Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 03. März 2021 08:43 Uhr
Baustelle am Harztor führt zu erhöhtem Verkehrsaufkommen: Landrätin möchte Geschwindigkeitsbegrenzung auf K 414 bei Suterode
Dienstag, 02. März 2021 08:32 Uhr

Nörten-Hardenberg (red). Einmal live im Fernsehen sein und gewinnen - dieser Traum wurde am Sonntag wahr für Carmen Jordan-Kahle aus Nörten-Hardenberg. Unter zehntausenden Mitspielern war sie ausgelost worden. Die leidenschaftliche Köchin war live im NDR-Fernsehen Kandidatin in der beliebten TV-Show "BINGO!" Am Sonntag ging es dann direkt zu den Proben in das berühmte „BINGO!“-Studio. Dort lernte sie dann ihre Gegenspielerin Heidi aus Surwold im Landkreis Emsland kennen. Um Punkt 17 Uhr startete dann die Live-Show im NDR Fernsehen. Den ersten Punkt im Schätzspiel holte sich Carmen Jordan-Kahle direkt.

Im weiteren „BINGO!“-Quiz hat sich Carmen zwar gut geschlagen, aber für das große Finale hat es leider nicht gereicht. Bei „BINGO!“ geht aber niemand leer aus. Ihr Trostpreis: eine Design-Soundanlage von Sonoro im Wert von 1.000 Euro. Carmen Jordan-Kahle war aber ganz und gar nicht traurig und freut sich über die Musikanlage. Nach der Live-Sendung gab es noch ein Erinnerungs-Foto mit den Moderatoren Michael Thürnau und Jule Gölsdorf. Übrigens: Michael Thürnau trotzte am Sonntag der schwierigen Zeit mit einer Jux-Frisur in der Sendung, da die Friseure ja immer noch geschlossen sind.

Foto: Georg Germer, TV Plus

Dienstag, 02. März 2021 08:27 Uhr

Landkreis Nortgheim (red). „Kreisverwaltung und Politik haben vorgelegt - jetzt sind wir als Macher in der Jugendarbeit am Zug.“ Mit diesen Worten startet Jan Mönnich, Vorsitzender des Kreisjugendrings Northeim, jetzt eine besondere Bewerbungsphase für Projekte in der Jugendarbeit. 100.000 Euro hat die Kreisverwaltung um Landrätin Astrid Klinkert-Kittel für innovative Projekte zur Verfügung gestellt, die Jugendarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie möglich macht, auf innovative Füße stellt und auch nach der Pandemie weiterhin ein guter Baustein in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen darstellt.

„Ab sofort bis zum 30. April können alle Vereine, Verbände, Organisationen und Jugendringe Anträge stellen, um Projekte umzusetzen, die sie auch während der weiterhin andauernden Corona-Pandemie handlungsfähig bleiben lassen. Die Sicherung der Jugendarbeit, die ebenso wie viele andere Bereiche unter der aktuellen Situation leidet, ist für uns oberstes Gebot. Deshalb hoffen wir auf landkreisweit viele kreative Köpfe, die mit Ideen für moderne Jugendarbeit Anträge stellen“, betont Jan Mönnich. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege habe man ganz bewusst darauf geachtet, dass die Antragstellung nicht zu einem „Bürokratiemonster“ wird.

Die beim Kreisjugendring Northeim eingegangenen Vorschläge werden danach an den Landkreis Northeim übersandt. Die Kreisverwaltung prüft die vorgelegten Anträge und setzt sich gegebenenfalls mit den jeweiligen Antragsteller:innen in Verbindung, wenn noch Fragen zu klären sind. Ansonsten erhalten die einzelnen Träger bei Bewilligung einen entsprechenden Bescheid des Landkreises Northeim. Bewilligte Mittel sind zweckentsprechend und wirtschaftlich zu verwenden und werden durch einen von den Trägern der Jugendarbeit vorzulegenden Verwendungsnachweis geprüft. Auch eine spätere Antragstellung ist möglich.

