Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 15. Juni 2021 02:01 Uhr
Kreisvolkshochschule Northeim: Sommersemester mit Einschränkungen gestartet
Montag, 14. Juni 2021 12:05 Uhr

Katlenburg (red). Leider musste die geplante Veranstaltung zum „Tag der Wildbiene“ kurzfristig Corona bedingt abgesagt werden, doch Jürgen Krämer vom BUND Naturerlebnis Katlenburg ließ es sich trotzdem nicht nehmen, bei der Montage der bereits lange im Vorfeld speziell angefertigten Nisthilfe für Hornissen dabei zu sein.

Die Nisthilfe hat einen tollen Platz an einer alten Birne auf der Streuobstwiese gefunden und kann jetzt einfach vom Weg aus beobachtet werden. Das BUND-Naturerlebnis Katlenburg bedankt sich bei Jürgen Krämer für das Engagement und dankt der Gemeinde/Bauhof für die freundliche Genehmigung der Installation. Weitere Informationen auch unter https://bund-naturerlebnis-katlenburg.jimdofree.com

Foto: Helmut Schröder

Montag, 14. Juni 2021 10:42 Uhr

Fredelsloh (hakö). Was für ein liebevoller, familiärer Rahmen bei frühsommerlichen Temperaturen: Wiebke Heinemeyer hatte am Freitag anlässlich des 10jährigen Bestehens ihres Hofcafés zu einem kleinen Hoffest eingeladen. Der Herbsthof in der Deichstraße hat sich binnen kurzer Zeit erneut zu einer regelrechten Wohlfühloase entwickelt. Besucher kommen inzwischen aus der gesamten Harz-Weser-Region, loben das einmalige Ambiente. Darunter auch langjährige Stammkunden aus dem Leinetal. Sie spüren, hier werden Leckereien mit Herzblut produziert und präsentiert.

Es gab unter anderem Bratwürste vom Angersteiner Bauernhof, die berühmten Dinkel-Waffeln und selbstgemachten Kuchen in Wiebkes Hofcafé, Eis aus der "Eis-Hütte" und jede Menge regionaler Produkte und Produkte aus eigener Herstellung im neuen, kleinen Dorfladen. Im März diesen Jahres hatte Heinemeyer bekanntlich ihre Gastronomie von Drüber im Leinetal in das beliebte Töpferdorf Fredelsloh verlegt. Seitdem erfreut sich das neue "Seelen-Highlight" am Weperrand großer Beliebtheit.

Generationen übergreifend ist der Herbsthof neu erwacht, ist ein Ausflugsziel mit Ausstrahlung. Ergänzt wird das Angebot von den neuen Töpferkursen von Sandra Hewekerl. Ihr Keramikgeschäft zwischen "Eis-Hütte" und Hofcafé ist wahrlich ein echtes Schmuckstück. Hier kann Kreativität bewundert, hinterfragt und per Kurs auch erworben werden. Wiebke Heinemeyer, Sandra Hewekerl und das engagierte, sachkundige, freundliche Team hinter den Eis- und Tortenkreationen und bei den regionalen Spezialitäten strahlen eine Sympathie aus, die jeder Besucher gerade in diesen Zeiten als "Geschenk" empfindet.

Die "Eis-Hütte" und der Hofladen sind montags bis donnerstags von 13 bis 20 Uhr und freitags bis sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

www.kostbares-suedniedersachsen.de

Fotos: Hartmut Kölling

Fotos: Hartmut Kölling

Montag, 14. Juni 2021 10:33 Uhr

Northeim (hakö). Dieses Mohnfeld an der Bundesstraße 3 am Rande der Südstadt, in Nachbarschaft eines renommierten Autohauses, ist seit Tagen ein echter Hingucker, nicht nur für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Hobbyfotografen suchen Standorte für außergewöhnliche Bilder. 

