand sich an der Stelle des heutigen Denkmals ein kleiner, tiefer See. Der Bereich ist heute berühmt für seine einmalige Erhaltung. Über 50.000 Versteinerungen von 500 Arten wurde hier bereits geborgen, erklärt der Heimatverein Willershausen e. V.

Der Verein hatte sich im vergangenen Jahr zur Jubiläumsaktions der Kreissparkasse Northeim angemeldet, die zu diesem ganz besonderen Jubiläum der Region danke sagen wollte. Mit insgesamt 150.000 Euro – 150 Aktionen mit maximal 1.000 Euro – sollte besondere Projekte unterstützt werden. Zur Freude in Willershausen, wurde auch die Tongrube ausgewählt.

Am vergangenen Samstag war der große Tag gekommen, zwei lebensgroße Tapir-Silhouetten aus Stahlblech – gefertig durch die Schmiede Haase in Kalefeld – wurden aufgestellt. Man wollte den Gästen der Tongrube aufzeigen, welchen exotischen Tiere vor Ort vor rund drei Mio. Jahren gelebt haben. Mit der Spende der Kreissparkasse Northeim konnte dieses Projekt nun abgeschlossen werden. Man freue sich diese international bedeutende Tongrube weiter touristisch erschließen zu können.

Fotos: hakö

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