„Das ist jetzt unsere Chance, gut und stark als Macher:innen der Jugendarbeit durch 2021 zu kommen. Wenn wir nicht wollen, dass wir Corona-bedingt eine ‚verlorene Generation‘ bekommen, müssen wir alle jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen. Deshalb hoffe ich auf viele Einreichungen, bei denen wir unterstützend tätig sein werden“, appelliert Jan Mönnich.

Weiterführende Informationen zur Antragstellung und den notwendigen Angaben wie Kostenkalkulation, benötigte Eigenmittel und mehr gibt es noch in dieser Woche durch die Jugendpflegen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es auch auf der Internetseite des Kreisjugendrings unter www.kjr-northeim.de.

Dienstag, 02. März 2021 08:23 Uhr

Northeim (lpd). Das Integrationskonzept für den Landkreis Northeim soll die Erfahrungen und Meinungen der Menschen berücksichtigen, die bei uns leben. Deshalb startet jetzt ein zweites Befragungsprojekt.

Während sich die erste Befragung den Bedarfen der Menschen mit Migrationshintergrund, also der ankommenden und angekommenen Gesellschaft, widmet, geht es in der zweiten Befragung um die Menschen ohne Migrationshintergrund, also die aufnehmende Gesellschaft. Wie nehmen Einheimische Menschen mit Migrationshintergrund wahr, wo begegnen sie ihnen und was wünschen sie sich von ihnen oder für sie?

Auch die Antworten aus dieser Umfrage sind wichtig für das Integrationskonzept, denn Integration ist keine Einbahnstraße. Das Ziel ist, alle Menschen mitzunehmen und ein lebenswertes Miteinander in einem vielfältigen Landkreis Northeim möglich zu machen.

Beide Befragungsprojekte laufen bis zum 17. März 2021, sie sind auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache vorhanden. Unter www.landkreis-northeim.de/integrationskonzept können Interessierte teilnehmen. Wer nicht online teilnehmen kann, erhält auch einen schriftlichen Fragebogen. Ansprechpartnerinnen für das Integrationskonzept beim Landkreis Northeim sind Hanna Bludau (hbludau@landkreis-northeim.de, 05551/708323) und Simone Förster (sfoerster@landkreis-northeim.de, 05551/708435).

Die Ergebnisse der Befragung werden dem sogenannten Lenkungskreis vorgestellt. Dort kommen verschiedene Personen und Gruppen zusammen, die sich mit Integration befassen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind involviert.

Der Lenkungskreis definiert dann vier Themenbereiche, die ein Integrationskonzept am dringendsten behandeln sollte. Zu diesen Themen wird es dann öffentliche Fachforen geben, die voraussichtlich vor und nach den Sommerferien stattfinden. In den Fachforen sollen Ziele, Maßnahmen, aber auch Indikatoren erarbeitet werden, die eine nachhaltige Überprüfung der festgelegten Ziele ermöglichen. Aktuell ist mit einer Fertigstellung des Integrationskonzeptes Ende 2021 zu rechnen.

 

 

 

Montag, 01. März 2021 17:12 Uhr

Moringen (red). Am vergangenen Freitag wurde Polizeioberkommissar Wilfried Schröder von Polizeidirektor Michael Weiner in den Ruhestand verabschiedet. Wilfried Schröder hat seinen Dienst 1977 bei dem ehemaligen Bundesgrenzschutz begonnen und war seit 1985 dann über unterschiedliche dienstliche Verwendungen in Bodenwerder, Stadtoldendorf, dem ehemaligen 2. PK in Göttingen, dem PK Einbeck und der Polizeistation Nörten-Hardenberg letztendlich seit 2013 neben Dieter Ahlborn verantwortlich in der Polizeistation Moringen tätig. Michael Weiner dankte Wilfried Schröder für die langjährige Tätigkeit bei der Polizei und wünschte ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft, vor allen Dingen ganz viel Gesundheit.