Montag, 14. Juni 2021 10:27 Uhr

Northeim (hakö). Die Fußballfans aus Northeim und der Region werden sich gerade in diesen Tagen, nach dem Start der Europameisterschaft, erinnern an ein Sommermärchen, an ein Wahnsinns-Hightlight vor genau 15 Jahren, als die Spiele der deutschen Elf live auf einer Großbildleinwand übertragen wurden bei der Weltmeisterschaft 2006. Eine herrliche, einmalige Atmosphäre auf dem Münsterplatz. 

Begeisterung pur. An die 20.000 Fans strömten in jenen Tagen in das Herz der Kreisstadt, lagen sich in den Armen und feierten. Das Glück kannte keine Grenzen. Northeim-News möchte mit Fotos von Hartmut Kölling noch einmal erinnern an Momente, die damals die Seelen der Fans streichelten. 

Der FC Eintracht Northeim unter dem Vorsitz von Wolfgang Hermann war der rührige Veranstalter mit weit über 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie leisteten Außergewöhnliches zum Wohle der Allgemeinheit. Eine Euphorie, die nicht nur Fußballbegeisterten unter die Haut ging. Hier zeigte sich die große Familie des Sports, des Fußballs. Das war auch eine gesellschaftliche Aufgabe, für die der Verein viel Lob erntete. Der FC Eintracht Northeim veröffentlichte unter anderem mit einem Vorwort vom damaligen DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger einen umfassenden Rückblick mit Emotionen, Hightlight und Impressionen, mit Fotos vom damaligen FC-Pressesprecher Hartmut Kölling. 

Übrigens, die Stadt Northeim veröffentlichte 2006 täglich aktuelle Fotos vom Event auf dem Münsterplatz auf ihren Internetseiten, professionell zusammengestellt von Tanja Brandt. 

Fotos: Hartmut Kölling

COVID-19
Dienstag, 15. Juni 2021 13:53 Uhr
Aussicht auf weitere Lockerungen
Dienstag, 15. Juni 2021 12:54 Uhr

Kreis Northeim (r). Der ursprünglich mit der Stadt Northeim geschlossene Nutzungsvertrag für die Stadthalle als zentrales Impfzentrum sieht als Enddatum den 15. August vor. Bund und Land gehen derzeit allerdings davon aus, dass die Impfzentren in Niedersachsen noch bis zum 30. September betrieben werden sollen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim hat daher in seiner Sitzung am Montag einer Verlängerung der Nutzung bis zum 30. September 2021 zugestimmt. Die Nutzung ist aber zeitlich letztmalig auf diesen Zeitpunkt begrenzt.

Bürgermeister Simon Hartmann: "Wir kommen damit einem ausdrücklichen Wunsch des Landkreises Northeim nach. Wir stehen somit zu unserer fortgesetzten Verantwortung für ein Gelingen der Impfkampagne, die vom Impfzentrum, den Hausärztinnen und -ärzten und zunehmend auch von den Betriebsärzten so herausragend durchgeführt wird. Dafür danke ich den Hilfsorganisationen, den Ärztinnen und Ärzten sowie den medizinischen Fachkräften sehr herzlich. Aber leider werden die Akteure immer wieder von den unterbrochenen und zögerlichen Impfstofflieferungen zurückgeworfen. Das muss seitens des Bundes jetzt dringend beschleunigt werden. Die Stadt Northeim appelliert an die Verantwortlichen, die benötigten Impfstoffmengen sicherzustellen. Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den Kulturschaffenden in unserer Stadt und der Region, die diese Entscheidung in großer Solidarität getragen haben. Mir ist wichtig, dass wir eine konkrete zeitliche Perspektive für die Nutzung der Stadthalle schaffen. Daher hat der Verwaltungsausschuss beschlossen, dass der Rückbau des Impfzentrums so rechtzeitig durchgeführt werden muss, dass das geplante Konzert des Göttinger Symphonieorchesters am 3. Oktober 2021 sicher stattfinden kann."

