Northeim (red). Die Gruppe SPD und Bündnis 90/Die Grünen ist hocherfreut über die gute Resonanz der Unternehmen auf die im vergangenen Jahr durchgeführte Unternehmensbefragung des Landkreises Northeim. „Wir haben einen Spitzenwert an Rückmeldungen erreicht“, so Fraktionsvorsitzender Simon Hartmann. Mehr als ein Drittel der angeschriebenen Unternehmen hat teilgenommen und sich sehr detailliert zu den eigenen Bedarfen und Wünschen an die Wirtschaftsförderung geäußert. Die nicht anonymisierte Umfrage gibt der Wirtschaftsförderung jetzt die Möglichkeit, gezielt auf die einzelnen Unternehmen zuzugehen. Auch die am Dienstagabend durchgeführte Informationsveranstaltung war ein voller Erfolg, die Ergebnisse wurden in dieser Veranstaltung einem breiten Publikum, bestehend aus interessierten Unternehmen, Mitarbeitern der Verwaltung, den Bürgermeistern der Mittelzentren und weiteren Teilnehmern aus der Politik, vorgestellt. 

"Uns freut vor allen Dingen, dass die Unternehmen insgesamt mit ihrem Standort im Landkreis Northeim zufrieden sind. Dies darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in wesentlichen Kernbereichen erhebliche Defizite gibt, die wir auch als Politik weiter aufgreifen müssen", so Karen Pollok, Mitglied der Grünen im Wirtschaftsausschuss.

"Heutzutage sind nicht nur gute Verkehrsanbindungen, sondern auch Datenautobahnen für erfolgreiche Unternehmen unverzichtbar. Auch der Bereich Fachkräftemangel ist neben der Digitalisierung das Hauptsorgenkind der Unternehmen", so Christina Münder, Sprecherin der SPD im Wirtschaftsausschuss.++ Unter anderem mit der Beteiligung am Fachkräftebündnis Südniedersachsen, über die der Wirtschaftsausschuss gestern beraten hat, schaffen wir Plattformen, um dem bestehenden und weiter drohenden Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken", führte Stefan Fiege, SPD Mitglied im Wirtschaftsausschuss, aus.

"Das Rad darf und muss nicht in jeder Kommune und jedem Landkreis neu erfunden werden. Das kostet zu viel Zeit und bindet unnötig Personal und finanzielle Mittel. Es geht darum, in den Bündnissen bereits erfolgreiche und innovative Ideen, auch aus den Städten und Gemeinden, zu bündeln und gemeinsam zu nutzen und weiterzuentwickeln. Der Arbeitsmarkt macht nicht an den Kreisgrenzen halt.", so Christina Münder, Sprecherin der SPD im Wirtschaftsausschuss.++ "Daher ist auch eine Beteiligung des Landkreises Northeim an der SüdniedersachsenStiftung unverzichtbar." Die Stiftung soll Impulsgeber und Motor der weiteren regionalen Entwicklung in Südniedersachsen sein und insbesondere die Umsetzung des Südniedersachsenprogramms, welches erhebliche finanzielle Mittel für unsere Region bereitgestellt und damit große Chancen auch für den Arbeitsmarkt bietet, vorantreiben", so Simon Hartmann, Fraktionsvorsitzender der SPD Kreistagsfraktion.

D"Wir sind mit dem Breitbandausbau und der praktischen Umsetzung des Südniedersachsenprogramms auf einem guten Weg, wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen die von den Unternehmen genannten Problembereiche gemeinsam mit der Verwaltung zeitnah aufgreifen und Lösungen anbieten" , so Christina Münder, Sprecherin im Wirtschaftsausschuss.

Foto: red

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