Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:20 Uhr
Kreisabfallwirtschaft informiert: Kostenlose Annahme von Baum- und Strauchschnitt
Dienstag, 27. Oktober 2020 10:51 Uhr

Northeim/Einbeck (r). Schnelle und unbürokratische Hilfe für Tiere in Not leisten die Mitglieder des Tierschutzvereins "Einbecker Spendenteam- eine Stimme für Tiere e. V.. Ein eigenes Tierheim betreibt der gemeinnützige Verein aus Einbeck dazu nicht, sondern versorgt die Tiere in privaten Haushalten, bzw. auf Pflegestellen. Der Verein ist daher ständig auf der Suche nach geeigneten Pflegestellen, um den Tieren ein Tierheim zu ersparen. Zwar steht für gemeinsame Treffen und als Sammelstelle für Futter-und Sachspenden der Vereinsgarten am Gänsekamp in Einbeck zur Verfügung, doch Tiere werden dort auf Dauer nicht untergebracht.

„Aber auch finanzielle Unterstützung wird bei hohen Tierarztkosten benötigt, da wir hauptsächlich kranke, verletzte oder ausgesetzte Tiere in unsere Obhut aufnehmen", erläutert die Vereinsvorsitzende Michaela Riekers bei einem Treffen mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Der Verein unterstützt mit ihrem „Mozartprojekt“ aus dem Erlös von kleinen Mozart-Handpuppen, auch bei Tierarztkosten, die von den Tierhaltern nicht alleine aufgebracht werden können. Diese Handpuppen werden liebevoll von den Senioren von der Initiative „Stricken mit Herz“ gehäkelt und gestrickt. "Wir freuen uns auch über Futterspenden", macht Kassenwartin Christiane Oppermann deutlich.

Zur Unterstützung der wichtigen Vereinsarbeit soll der Landkreis offiziell Mitglied in dem gemeinnützigen Verein werden. "Ich werde dem Kreistag für die Sitzung einen entsprechenden Vorschlag vorlegen", so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. In dem Treffen mit den beiden Vorstandsmitgliedern konnte Dr. Katrin-Annette Göbel, als stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, eindrucksvoll von Fällen berichten, in denen die Zusammenarbeit mit dem Verein erfolgt ist. "Wir haben schon mehrfach verletzte und kranke Tiere auch aus unwegsamem Gelände bergen und versorgen können", so die Tierärztin. Wer selbst unterstützen möchte, sei es mit Geld oder Futterspenden, oder sich vorstellen kann, ein hilfebedürftiges Tier aufzunehmen, kann sich per E-Mail an Einbecker-Spendenteam@web.de oder telefonisch unter 0178 5406306 an den Verein wenden.

Foto: Landkreis Northeim

Montag, 26. Oktober 2020 09:55 Uhr

Kreis Northeim (r). Am Donnerstag, 5. November 2020, können Gewerbebetriebe von 10 bis 14 Uhr bei der Kreisabfallwirtschaft Sonderabfälle auf dem Kreisgaragenhof (Matthias-Grünewald-Str. 22 in Northeim) abgeben. Die Abgabe erfolgt gegen eine Gebühr und richtet sich an Gewerbebetriebe, deren Sonderabfall die Menge von jährlich insgesamt 2.000 Kilogramm nicht übersteigt.

Als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung wird ein herkömmlicher Übernahmeschein als Papierbeleg ausgestellt. Ein elektronisches Verfahren ist für Kleinanlieferer nicht vorgeschrieben. Zu Zeiten der Corona Krise gibt es zum bekannten Ablauf der letzten Jahre eine Änderung. So wird am 5. November 2020 keine Barzahlung möglich sein. Anliefernde erhalten eine Rechnung.

Folgende Sonderabfälle können abgegeben werden: Spraydosen mit schädlichen Restinhalten, ölhaltige Betriebsmittel, Lösemittel, flüssige Kleber, flüssige Lacke und Farben, Fette, Wachse, nicht ausgehärtete Harze, Fotochemikalien, Säuren, Laugen, Beizmittel, Ammoniak, flüssige Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, PCB-haltige Kondensatoren, Laborchemikalien, Quecksilber, quecksilberhaltige Stoffe, Feinchemikalien (wie Putz- und Reinigungsmittel).

Weitere Sonderabfälle werden nur nach vorheriger Anmeldung bei der Kreisabfallwirtschaft angenommen, wenn hierfür Entsorgungsmöglichkeiten bestehen. Gerätebatterien und Geräteakkumulatoren aus dem Kleingewerbe werden kostenlos angenommen. Vertreiber von Batterien müssen diese jedoch über eingerichtete Rücknahmesysteme selbst entsorgen. Leuchtstoffröhren und Ölradiatoren werden als Elektroaltgeräte in haushaltsüblichen Mengen auf der Hausmülldeponie Blankenhagen kostenlos angenommen. Weitere Informationen erteilt die Gewerbeabfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter der Telefonnummer 05551/708-160.

Sonntag, 25. Oktober 2020 09:00 Uhr

Northeim (r). Jede Northeimerin und jeder Northeimer kennt die Annastraße und die Ottilienstraße. Wieso wurden Straßen in Northeim 1921 mit Anna und Ottilie benannt? Wer waren diese beiden Frauen? Damit diese Frage künftig nicht mehr gestellt wird, wurde am Mittwoch, 21.10.2020 unter das Straßenschild der Anna- und Ottilienstraße eine erklärende Zusatzinformation angebracht. Die Tafel enthält in der 1. Zeile den Namen und das Geburts- sowie das Sterbejahr. In der 2. und 3. Zeile wichtige Funktionen und Daten in Kurzform. Weitere Erklärungstafeln zu Straßennamen sind geplant, z.B. für Marie Willerding, Robert Schnabel oder Carl Querfurt und Johannes Letzner.