Aktuell haben mehr als die Hälfte (50,7 Prozent) der Kreiseinwohner zumindest eine Erstimpfung erhalten. Die Quote der Zweitimpfungen liegt bei 27 Prozent. „Ich hoffe, wir können die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte auf dem Weg zur Herdenimmunität bis September noch tatkräftig unterstützen“, hofft Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Mehr Impfstoffe würden dabei helfen“, betont Astrid Klinkert-Kittel die zugleich der Stadt Northeim für die Nutzungsverlängerung der Stadthalle dankt. Für die Ende August geplante Figurentheaterkonferenz des „Theaters der Nacht“ befinden sich Stadt und Landkreis mit dem Theater der Nacht in einem intensiven Austausch, um eine alternative Eventlocation zu definieren. „Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir eine Lösung finden“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zuversichtlich.

Foto: Kreis Northeim

Dienstag, 15. Juni 2021 12:48 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.510 (+1) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 12,1 (16 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (-1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 8 (-1), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (0) und Uslar 1 (0) stammen. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.634 Personen (Stand: 14.6.2021) im Impfzentrum und 29.409 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 21.031 Personen (Stand: 14.6.2021) im Impfzentrum und 14.431 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Montag, 14. Juni 2021 12:18 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (+5) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.509 (+4) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 13,6 (18 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 56 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (-3), Hardegsen 1 (-1), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 9 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (+4) und Uslar 1 (0) stammen. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (+1) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 28.561 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 13.008 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Freitag, 11. Juni 2021 13:15 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.617 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.505 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 15,9 (21 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 56 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 17 (0), Hardegsen 2 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 9 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 12 (+1) und Uslar 1 (0) stammen. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 56 (0) Personen verstorben. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 28.072 Personen (Stand 9.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 11.692 Personen (Stand 9.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Blaulicht
Sonntag, 13. Juni 2021 12:10 Uhr
Berauscht einen nichtversicherten E-Scooter geführt
Samstag, 12. Juni 2021 12:59 Uhr

Northeim (red). Nach einem Zeugenhinweis konnte ein 23-jähriger Mann aus Northeim in einem PKW Ford Fiesta angehalten und kontrolliert werden. Dieser konnte keine gültige Fahrerlaubnis nachweisen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren "Fahren ohne Fahrerlaubnis" eröffnet. Gegen die 22 Jahre alte Halterin des PKW, die zur Kontrollzeit auf dem Beifahrersitz des PKW saß, wurde ebenfalls ein Strafverfahren eröffnet, "Duldung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis". Als Halter eines PKW ist man verpflichtet, sich vor dem Fahrtantritt davon zu überzeugen, ob der Fahrzeugführer seines PKW im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Macht der Fahrzeughalter dies nicht und der Fahrzeugführer hat keine Fahrerlaubnis macht der Fahrzeughalter sich ebenfalls strafbar.

Samstag, 12. Juni 2021 12:52 Uhr

Uslar (red). Am Freitag, 11.06.2021, gegen 16.05 Uhr, befuhr ein 58-Jähriger aus einem Uslarer Ortsteil mit einem Ackerschlepper und Anhänger die L554 von Schoningen in Richtung Allershausen. Beim Linksabbiegen in einen Feldweg kollidiert er mit einem überholenden, 19-jährigen Motorradfahrer aus einem Uslarer Ortsteil. Nach der Kollision mit dem Ackerschlepper prallt der Motorradfahrer gegen einen Baum. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei schwer. An Ackerschlepper und Motorrad entstanden Sachschäden in Gesamthöhe von ca. 5000,00 EUR. Gegen den Fahrer des Ackerschleppers wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Gegen den Motorradfahrer wird wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

Donnerstag, 10. Juni 2021 09:48 Uhr

Northeim (r). Zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei jungen Männern kam es am Dienstagabend in der Güterbahnhofstraße. Ein 24- jähriger Northeimer befuhr mit seinem Pkw die Güterbahnhofstraße in Richtung Eschenschlag und geriet aus bislang unbekannter Ursache mit einem 23- jährigen Northeimer in Streit. Nach einem kurzen Streitgespräch gipfelte dieses in eine handfeste Auseinandersetzung, bei dem beide Kontrahenten sich gegenseitig nicht unerheblich verletzten.