Am heutigen Tage begrüßte Michael Weiner im Beisein von Polizeihauptkommissar Jürgen Horst, Leiter der Polizeistation Nörten/Hardenberg, und Polizeioberkommissar Dieter Ahlborn, Mitarbeiter der Polizeistation Moringen, Polizeihauptkommissar Burkhard Gniech in seiner neuen Funktion. Burkhard Gniech ist seit 1982 bei der niedersächsischen Polizei und nach unterschiedlichen Verwendungen in der Bereitschaftspolizei seit 1996 Angehöriger der Polizeiinspektion Northeim. In den letzten Jahren war PHK Gniech im Einsatz- und Streifendienst der Inspektion sowie seit 2018 in mehrwöchigen Verwendungen in der Polizeistation Moringen. Polizeihauptkommissar Gniech lebt mit seiner Familie in Moringen.

"Ich bin sehr froh, dass wir mit Burkhard Gniech einen in jeder Hinsicht erfahrenen Kollegen für die Polizeistation Moringen gewinnen konnten. Gemeinsam mit Dieter Ahlborn sind wir in Moringen auch zukünftig ausgezeichnet aufgestellt. Gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeistationen stehen für eine große Bürgernähe. Damit entsprechen wir auch der Erwartungshaltung unserer Bürgerinnen und Bürger", sagte Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim.

Neben den Polizeikommissariaten Uslar, Bad Gandersheim und Einbeck, den Fachdienststellen am Sitz der Polizeiinspektion steht die Polizei Northeim der Bevölkerung im Landkreis Northeim durch die Polizeistationen Nörten/Hardenberg im Verbund mit Hardegsen, Moringen, Katlenburg sowie mit den Stationen in Kreiensen, Dassel und Bodenfelde flächendeckend zur Verfügung.

Foto: Polizei

COVID-19
Dienstag, 02. März 2021 14:13 Uhr
Landkreis Northeim: Mehr Genesene als Neuinfektionen | eine weitere Person verstorben
Montag, 01. März 2021 19:00 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.529 (+24) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.350 Personen (+10) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 50,6 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 148 (+14) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 10 (3), Bodenfelde 2 (0), Dassel 5 (+2), Einbeck 33 (0), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 7 (-1), Moringen 4 (-1), Nörten-Hardenberg 12 (+1), Northeim 64 (+10) und Uslar 8 (0) stammen. Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 6.197 Personen (Stand: 28.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 4,68 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.313 Personen (Stand: 28.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,75 Prozent.

Montag, 01. März 2021 17:13 Uhr

Northeim (lpd). In der vergangenen Woche konnten die Erstimpfungen auf das Corona-Virus in den 29 Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen werden. In zehn Heimen ist bereits die Zweitimpfung erfolgt. Die restlichen Zweitimpfungen sollen bis zum 18. März 2021 erfolgen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir zwischenzeitlich allen Menschen in diesen Einrichtungen ein Impfangebot machen konnten“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Allerdings hätte ich mir, wie viele andere in unserem Landkreis auch, gewünscht, mit dem Impfen etwas schneller voranzukommen, räumt die Landrätin ein, die hierzu jedoch auf die geringen Lieferungen der Impfstoffe verweist und verdeutlicht, dass alle Impfstoffe innerhalb von wenigen Tagen verimpft worden sind. „Mein Dank gilt allen Beteiligten die dafür gesorgt haben, dass das Impfen so gut geklappt hat“, hebt Klinkert-Kittel hervor.

Außerordentlich positiv festzustellen sei die sehr hohe Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen. Weit über 90 Prozent haben sich immunisieren lassen. „Das ist ein sehr wichtiger Beitrag, um gerade in diesen Einrichtungen schwere Krankheitsverläufe, die durch das Corona-Virus ausgelöst werden, weitgehend zu vermeiden“, erläutert Amtsärztin Dr. Regina Pabst, die zugleich hervorhebt, dass schon bereits durch die erste Impfung ein wirksamer Immunschutz aufgebaut wird.