Infos zu Ottilie Gelpke

Ottilie Gelpke wurde am 29. September 1863 in Celle geboren. Sie war die Ehefrau des am 9. August 1858 in Dommitzsch/Kr. Torgau geborenen Sanitätsrates Dr. med. Johannes Gelpke und bereits vor der Jahrhundertwende in Northeim ansässig. Zwischen 1921 und 1936 wohnte sie in der Wallstraße 35. Seit ca. 1912 war sie über viele Jahre hinweg Vorsitzende des Vereins für Frauenbildung Northeim.

Nach dem politischen Umbruch von 1918/19, der die Einführung des Frauenwahlrechts mit sich brachte, engagierte sich Ottilie Gelpke auch politisch. Bei den Stadtratswahlen im März 1919 kandidierte sie auf Listenplatz 8 für die bürgerliche „Liste Helmich“ und wurde ins Bürgervorsteherkollegium gewählt. Als dessen Mitglied gehörte sie dem Armenkollegium, der Friedhofskommission, der Museumskommission und dem Kuratorium der Richenzaschule an.

Ihr zu Ehren als erster Frau, die in den Northeimer Stadtrat einzog, beschloss das Bürgervorsteherkollegium (heute Rat) am 23. Juni 1921 den unterhalb des Sultmer gelegenen Straßenzug von der Scharnhorststraße bis zum Reservelazarett den Namen „Ottilienstraße“ zu geben.

Bei den Gemeindewahlen im Mai 1924 kandidierte Ottilie Gelpke sogar als Listenführerin der „Bürgerlichen Vereinigung“ und wurde erneut zur Bürgervorsteherin gewählt. Nach zwei Jahren jedoch schied sie am 15. Mai 1926 wieder aus dem Bürgervorsteherkollegium (Rat) aus, nachdem ihr Ehemann am 12. November 1925 verstorben war. Seitdem trat sie lokalpolitisch nicht mehr in Erscheinung und wohnte bei ihrem Sohn, dem Arzt Hans Gelpke in der Wallstraße 35.

Ottilie Gelpke verstarb am 1. September 1944 in Göttingen im Alter von 80 Jahren

Infos zu Anna Schlüter

Anna Schlüter wurde am 27. April 1886 in Northeim als Tochter des Handarbeiters Wilhelm Rausch und seiner Ehefrau Louise Rausch, geb. Tacke, geboren. Die gelernte Schneiderin war verheiratet mit dem am 20. November 1883 in Schildesche/Kr. Bielefeld geborenen Bahnarbeiter Gustav Schlüter und Mutter von drei Kindern. Zwischen 1913 und 1921 wohnte sie mit ihrer Familie Am Markt 11.

Im März 1919 kandidierte Anna Schlüter bei den Bürgervorsteherwahlen auf Listenplatz 12 für die Liste der SPD und wurde als Nachrückerin am 27. November 1919 ins Bürgervorsteherkollegium (heute Rat) gewählt. Als dessen Mitglied gehörte sie der Lebensmittelkommission an. Dem Rat gehörte sie bis zum 30. März 1922 an, als ihr Ehemann nach Kreiensen versetzt wurde und sie deshalb aus Northeim fortzog. 

Ihr zu Ehren als zweiter Bürgervorsteherin der Stadt Northeim beschloss das Northeimer Bürgervorsteherkollegium am 23. Juni 1921 der neuen Verbindungsstraße zwischen der Göttinger- und der Güterbahnhofstraße den Namen „Annastraße“ zu geben. Diese Straßenbenennung hatte jedoch zunächst nur bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten Bestand als die „Annastraße“ am 13. April 1933 nach der damaligen NS-Frauenschaftsführerin in „Elsbeth-Zander- Straße“ umbenannt wurde. Nach Kriegsende erhielt die Straße jedoch wieder ihren alten Namen „Annastraße“ zurück, den sie bis heute behalten hat.

Anna Schlüter verstarb am 30. Juli 1971 im Alter von 85 Jahren in Anderten (Hannover)

Foto: Stadt Northeim

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 18:47 Uhr

Landkreis. Erholsamer Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und spielt eine große Rolle für die Gesundheit. Besonders für Babys und Kleinkinder ist ausreichender Schlaf ein Grundstein für die optimale Entwicklung. Doch der Nachwuchs sorgt oftmals für Schlafmangel in den Familien. „Viele Kinder finden nur schwer in den Schlaf oder schlafen nicht altersgerecht durch“, erklärt Melissa Golz. Sie selbst ist nicht nur Mutter und Erzieherin, sondern auch Schlafcoach für Babys und Kleinkinder.

Die 28-Jährige ist selbst Mutter und kannte schlaflose Nächte nur zu gut. „Unsere schlaflosen Nächte haben nicht dazu beigetragen, dass ich am Tag fit und aktiv sein konnte. So sind sehr viele Bedürfnisse für mich und mein Kind untergegangen. Ich habe meinen Sohn wippend, schaukelnd und oft stundenlang auf mir schlafen lassen, sodass wir zwar zur Ruhe gekommen sind, aber erholsam war es für uns beide nicht“, erklärt die Erzieherin und ergänzt: „Ich wollte eine Veränderung und habe mich auf den Weg gemacht. Nach einer Zeit bin ich auf das „Schlafcoaching“ gekommen. Mir ist sofort ins Auge gefallen, dass es individuell und genau auf die Bedürfnisse des Kindes und der Familie abgestimmt ist. Genau das wollte ich“, berichtet Golz. Also absolvierte sie die Ausbildung zum Schlafcoach und gründete Zwergenschlaf.