Ein Anwohner forderte die beiden jungen Männer vehement dazu auf, voneinander abzulassen. Der 23-Jährige flüchtete daraufhin zu Fuß. Sein Kontrahent fuhr mit seinem Pkw ebenfalls davon. Im Rahmen einer Fahndung konnte der 23-jährigen Fußgänger von Northeimer Polizeibeamten angetroffen und an den Rettungsdienst übergeben werden. Der Autofahrer hatte sich bereits selbstständig zur Behandlung in das Northeimer Krankenhaus begeben. Gegen die beiden Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Mittwoch, 09. Juni 2021 12:42 Uhr

Bad Gandersheim (r). Am Mittwoch, 09.06.21, gegen 01.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zu einem Brand einer Holzhütte in Hachenhausen gerufen. Die zügig vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte konnten feststellen, dass der Eingangsbereich der leerstehenden, ehemals als Hühnerstall genutzten Holzhütte, in Flammen stand. Der Brand konnte durch die freiwillige Feuerwehr Harzbörde umgehend gelöscht werden, so dass die Holzhütte nicht in Gänze zerstört wurde. Durch den Brand entstand nur geringer Sachschaden. Erste Ermittlungen ergaben, dass eine vorsätzliche Brandlegung nicht in Gänze ausgeschlossen werden kann. Darum bittet die Polizei Bad Gandersheim, verdächtige Beobachtungen, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich Hachenhausen wahrgenommen wurden unter der Telefonnummer 05382/91920-0 mitzuteilen.

Politik
Dienstag, 15. Juni 2021 03:01 Uhr
Grascha zum Landratskandidat gewählt: Freie Demokraten gehen mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten in die Kreistagswahl
Dienstag, 15. Juni 2021 02:00 Uhr

Berka (red). Astrid Klinkert-Kittel ist nun auch offiziell die Landratskandidatin der SPD im Landkreis Northeim. Auf der entsprechenden Delegiertenkonferenz wählten die anwesenden Delegierten die seit 2016 amtierende Northeimer Landrätin erneut zu ihrer Landratskandidatin. 

Unter den coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln veranstaltete der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck am vergangenen Samstag seine Landratsnominierungskonferenz in der Festhalle in Berka in der Gemeinde Katlenburg-Lindau. Nach der Einstimmung durch die SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidatin, Frauke Heiligenstadt, in der Heiligenstadt den Führungsanspruch der SPD im Landkreis Northeim bekräftigte, erlebten die Delegierten zunächst eine motivierende Rede des stellv. SPD-Landesvorsitzenden und niedersächsischen Umweltminister, Olaf Lies, der die anwesenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf die kommenden Wahlkämpfe einstimmte.

Anschließend stellte Landratskandidatin Astrid Klinkert-Kittel ihre Ziele für den Landkreis Northeim für die nächsten fünf Jahre vor. Klinkert-Kittel machte deutlich, dass neben wirtschafts- und finanzpolitischer Kompetenz auch sozial- und familienpolitische Kompetenz vonnöten sei, um einen Landkreis wie den Landkreis Northeim zukunftsfähig zu gestalten.

Dass Klinkert-Kittel diese Kompetenzen habe, zeigten die anwesenden Delegierten dann beim anschließenden Ergebnis für Klinkert-Kittel: 98,6 Prozent stimmten für Astrid Klinkert-Kittel als SPD-Landratskandidatin.

Bei der anschließenden Kreistagswahlkonferenz wählten die anwesenden Delegierten insgesamt 58 Kandidatinnen und Kandidaten für die SPD-Kreistagslisten der vier Wahlbereiche. Außerdem verabschiedeten die anwesenden Delegierten einstimmig das Wahlprogramm der SPD für die Kreistagswahl. 

„Mit insgesamt 58 Kandidierenden für die Kreistagswahl, Astrid Klinkert-Kittel als unserer Landratskandidatin und einem zukunftsorientierten, die Menschen in den Blick nehmenden Wahlprogramm ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das Ziel ganz klar: Wir wollen auch in den nächsten fünf Jahren die stärkste Kraft im Landkreis Northeim sein, mit Astrid Klinkert-Kittel an der Spitze der Kreisverwaltung und einer Politik, die Probleme löst und nicht nur nach ihnen sucht“, so SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt abschließend.

Foto: Sebastian Penno

Dienstag, 15. Juni 2021 02:00 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Um den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege zu beseitigen, ist es notwendig regional Pflegelehrkräfte an den Universitäten und Hochschulen auszubilden. Deshalb gibt es seit langem die Bemühungen von verschiedenen Beteiligten in Südniedersachsen einen entsprechenden Masterstudiengang in Göttingen anzusiedeln. 

„Die Ansiedlung in Göttingen wäre natürlich zielführender für die Region, dennoch freue ich mich, dass der Wissenschaftsminister mir in einem Gespräch mitgeteilt hat, dass mit dem Wintersemster 2022/2023 an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel 20 Masterstudienplätze für angehende Pflegelehrkräfte geschaffen werden“, sagte Christian Grascha, Landtagsabgeordneter und Landratskandidat von CDU und FDP nach einem Gespräch mit Minister Björn Thümler. Die Ausbildung von Lehrkräften sei existenziell für die Arbeit der öffentlichen und privaten Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim. Den Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim würden ohne neue Lehrkräfte das Aus drohen.

„Da nun der Standort in Wolfenbüttel ist, müssen wir Anreize schaffen, damit die Lehrkräfte auch in den Landkreis Northeim kommen. Der Landkreis ist deswegen gefordert, mit der Ostfalia einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Es muss das Ziel sein, schon frühzeitig Kontakte zwischen dem Hochschulstandort und den Pflegeschulen zu vermitteln“, so Christian Grascha. „Die Landrätin ist aber vor allem gefordert, gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen beim Land dafür zu werben, die Pflegelehrkräfte auch im Studienseminar in Göttingen statt nur in Braunschweig auszubilden. Das würde die Versorgung mit notwendigen Lehrkräften in Südniedersachsen sichern“, sagte Grascha. 

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Südniedersachsen und auch im Landkreis Northeim wird weiter steigen. Um entsprechendes Personal vor Ort ausbilden zu können, wird schon seit längerem bemängelt, dass Pflegelehrkräfte fehlen.

Foto: FDP

Wirtschaft
Montag, 24. Mai 2021 11:55 Uhr
Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Lungenerkrankung COPD - Landkreise Northeim und Göttingen leider unter den ersten drei
Montag, 24. Mai 2021 09:16 Uhr

Northeim (red). Gleich doppelten Erfolg erzielte Thimm bei dem diesjährigen POPAI D-A-CH Award in der Kategorie „Schönheit und Düfte“.

Mit dem nachhaltigen Bodendisplay „Green Christmas“ für Weleda und der E-Commerce Verpackung für den Onlinehändler Salwa Petersen konnte sich Thimm im Wettbewerb erfolgreich positionieren. Die Gewinner wurden am Abend des 19. Mai im Rahmen einer virtuellen Gala bekannt gegeben. In der Kategorie „Schönheit und Düfte“ erhielt Thimm für den weihnachtlichen Displayaufsteller „Green Christmas“ des Naturkosmetik-Herstellers Weleda den bronzenen POPAI Award.

Nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln ist fest in den Prinzipien von Weleda verankert. Thimm hat seinen Kunden Weleda dabei unterstützt, das Thema Weihnachten und Nachhaltigkeit zu verbinden und aufmerksamkeitsstark am POS umzusetzen.

Für die Zweitplatzierung weihnachtlicher Geschenkesets wurde ein Display in Tannenbaum-Optik entwickelt, das aus Wellpappe mit 100 Prozent Altpapieranteil gefertigt wurde. Dieses verfügt über drei Regalebenen, die einfach befüllt werden können und den Kunden zum Zugreifen einladen. Die Vorderseiten des Tannenbaums wurden mittels Flexodruckverfahren in grüner Farbe und mit weihnachtlichen Motiven sowie der Kernbotschaft „Schenke nachhaltig“ bedruckt. Die Rückseiten sowie die Regalböden präsentieren sich optisch in natürlicher, brauner Farbgebung der Wellpappe. Am POS lässt sich das flachliegende Display, das so beim Transport Frachtvolumen einspart, mühelos aufrichten.