Golz startet mit einem kostenlosen Kennlerngespräch für die Familien. „So kann ich ganz persönlich meine Herangehensweise erklären“, beschreibt sie. Sie schaut sich den Alltag der Eltern und des Kindes an, geht auf die verschiedenen Bedürfnisse ein und formuliert gemeinsame Ziele. Besonders Rituale, Routinen und Nähe spielen eine große Rolle in der Arbeit des Schlafcoachs. Anschließend folgen in der Regel zwei Gesprächstermine von circa zwei Stunden. „Die Lösungswege sind immer individuell angepasst und liebevoll. Ein Geheimrezept gibt es nicht“, erklärt die Mutter. Golz begleitet die Familien so lange, wie es dauert, die gesetzten Ziele zu erfüllen.

Die Gespräche und Termine können sowohl persönlich als auch telefonisch oder per Videotelefonie erfolgen. Weitere Informationen zu Melissa Golz gibt es unter www.zwergenschlaf.de oder auf Instagram und Facebook.

COVID-19
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:27 Uhr
Lockdown light? Gastgewerbe schlägt Alarm
Dienstag, 27. Oktober 2020 13:59 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 359 Corona-Infektionen bekannt geworden. 196 Personen – acht mehr als am Vortag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Montag ist somit ein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 15,1 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Zahl wird täglich auf der Seite des Landes Niedersachsen veröffentlicht.

Bei den Neuerkrankungen von Montag handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters, sowie zwei männlichen Personen fortgeschrittenen Alters und vier weiblichen Personen mittleren Alters und einer weiblichen Person fortgeschrittenen Alters. Der Ansteckungsweg ist größtenteils auf Kontakte zu anderen Infizierten zurückzuführen, bei zwei Personen ist der Ansteckungsweg derzeit unbekannt. Die Infizierten befinden sich größtenteils in häuslicher Quarantäne, zwei Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Die Infizierten klagen über Kopfschmerzen, Fieber, Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, Durchfall, trockener Nase und Übelkeit. Bei der heutigen Neuerkrankung handelt es sich um eine männliche Person fortgeschrittenen Alters. Der Ansteckungsweg ist derzeit unbekannt. Der Infizierte befindet sich aus anderen Gründen in stationärer Behandlung. Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 156 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (131), Bodenfelde (0), Dassel (2), Einbeck (9), Hardegsen (3), Kalefeld (2), Katlenburg-Lindau (1), Moringen (1), Nörten-Hardenberg (0), Northeim (3), Uslar (4) stammen. Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.

Montag, 26. Oktober 2020 16:06 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim 358 Corona-Infektionen bekannt geworden. 188 Personen – eine mehr als am Freitag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Freitag sind damit acht neue Corona-Fälle hinzugekommen. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 13,6 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Zahl wird täglich auf der Seite des Landes Niedersachsen veröffentlicht. Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen. Aufgrund von technischen Problemen kann der Landkreis Details zu den Neuerkrankungen und die Aufschlüsselung der Infizierten zu den einzelnen Gemeinden heute nicht mitteilen und wird diese am Dienstag nachreichen. Wir bitten um Verständnis.

Samstag, 24. Oktober 2020 09:51 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim 350 Corona-Infektionen bekannt geworden. 187 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Donnerstag ist somit kein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz - die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt aktuell bei 12,9. Der Landkreis Northeim ist damit kein Risikogebiet mehr, da der Wert von 50 wieder deutlich unterschritten wird. Achtung: Ab Montag veröffentlich der Landkreis Northeim ausschließlich die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Niedersachsen unter www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen veröffentlicht. Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 156 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (134), Bodenfelde (0), Dassel (0), Einbeck (6), Hardegsen (3), Kalefeld (3), Katlenburg-Lindau (1), Moringen (1), Nörten-Hardenberg (0), Northeim (4), Uslar (4) stammen. Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.

Freitag, 23. Oktober 2020 14:12 Uhr

Kreis Northeim (r). Das Land Niedersachsen hat seine Corona-Verordnung angepasst. Wesentliche Einschränkungen greifen, sobald ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt mehr als 35 oder 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen aufweist.

Bei privaten Zusammenkünften oder Feiern, die in der eigenen Wohnung oder anderen geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, sind bis zu 25 Personen zulässig. Zu diesen Räumlichkeiten zählen auch Vereinsheime und Dorfgemeinschaftshäuser. Finden die Zusammenkünfte unter freiem Himmel auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen statt, dürfen bis zu 50 Personen zusammenkommen. In beiden Fällen gilt das Abstandsgebot. Neu ist, dass bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 in beiden Fällen nur noch maximal 15 Personen zusammenkommen dürfen. Bei einem Wert ab 50 gilt eine Höchstgrenze von zehn Personen, die maximal aus zwei Haushalten kommen dürfen.

In gastronomischen Betrieben oder dazugehörigen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten dürfen unter Einhaltung des Abstandsgebotes bis zu 100 Personen zusammenkommen. Bei Feiern mit über 50 Personen dürfen ab 18 Uhr reine Spirituosen und ab 22 Uhr Alkohol generell nicht mehr angeboten oder konsumiert werden. Steigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb des Kreisgebietes in den letzten sieben Tagen auf über 35, wäre die Personenzahl auf 25 begrenzt. Bei einem Wert ab 50 dürfen auch hier nur noch Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten, maximal aber nicht mehr als zehn Angehörige und Personen teilnehmen.

Die Anzahl der Teilnehmer für Veranstaltungen mit sitzendem oder zeitweise stehendem Publikum kann durch den Landkreis ab 35 oder mehr Infizierten auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen beschränkt werden. Liegt der 7-Tage-Inzidenzwert bei 50 oder mehr wird die Zahl der Teilnehmer auf 100 Personen beschränkt.