Einen bronzenen Indianer erhielt Thimm in selbiger Kategorie für die Versandverpackung mit Sicherheitsverschluss für den Onlineshop von Salwa Petersen. Das Start-up hat sich auf Haarpflegeprodukte spezialisiert: Die Inhaberin Salwa Petersen kombiniert die traditionellen Rezepte aus ihrer Heimat Tschad mit modernen Techniken. Für die erste Versandverpackung des jungen Unternehmens lag der Fokus, neben dem Produktschutz und dem sicheren Versand der Ware, auf einer aufmerksamkeitsstarken Optik. Der Sicherheitsverschluss aus Wellpappe garantiert eine Versiegelung der Verpackung während des Transportweges und schützt vor unbefugtem Öffnen. Zusätzliches Klebeband zum Verschließen wird nicht benötigt.

Im Gegensatz zur Markenplatzierung im stationären Handel erfolgt der erste Kundenkontakt im E-Commerce Bereich beim Auspacken der Bestellung. Salwa Petersen hat daher besonders viel Wert auf eine ansprechende Optik der Versandverpackung gelegt. Thimm hat diesen Wunsch mit einem vollflächigen, aufmerksamkeitsstarken Druckbild der Außendecke im Digitaldruck erfüllt. Für ein Auspackerlebnis sorgt die gezielte Kundenansprache, die auf der Innendecke der Versandverpackung via Direktdruck aufgebracht wurde.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie wurde der POPAI D-A-CH Award dieses Jahr komplett digital durchgeführt. Im Rahmen einer virtuellen Gala, die live auf dem YouTube-Kanal des Awards verfolgt werden konnte, wurden die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Bereits seit über fünf Jahrzehnten richtet die Non-Profit-Organisation POPAI (Point of Purchase Advertising International) weltweit Wettbewerbe aus, bei denen Unternehmen und Dienstleister für ihre POS-Aktivitäten prämiert werden. Die POPAI D-A-CH Awards im deutschsprachigen Raum werden seit 2009 verliehen. Hierbei werden alle Aktivitäten rund um das POS-Marketing berücksichtigt, von klassischen POS-Materialien bis hin zu verkaufsunterstützenden Maßnahmen.

Eine unabhängige Jury bestehend aus 25 Experten der Bereiche Marke, Handel, Design und Wissenschaft kürt die Gewinner des POPAI D-A-CH Awards in insgesamt 15 Kategorien. Der verliehene Preis stellt einen Indianer dar, der an das erste entwickelte 3D Display in Form eines Indianers erinnert.

Versandverpackung Salwa Petersen

Donnerstag, 20. Mai 2021 16:56 Uhr

Hannover (red). Der Marburger Bund Niedersachsen kritisiert die Pläne des Helios-Mutterkonzerns Fresenius SE & Co. KGaA, der Hauptversammlung am morgigen Freitag die Ausschüttung einer Rekord-Dividende mit einer Erhöhung um 5 Prozent auf 0,88 € je Aktie (Geschäftsjahr 2019: 0,84 €) vorzuschlagen. Hintergrund ist ein geplanter Stellenabbau im ärztlichen Bereich, unter anderem dadurch, dass freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt werden.

„Helios hat angekündigt, aufgrund gesunkener Fallzahlen Strukturanpassungen vorzunehmen. Uns liegen Berichte unserer Mitglieder vor, dass ärztliche Stellen nicht neu besetzt werden, befristete Verträge auslaufen oder nach der Probezeit enden. Einigen Kolleginnen und Kollegen wird nahegelegt, in Teilzeitarbeit zu gehen. Gleichzeitig kündigt der Mutterkonzern seinen Aktionären eine Rekord-Dividende an. Man kann nicht argumentieren, man müsse dringend Personalkosten reduzieren, aber gleichzeitig einen neuen Höchstwert ausschütten. Das ist schlichtweg unanständig. Krankenversicherte wollen, dass mit ihrem Krankenkassenbeitrag medizinische Leistungen bezahlt werden. Sie wollen nicht, dass mit diesem übermäßig die Taschen Dritter gefüllt werden!“, kritisiert Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen.