Für gastronomische Betriebe gilt ab einer Zahl von 35 oder mehr Neuinfizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen eine sogenannte Sperrstunde. Restaurants, Bars, Kneipen und vergleichbare Betriebe haben dann von 23 Uhr bis 6 Uhr ihre Geschäfte zu schließen. In begründeten Ausnahmefällen könnten abweichende Regelungen durch den Landkreis getroffen werden. Übersteigt die Zahl der Neuinfizierten 50 Personen auf 100.000 Einwohner sind keine Ausnahmen mehr möglich. Der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken ist dann ebenfalls untersagt.

Neben den genannten Einschränkungen wird die Maskenpflicht je nach Infektionsgeschehen ausgeweitet. An Orten im öffentlichen Raum, an denen Menschen eng und dicht gedrängt oder nicht nur vorübergehend beisammen sind, soll ab 35 oder mehr Infizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Übersteigt die Zahl der Infizierten 50 oder mehr Personen so ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Die betroffenen Örtlichkeiten werden dann durch eine Allgemeinverfügung des Landkreises bekannt gegeben. 

Maßgeblich für die 7-Tage-Inzidenz sind die Werte, die das Land Niedersachsen ausweist unter www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen

Dort liegt der Wert für den Landkreis Northeim wegen zeitlicher Verzögerungen bei der Datenübertragung noch bei 55,9. Die tagesaktuelleren Berechnungen des Landkreises Northeim weisen einen Wert von 12,9 aus. Es ist davon auszugehen, dass über das Wochenende der Landkreis Northeim auch auf der Internetseite des Landes kein Risikogebiet mehr sein wird. Ordnungsämter und Polizei im Kreisgebiet werden ab Montag, 26. Oktober bei ihren Kontrollen den Wert des Landes zu Grunde legen.

Der niedersächsische Kultusminister Grant Henrik Tonne hat außerdem angekündigt, dass der Präsenzunterricht in den Schulen nach den Herbstferien fortgeführt wird. Darüber hinaus soll ab einem 7-Tage-Inzidenzwert über 50 eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen eingeführt werden. Der Rahmenhygieneplan für die Schulen wird überarbeitet, darin soll das Lüften für fünf Minuten nach jeweils zwanzig Minuten Unterricht festgelegt (Faustregel 20-5-20).

Die detaillierte Verordnung und viele weitere Informationen zum Coronavirus, die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Northeim, die häufigsten Fragen und Antworten und hilfreiche Links finden Sie auf www.landkreis-northeim.de/coronavirus

Blaulicht
Mittwoch, 28. Oktober 2020 09:49 Uhr
Geschwindigkeitsüberwachung - Hohe Anzahl an Verstößen festgestellt
Montag, 26. Oktober 2020 08:40 Uhr

Northeim (r). Am Freitagabend wurde vor einem Hauseingang in der Matthias-Grünewald-Straße eine Schlägerei zwischen zwei Männern gemeldet. Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass sich die beiden 19- und 25-jährigen Personen bereits getrennt hatten. Beide wiesen leichte Gesichtsverletzungen auf, die sie nicht behandeln lassen wollten. Zum Grund der Schlägerei machten sie keine Angaben.

Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet.

Sonntag, 25. Oktober 2020 08:55 Uhr

Uslar (r). Am Freitag zwischen 10:00 - 12.30 Uhr führte die Polizei Uslar gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Uslar Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes durch. In der Bevölkerung besteht eine hohe Akzeptanz für die Regelungen des Gesundheitsschutzes, im Rahmen dieser Kontrollen, insbesondere im Bereich des Uslaraner Wochenmarktes, konnten keine Verstöße festgestellt werden.

Samstag, 24. Oktober 2020 09:44 Uhr

Sudheim (r). In den frühen Morgenstunden führten unbekannte Täter eine Sprengung eines Geldautomaten herbei. Eine derzeit noch zu ermittelnde Bargeldsumme wurde entwendet. Der Geldautomat des geschädigten Bankinstitutes befindet sich in einem in Leichtbauweise errichteten Betriebsraum auf einem Parkplatz in Sudheim.Der entstandene Sachschaden, der durch die Sprengung herbeigeführt wurde, liegt bei ca. 80.000 - 100.000 Euro. Die Spurensicherung des Zentralen Kriminaldienstes sowie das zuständige Fachkommissariat 2 haben die Ermittlungen bereits aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.

Foto: Hartmut Kölling

Freitag, 23. Oktober 2020 09:23 Uhr

Kreis Northeim (r). Im Verlauf der 43. KW führten mehr als 30 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen durch. Die Kontrollen fanden im gesamten Landkreis Northeim, insbesondere aber im Bereich der Stadt Bad Gandersheim statt. Unterstützt wurden die Beamten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim sowie der örtlichen Ordnungsämter. 

"Erfreulicherweise konnte innerhalb der Bevölkerung weiterhin eine hohe Akzeptanz der Regelungen zum Gesundheitsschutz festgestellt werden", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim. Auch im Bereich des Glaubenszentrums in Bad Gandersheim konnten trotz intensivierter täglicher Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt keinerlei Verstöße festgestellt werden. Lediglich in einem Fall mussten die Beamten in dieser Woche eingreifen, als sich zwei Personen bei einem Besuch eines Restaurants in Northeim geweigert hatten, ihre persönlichen Daten zu notieren. Nach einem klärenden Gespräch waren die Personen bereit, ihre Personalien einzutragen. Nur so konnten sie im Restaurant verweilen.

Trotz der gesunkenen Neuinfektionen im Landkreis wird die Polizeiinspektion Northeim weiterhin die Einhaltung der Corona-Bestimmungen überprüfen, um einen erneuten Anstieg der Fallzahlen nachhaltig zu verhindern.

Politik
Dienstag, 29. September 2020 10:54 Uhr
Abschluss einer Entgeltvereinbarung für den Rettungsdienst
Dienstag, 29. September 2020 10:21 Uhr

Northeim/Würgassen (r). Das Vorhaben der Bundesgesellschaft für Zwischenlager, am Standort des ehemaligen Atomkraftwerkes in Würgassen ein Atommüll-Zwischenlager zu errichten, hat jetzt auch den Kreistag in Northeim beschäftigt. Gegen die Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll am Standort Würgassen hat sich mittlerweile eine Bürgerinitiative mit dem Namen Atomfreies 3-Ländereck e.V. gegründet.

Auf Antrag der Kreistagsfraktion Die Linke./Northeim 21 hat der Kreistag seine Ablehnung gegen das Vorhaben in eine Resolution gefasst. Damit bekundet der Landkreis Northeim den Schulterschluss mit den insbesondere räumlich direkt betroffenen Landkreisen Holzminden und Höxter sowie der Stadt Beverungen, die ebenfalls Resolutionen gegen die Planungen beschlossen haben.

Hier der Resolutionstext:

Der Landkreis Northeim kritisiert, dass das Verfahren zur Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll am Standort Würgassen und die gewählten Kriterien nicht transparent und bürgernah vorher diskutiert wurden und dass etwa der geringe Abstand zur Wohnbebauung, die schlechten Straßen- und Schienenverbindungen für täglich 10 Atommüllzüge, die radioaktive Vorbelastung durch den AKW-Standort, der Tourismus, Naturschutz und Naherholung im Dreiländereck nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird daher aufgefordert, ein neues transparentes und ergebnisoffenes Verfahren zur Standortauswahl einzuleiten und Alternativen zum Standort Würgassen mit in die Prüfung einzubeziehen. Der Landkreis Northeim begrüßt die Aufforderung des Landkreises Holzminden, dass sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der betroffenen Bundesländer gemeinsam dafür einsetzen, Möglichkeiten auszuloten, wie das Projekt noch verhindert werden kann.

Montag, 28. September 2020 15:45 Uhr

Kreis Northeim (r). Der Kreistag hat sich am vergangenen Freitag zu Beginn seiner Sitzung auch mit veränderten Besetzungen einzelner Fachausschüsse befasst. Grund dafür ist das Ausscheiden von Joachim Suffrian (SPD) aus dem Kreistag. Er hatte auf seinen Sitz verzichtet. Für ihn nachgerückt ist Hans-Jürgen Scholz, der dem Kreistag bereist von 2006 bis 2016 angehört hatte. Er gehört ebenfalls wie zuvor Suffrian der SPD-Kreistagsfraktion an. Die Einführung und Verpflichtung als Kreistagsabgeordneter konnte durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel während der Sitzung erfolgen.

Im Abfallwirtschaftsausschuss folgt Ludwig Binnewies (SPD) auf Joachim Suffrian. Im Ausschuss für Bau, Umwelt und Regionalplanung sowie im Personalausschuss wird er von Hans-Jürgen Scholz ersetzt.

Anstelle von Joachim Suffrian wird Ludwig Binnewies auch neues Mitglied in der Verbandsversammlung des Abfallzweckverbandes Südniedersachsen. Verändert wird auch die Zusammensetzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachen. Hier wird Claus Stumpe (SPD) abberufen und an seiner Stelle Stefan Fiege (SPD) neu in die Verbandsversammlung entsandt.

Foto: Landkreis Northeim

Wirtschaft
Dienstag, 08. September 2020 10:48 Uhr
Corona bremst Schüler aus: Abacus hilft mit Einzelnachhilfe beim Lernen
Dienstag, 18. August 2020 10:44 Uhr

Kreis Northeim (r). Am 17. August fand im Nils Englund Ausbildungszentrum der Piller Blowers & Compressors GmbH in Moringen die „traditionelle Begrüßung“ der neuen PILLER Auszubildenden und deren Eltern statt. Anwesend waren der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne sowie der Leiter seines Wahlkreisbüros, Konstantin Mennecke, Uljana Grube (Dezernentin für Kreisentwicklung des Landkreises Northeim) und Nadia Mohseni (Industrie- und Handelskammer Hannover, Geschäftsstelle Göttingen). Nach ersten Grußworten von Stephan Merkel und Christoph Böhnisch (beide PILLER Geschäftsleitung), von Uljana Grube sowie von Nils Englund (ehemaliger Geschäftsführender PILLER Gesellschafter) führte PILLER Ausbildungsleiterin Mandy Steinmetz mit ihrem Team die zukünftigen Nachwuchskräfte durch das Ausbildungszentrum.

Mit einer Ausbildungsquote von über 10 % (zum Vergleich: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA durchschnittlich 7 %) gehört das Unternehmen Piller Blowers & Compressors zu den stärksten Berufsausbildern der Region. Trotz der COVID-19-Pandemie hat PILLER jetzt die Anzahl seiner Azubis noch erhöht. In diesem August beginnen hier 30 % mehr junge Menschen ihre Ausbildung als im vergangenen Jahr. Dies ist bemerkenswert, denn der deutsche Ausbildungsmarkt ist aufgrund von Corona stark belastet – laut Umfrage des DIHK bieten Betriebe in Industrie und Handel womöglich 7 % weniger Plätze an.