„Da die Pflegepersonalkosten aus den Fallpauschalen ausgegliedert wurden, können diese – richtigerweise – nicht mehr reduziert werden. Daher sparen Kliniken jetzt zunehmend im ärztlichen Dienst. Das Signal ist verheerend: die Kolleginnen und Kollegen sollen noch mehr leisten, nur eben mit weniger Personal. Nicht nur, aber gerade nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie ist das ein verheerendes Signal. Mit Wertschätzung ärztlicher Arbeit hat das nichts zu tun – im Gegenteil“, betont Wollenberg und fährt fort: „Helios hat unser Ansinnen, auch die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen an den Helios-Häusern in Niedersachsen bei einer Corona-Sonderzahlung zu berücksichtigen, abgelehnt. Auch in den laufenden Tarifverhandlungen auf Bundesebene bewegt sich Helios keinen Zentimeter, weil man keinen finanziellen Spielraum sehe. Gleichzeitig wird eine Rekord-Dividende ausgeschüttet. Zudem hat die Helios-Klinik-Gruppe offenbar bundesweit öffentliche, pandemie-bedingte Ausgleichszahlungen in Höhe von 740 Millionen Euro erhalten.“

Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen, ergänzt: „Es zeigen sich die Schattenseiten der Ökonomisierung im Gesundheitswesen und der Privatisierung kommunaler Kliniken der vergangenen Jahre. Wenn Krankenhäuser wie Industriekonzerne geführt werden, bleiben die Beschäftigten oft auf der Strecke. Wenn Helios Vollzeitkräfte reduzieren will, müssen sich immer weniger Kolleginnen und Kollegen um die Patientinnen und Patienten kümmern – damit droht auch eine Verschlechterung der Versorgung. Hier geht es nicht mehr nur um wirtschaftliches Arbeiten, sondern um Profitmaximierung. Das hat mit dem Zweck von Krankenhäusern schlichtweg nichts zu tun“.

Hammerschmidt erinnert an die Aufgabe von Krankenhäusern: „Die Aufgabe eines Krankenhauses ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in einer bestimmten Region zu erhalten. Krankenhäuser gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Ebenso wie Polizei und Feuerwehr, nur müssen diese – zurecht – keinen Gewinn erwirtschaften. Warum müssen Krankenhäuser profitabel sein? Eine Feuerwehr wird doch auch nicht danach bezahlt, wie viele Brände sie gelöscht hat.“

Im Hinblick auf die anstehenden niedersächsischen Kommunalwahlen fordert Hammerschmidt die politischen Parteien in Niedersachsen auf, sich klar zu positionieren, ob eine Privatisierung von Krankenhäusern für sie infrage kommt. Auch Helios nimmt Hammerschmidt in die Pflicht: „Wenn man maßgeblich zu einer Rekord-Dividende des Mutterkonzerns beisteuert, gibt es auch keinen Grund, ärztliches Personal zu reduzieren. Wenn die Kliniken profitabel sind, gibt es kein Argument, sich in Tarifverhandlungen und bei den Corona-Sonderzahlungen nicht zu bewegen. Helios muss sich von dieser Politik verabschieden. Ansonsten kann man es den Beschäftigten nicht verübeln, wenn sie dem Unternehmen den Rücken kehren. Die Unzufriedenheit ist sehr groß.“

Sport
Mittwoch, 02. Juni 2021 05:36 Uhr
Traditionsverein Göttingen 05 meldet weitere interessante Neuzugänge
Mittwoch, 19. Mai 2021 09:09 Uhr

Northeim (red). Kürzlich hat der Northeimer Handball-Club e.V. seine zweite Trikotaktion aufgelegt. Nach der erfolgreichen Prämiere im vergangenen Jahr, bei der sich über 200 Kleinsponsoren auf dem neuen 3. Liga Trikot verewigt hatten, folgt nun die Fortsetzung.