Die Piller Blowers & Compressors GmbH ist seit Jahren für ihr überdurchschnittliches Ausbildungsniveau bekannt und gilt im südlichen Niedersachsen als begehrter Lehrbetrieb. Sie bildet in diesem Jahr zum ersten Mal zeitgleich in allen sechs Berufen aus, neben klassisch gewerblichen Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker oder Zerspanungsmechaniker auch Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachinformatiker. 2021 kommt der Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker neu hinzu. „Ausbildung hatte für uns schon immer eine hohe Priorität – so sind wir in der Lage, den Mangel an qualifizierten Fachkräften abzumildern“, sagt Mandy Steinmetz. Nils Englund fügt hinzu: „Als Namensträger des Ausbildungszentrums bin ich stolz, dass dieses in meinem Sinne weitergeführt wird. Vermittlung von Wissen, gegenseitiges Fördern und die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit standen schon zu meiner Zeit im Vordergrund der Ausbildung – ganz im Sinne eines echten Familienunternehmens!“

Mit dem eigenen Ausbildungszentrum setzt PILLER gezielt auf interne Personalbeschaffung. Hier begleitet ein kompetentes Ausbildungsteam die Nachwuchskräfte von der Stunde Null bis zu ihrem Abschluss. Für das Ausbildungsjahr 2021 wird in Kürze das Bewerbungsportal jobs.piller.de eröffnet – Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. „Wir sind ständig auf der Suche nach Talenten, die bei uns eine fundierte und zukunftsgerichtete Ausbildung erhalten – das ist unser Anspruch“, so Stephan Merkel. Christoph Böhnisch ergänzt: „Wir engagieren uns hier, weil wir junge Menschen begeistern möchten. Sie sollen als qualifizierte, motivierte Beschäftigte unsere Unternehmenszukunft mitgestalten. Unsere aktuellen Ausbildungszahlen sind hinsichtlich der Corona-Krise erfreulich, und wir hoffen auch im Bewerbungsverfahren für das Ausbildungsjahr 2021 wieder neue Talente für eine Ausbildung bei PILLER gewinnen zu können.“

Foto: Piller Blowers & Compressors GmbH

 

Samstag, 15. August 2020 12:07 Uhr

Northeim/Göttingen (red). Mit dem Unternehmerfrühstück bietet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim, in Zusammenarbeit mit der IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen, bereits seit mehr als zehn Jahren eine Plattform für den Austausch, die Information und die Vernetzung regionaler Unternehmen an. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie lässt die aktuelle Lage jedoch nach wie vor kein geselliges Frühstück im gewohnten Sinne zu. Deshalb organisiert der Landkreis Northeim bereits das zweite Mal das Treffen als Online-Videokonferenz. Stattfinden wird das Unternehmerfrühstück am 26. August 2020 von 08:00 bis 09:30 Uhr. Das digitale Treffen steht dieses Mal ganz im Fokus der Landesgartenschau, die 2022 in Bad Gandersheim stattfinden wird. Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH und Kai Schönberger, verantwortlich für die Durchführungsplanung und Realisierung, werden zum Thema „Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim“ referieren. „Die Landesgartenschau bietet für Unternehmen die Plattform agile Arbeitsweisen zu erproben und zielstrebig zusammenzuarbeiten“, so Thomas Hellingrath. Das geplante Onlinetreffen ist kostenlos und per PC oder Smartphone möglich. Anmeldungen von interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern sind über www.landkreis-northeim.de oder direkt per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de möglich. Anmeldeschluss ist der 19. August 2020.

Foto: Landesgartenschau

Sport
Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:23 Uhr
Corona: Handballverband Niedersachsen setzt Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung aus!
Dienstag, 27. Oktober 2020 08:51 Uhr

Hollenstedt (hakö). Ein ausgesprochen kampfbetontes, in weiten Phasen sogar mitreißendes Kreisliga-Spiel sahen die Zuschauer am Sonntag in Hollenstedt. Vor herbstlicher Kulisse durften sich die Gastgeber aus dem Leinetal, die SG Hollenstedt/Stöckheim schließlich als moralischer Sieger fühlen. Sie hatten dem Favoriten vom Weperrand, dem SV 07 Moringen, ein hoch verdientes 1:1 abgerungen im Punktspiel und damit den ambitionierten Gästen fast die erste Saisonniederlage beschert.

Die begeisterten Zuschauer sparten nicht mit Szenenapplaus. "So macht Fußball Spaß", hieß es immer wieder am Spielfeldrand. SG-Torschütze Michael Misch zeigte sich etwas enttäuscht, aber auch angetan nach dem Schlußpfiff: "Da war heute wirklich mehr drin für uns. Ein tolles Kampfspiel."

Die Moringer belegen damit in der aktuellen Tabelle der Kreisliga Staffel 2 hinter Spitzenreiter FC Hettensen/Ellierode den zweiten Rang. SG Hollenstedt/Stöckheim nimmt den vierten Platz ein, vor SV Höckelheim, FC Weser, FC Lindau und Schlußlicht SG Denkershausen/Lagershausen II.

Fotos: Hartmut Kölling

Dienstag, 27. Oktober 2020 08:42 Uhr

Göttingen (hakö). Andreas Krüger, Inhaber der gleichnamigen Spedition aus Göttingen, ist durch seinen Sohn im Jugendalter zum Fußball und zur SVG Göttingen gekommen. Ein beispielloses Engagement. Dafür gab es bereits von offizieller Seite viel Lob und Anerkennung. Seit einigen Jahren engagiert sich Andreas Krüger finanziell bei den Schwarz-Weißen. Kürzlich war es soweit. Die Spielstätte der Schwarz-Weißen trägt ab sofort den Namen seiner Spedition und nennt sich "Krüger-Park am Sandweg".

Nun engagiert sich Andreas Krüger auch beim 1.SC Göttingen 05 und unterstützt die Regionalligamannschaft U15 der Schwarz-Gelben. "Ich finde es richtig gut, dass der 1.SC Göttingen 05 den Fußballtalenten der Region diese Möglichkeit bietet. Somit müssen die Kinder nicht schon in jungen Jahren nach Hannover oder Braunschweig fahren, wenn sie Regionalliga spielen möchten, die höchste Klasse in diesem Alter", so Andreas Krüger zu seinem Engagement bei den Schwarz-Gelben, zu dem ihn 05-Pressesprecher Markus Wahle und U15-Trainer Jan Steiger nicht lange überreden mussten. 

"Mit der Regionalliga sind auch hohe Kosten, zum Beispiel Fahrtkosten und teilweise Übernachtungskosten, verbunden. Genau hier möchte ich den 1.SC Göttingen 05 und die Talente der Region unterstützen", so Andreas Krüger. Der Traditionsclub und insbesondere die U15 zeigten sich begeistert und dankten für die Unterstützung (Foto).

Foto: Markus Wahle

Panorama
Donnerstag, 31. Januar 2019 10:00 Uhr
Neue Verkehrsverträge auf mehreren VSN-Regionalbuslinien
Mittwoch, 15. August 2018 06:00 Uhr

Region Harz (r). Zum Ausklang der Wandersaison lädt der Veranstalter des Brockenaufstieg am 15. September zum Harz-Cross ein. Die eintägige Langstreckenwanderung über 53 km und 450 Hm auf dem Premiumwanderweg Harzer-Hexen-Stieg bietet erfahrenen Wanderern eine tolle Herausforderung und viele landschaftliche Highlights. Die Teilnehmer starten am Samstag früh am Parkplatz Hexenritt in Braunlage. Dort gibt es eine kostenlose Parkmöglichkeit für PKW. Der Weg führt über Königshütte, Hasselfelde, die Harzköhlerei Stemberghaus, Treseburg und das Bodetal nach Thale im Ostharz. Die Wanderer erwartet eine fordernde und landschaftlich wunderschöne Strecke. Der Harz-Cross ist kein Wettbewerb, die Freude am Wandern in netter Gesellschaft steht im Vordergrund. An den insgesamt vier Eventstationen werden die Wanderer bestens versorgt. Mit Getränken, Suppe, Obst, Brötchen und weiteren Snacks können sie sich Energie für die weiteren Kilometer holen. Engagierte Teamer und Radscouts begleiten die Teilnehmer über die gesamte Strecke und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Ziel werden alle von einer echten Thaler Hexe würdig empfangen und können sich ihre Anstecknadel mit dem Logo des Harzer-Hexen-Stieges abholen. In geselliger Runde mit dem Helferteam und der Hexe klingt das Event gemütlich aus. Der Rücktransport nach Braunlage ist organisiert und im Startgeld enthalten. Zusätzlich buchbare Leistungen sind Übernachtung und Fußblasenversorgung.

Interessierte können sich über die Homepage des Veranstalters www.brockenaufstieg.de anmelden. Anmeldeschluss ist der 2. September 2018.

Foto: Move4life

Sonntag, 12. August 2018 06:00 Uhr

Schönhagen (r). Seit März 2018 gibt es nun schon den Escape-Room in Schönhagen. Viele Teams haben sich seitdem der Herausforderung gestellt und das Rätsel um den verschwundenen Luther gelöst. Nicht nur aus der Region kamen die Gäste, nein, von überall her aus dem Kirchenkreis und weit darüber hinaus. Durchreisende aus Stuttgart, Gäste aus Wittemberg, Theologiestudierende aus Göttingen hatten wohl die weiteste Anreise. Eins hatten alle Teams gemeinsam: Spaß.

Nun freut sich das ehrenamtliche Team, das den Escape-Room der Martin-Luther-Kirchengemeinde Schönhagen betreut, auf einen besonderen Gast. Am 23. August wird Landesbischof Ralf Meister sich den Rätseln stellen. Begleiten wird ihn dabei ein Fernsehteam von RTL Nord, das über den Raum und das Spiel des Landesbischofs berichten möchte. Natürlich können die Rätsel im Raum nicht alleine gelöst werden. Ein gutes Team ist einfach wichtig, denn viele kniffelige Rätsel werden meist nur gemeinsam gelöst. Viele Köpfe und viele Ideen sind gefragt. Gerne möchte der Landesbischof mit jungen Menschen aus der Region spielen.

Dazu sucht nun die Martin-Luther-Kirchengemeinde fünf junge Menschen im Alter von 13 bis 20 Jahren, die Lust und Zeit haben, den Bischof zu unterstützen. Los geht es am Donnerstag, dem 23. August, bereits um 14 Uhr. Wer also ab 13.30 Uhr Zeit hat, ist herzlich eingeladen, sich bei der Kirchengemeinde zu melden und sein Interesse am Escape-Spiel mit dem Landesbischof zu bekunden. Wichtig ist, dass Jugendliche unter 18 Jahren eine Erlaubnis der Eltern benötigen, dass sie beim Spiel von RTL Nord gefilmt werden dürfen und die Aufnahmen gesendet werden dürfen.

Sollten mehr als fünf Interessenten sich melden, wird das Los entscheiden. Um Anmeldung bis spätestens zum 15. August per Mail unter escape@ahlborn-xp.de wird gebeten, dabei sollen Telefonnummer, Adresse und Alter angegeben werden. Wer im Team dabei ist, wird ab dem 16. August benachrichtigt.

Foto: Leine-Solling

Dienstag, 31. Juli 2018 06:00 Uhr

Sababurg (r). Im August findet der Sababurger Tierparklauf zum zehnten Mal statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten Sie auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke.

Als vorletzter Lauf zum Reinhardwald Lauf- und Walkingcup 2018 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen.

Laufen Sie mit und erleben Sie mit Ihrer Familie einen unvergesslichen Tag im Tierpark Sababurg.

Unsere Wollschweine freuen sich auf Ihre Unterstützung!