Bisher hätten sich schon über 70 Kleinsponsoren für nur 25 Euro mit ihrem Namen auf dem künftigen 3. Liga Trikot positioniert. Die erste Hürde mit 100 Namen würde sicherlich kurzfristig fallen und auch das Ziel von erneut über 200 Namen sei nicht unerreichbar.

Der NHC ruft daher auf, die Chance zu nutzen, ganz nah am Team dran zu sein und so die Mannschaft moralisch und den gesamten Verein, bei der Zusammenstellung seines Etats, zu unterstützen. Die Hälfte der Einnahmen würden direkt in die Nachwuchsarbeit des NHC fließen.

Dienstag, 11. Mai 2021 11:32 Uhr

Northeim (r). Der Northeimer HC bastelt weiterhin intensiv am 3.-Liga-Kader für die neue Saison und meldet nun Vollzug in der Zusammenstellung seines Torwart-Quartetts. Mit dem 21 jährigen Glenn-Louis Eggert verlängert auch die Nummer Eins seinen Vertrag beim NHC. Der aktuelle U21-Nationalspieler steht weiterhin beim Bundesligisten der MT Melsungen unter Vertrag und wird so erneut an den NHC ausgeliehen. Der 2-Meter-Hüne aus Moringen freut sich auf eine weitere und hoffentlich vollständige 3.-Liga-Saison in Northeim. Glenn brennt auf den Beginn der Vorbereitung und ist hoch motiviert endlich wieder regelmäßig seiner großen Leidenschaft nachgehen zu können. Der NHC freut sich sehr das das große Torwarttalent aus der Region eine weitere Saison beim NHC spielt. Bedanken möchte sich der NHC auch ganz herzlich bei Axel Geerken, Vorstand der MT Melsungen, für die guten und konstruktiven Gespräche.

Fotos: Spieker Fotografie

Panorama
Montag, 24. Mai 2021 12:18 Uhr
„Ein Stückchen Kirchentag nach Hause gebracht“: Julia Grote schildert Eindrücke vom ökumenischen „fuereinander.stream“
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr

Goslar/Seesen (red). Das extreme Winterwetter mit Eis, Schnee und klirrenden Temperaturen hat auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asklepios Kliniken in der Region Harz gefordert: Einige Mitarbeiter*Innen haben beispielsweise spontan Fahrgemeinschaften gebildet, um zur Arbeit zu kommen, andere sind für Kolleg*Innen eingesprungen, die von ihrem eingeschneiten Zuhause nicht rechtzeitig zum Dienst kommen konnten, haben Dienste miteinander getauscht oder sind einfach zu Fuß gekommen. Oder: Eine Kollegin beispielsweise ist mehrere Stunden früher als sonst aufgestanden, um pünktlich zur Klinik zu kommen.

„Das extreme Winterwetter fordert uns alle. Es ist großartig, wie engagiert unsere Mitarbeiter*Innen sind und wie flexibel, ein großes Dankeschön“, sagten Pflegedirektorin der Asklepios Harzkliniken, Kerstin Schmidt, sowie Ines Mohr, Pflegedirektorin der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. In den Kliniken wurden für Kolleginnen und Kollegen Übernachtungsmöglichkeiten bereitgestellt – acht machten in der Asklepios Harzklinik Goslar davon Gebrauch, sieben in der Asklepios Klinik Schildautal Seesen. Und: Das Technikteam am Standort in Goslar musste benachbarte Firmen hinzuziehen, und diese arbeiteten auf Hochtouren, um die zugeschneiten Parkplätze auf dem Klinikgelände nach und nach von den Schneemassen zu befreien und wieder benutzbar zu machen, und, um die Rettungswege rund um die Uhr freizuhalten.

„Wir freuen uns, selbstverständlich ist der Klinikbetrieb auch bei diesen extremen Winterverhältnissen nicht beeinträchtigt, herzlichen Dank allen für ihren großen Einsatz und Teamgeist“, sagt Regionalgeschäftsführerin Adelheid May.

Foto: Asklepios

Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

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