Ihre Spende für die Wollschweine
Wollschweine wurden ursprünglich in Ungarn gezüchtet. Ihre typischen lockigen Borsten schützen sie gut vor Witterungseinflüssen, so dass sie sich hervorragend im Freien halten lassen. Als „Fettschweine“ wurden Sie im letzten Jahrhundert von magereren Sorten fast vollständig verdrängt. Der Tierpark hält eine kleine stabile Rotte in verschiedenen Farben, die sich sehr wohl fühlen und eifrig für Nachwuchs sorgen. Insbesondere die Ferkel machen allen Besuchern immer sehr große Freude. Der Erhalt alter Nutztierassen ist ein zentrales Anliegen des Tierparks Sababurg. Mit Ihrer Teilnahme am Tierparklauf leisten Sie einen tollen Beitrag zur Realisation dieses wichtigen Projektes.

Die Laufstrecken
Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Vom Einsteiger bis zum „Profi“ – es ist für jeden etwas dabei!

Halbmarathon
Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2002 und älter möglich.

10 km-Strecke
Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zwei Mal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2004 und älter möglich.

5 km-Strecke und 5 km-Walking
Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2008 und älter möglich.

Schüler 1.000 m und Bambini 500 m
Die Schüler und die Bambinis laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2011 und jünger werten wir als Bambini.

Klasseneinteilung
Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in 11 Altersklassen

Kinder ab Jahrgang 2011 und jünger werten wir als Bambini.

Startzeiten:
Halbmarathon 09:00 Uhr
Bambini 500 m 09:10 Uhr
Schüler 1.000 m 09:30 Uhr
10 km-Strecke 10:00 Uhr
5 km-Strecke 10:15 Uhr
5 km-Walking 10:20 Uhr

Verbindliche Anmeldung bitte bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes! Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld
Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15,00 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1999 starten für 2,00 €. Das Startgeld zahlen Sie bitte direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:00 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten.

Ein großer Anteil des Startgeldes fließt direkt in die Unterstützung der Wollschweine. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Der Lauf findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldungen
Eine Voranmeldung ist online über www.tierparklauf.de bis zum 17.08.2018 möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen.

Veranstalter
Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen Mit freundlicher Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Weitere Informationen finden Sie unter: www.tierparklauf.de

Sanitäre Einrichtungen
Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten.

Medizinische Betreuung
DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Machen Sie mit! Laufen Sie mit und erleben Sie mit Ihrer Familie einen unvergesslichen Tag im Tierpark Sababurg!

  

Fotos: Tierpark Sababurg

Sonntag, 29. Juli 2018 06:00 Uhr

Göttingen (r). Am Samstag, dem 4. August 2018 ab 20 Uhr startet Rock am Kauf Park in die nächste Runde! Zum bereits 16. Mal findet der größte Bandnachwuchs-Wettbewerb in der Region statt. Im Rahmen des Contests Rock am Kauf Park treten drei ausgewählte Nachwuchsbands in einem musikalischen Wettstreit gegeneinander an:

1. Surlife
2. Wasted Act
3. Freight Yard

Im Anschluss kürt die Fach-Jury die Gewinnerband. Mit dabei der Fernsehmoderator, DFB-Stadionsprecher und Antenne Niedersachsen Wochenende-Moderator Andreas Wurm, der die Künstler und Besucher durch einen spektakulären Abend führen wird. Die Gewinnerband erhält einen Studioaufnahmetag am 17. Oktober 2018 in den Peppermint-Studios in Hannover und einen Auftritt auf dem KWP-Festival am 18. August in Göttingen.

Am Abend findet zudem ein großes Gewinnspiel für alle Besucher statt. In den Umbaupausen gibt es tolle Liveauftritte auf der Kolonnaden-Stage der Göttinger Dance Company. Selbstverständlich wird es ein umfangreiches gastronomisches Angebot, ergänzt durch eine internationale Food Truck-Meile, geben, sodass auch der kulinarische Genuss bei den Besuchern nicht zu kurz kommt.

Zu Rock am Kauf Park ist ein kostenloser Buspendeldienst eingerichtet. Am 4. August fahren die Busse von Bahnhof Bussteig D zum Kauf Park um 19 Uhr, 19:30 Uhr und 20 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt vom Kauf Park zum Bahnhof Bussteig D um 23 Uhr, 23:30 Uhr, 24 Uhr und direkt nach Veranstaltungsende.

Umsonst & draußen & live findet Rock am Kauf Park mit der Unterstützung namhafter Sponsoren statt: Die Volksbank Kassel Göttingen, Sound & Vision, Coca-Cola, Antenne Niedersachsen, Göttinger Tageblatt, Warsteiner Brauhaus, Catering- & Veranstaltungsservice Oppermann und das Autohaus DiT unterstützen diese einzigartige Nachwuchsförderung. Ein großartiges Potential von vielen Musikbands ist in der Region Südniedersachsen vorhanden. Die drei besten haben die Chance, sich professionell darzustellen.

Bevor die große Rock am Kauf Park-Bühne von den Nachwuchstalenten in Beschlag genommen wird, findet am Mittag ab 11 Uhr ein großes Open-Air-Schlagerfestival statt: Anita und Alexandra Hofmann, Anni Perka, Laura Wilde, Marina Koller, Verena und Nadine, Natalie Lament, Die Himmelsstürmer, Daniela Alfinito, Norman Langen, NIC, Andreas Hammerschmidt, Leo Rojas und Stefan Micha sind zu Gast und geben im Anschluss eine große Autogrammstunde. Am Vorabend findet zusätzlich ab 17:30 Uhr das Franziska Open-Air auf der großen Außenbühne des Kauf Parks statt.

Am 3. sowie 4. August bietet der Kauf Park Musikauftritte für Jung und Alt und lädt herzlich dazu ein.

Foto: Redaktion

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