Die Impfbereitschaft beim Personal der Alten- und Pflegeheime liegt auch im Landkreis Northeim unter den Werten für die Bewohnerinnen und Bewohner. „Zu meinem Bedauern hat sich die Impfbereitschaft noch weiter verringert, nachdem nunmehr für alle Menschen unter 65 Jahren anstelle des Impfstoffes BionTech der Impfstoff AstraZeneca zur Verfügung steht“, ergänzt Dr. Pabst. Das sei aber völlig ungerechtfertigt, da die Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe durch diesen Impfstoff ebenso so gut erreicht werde wie durch den BionTech-Impfstoff, verdeutlicht Dr. Pabst. Mit den zunehmenden Erkenntnissen über die Covid-Erkrankung sei außerdem deutlich geworden, dass auch jüngere Personen schwer erkranken und versterben können. „Immer wieder erschüttern mich Berichte über medizinisches Personal, das sich durch die Versorgung von Coronapatienten ansteckt und dann teilweise selbst schwer erkrankt“ so die Leiterin der Gesundheitsdienste.

Auch der chinesische Arzt, der erstmals die Covid-Erkrankung beschrieb, habe sich angesteckt und sei verstorben - und das, obwohl er nicht zu einer Risikogruppe gehörte! 

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich in nächster Zeit noch viele Beschäftigte aus den Einrichtungen dazu entschließen werden, sich doch noch impfen zu lassen“, führt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel aus und verweist auf entsprechende Rückmeldungen aus den Alten- und Pflegheimen.

„Gerne fahren wir auch erneut die Einrichtungen an, um noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner oder auch das Personal zu impfen. Allerdings sollten aus logistischen Gründen dem Impfzentrum mindestens 20 Personen benannt werden“, ergänzt Frank Beckmann, Leiter des Impfzentrums.

 

 

Donnerstag, 25. Februar 2021 16:25 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.482 (+20) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.338 Personen (+5) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 32,5 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 113 (+15) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 7 (+2), Bodenfelde 2 (+1), Dassel 3 (+1), Einbeck 34 (-1), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 8 (+1), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (0), Northeim 35 (+10) und Uslar 8 (+1) stammen. Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 5.590 Personen (Stand: 24.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 4,2 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.023 Personen (Stand: 24.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent.

 

Mittwoch, 24. Februar 2021 15:05 Uhr

Hannover (red). Zum Bedauern von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne sind weitere Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche nicht möglich. Hintergrund sind nach Worten des Ministers die stagnierende Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz sowie die Unsicherheiten durch die Coronavirus-Varianten. Dessen unbenommen bleibe das Ziel, im März wieder mehr Kindern Bildung und Betreuung anbieten zu können. 

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Leider sind wir keinen wirklichen Schritt weiter, sondern treten seit zwei Wochen auf der Stelle beim Infektionsgeschehen. Wenn man dann die diffuse Lage, die durch die Coronavirus-Mutationen entstanden ist, mit hinzunimmt ins Gesamtbild, ist leider sehr klar ersichtlich, dass wir auf dieser Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr machen können, als aktuell bereits läuft. Wir müssen die Lage weiter analysieren und im Blick behalten, damit wir unser Ziel, so schnell wie möglich wieder mehr Kinder und Jugendliche in die Kitas und Schulen zu lassen, Anfang März umsetzen können. Unsere Planungen haben dabei sowohl den 1. März umfasst, aber auch spätere Zeitpunkte nicht ausgeschlossen. Wir stehen in den Startblöcken, aber die Pandemie lehrt, dass Unwägbarkeiten bleiben“, so der Kultusminister. 

Es sei nach wie vor Planungsgrundlage, für eine Übergangsphase nach Ende des Lockdowns bei verbesserter Infektionslage möglichst alle Schulen im Wechselunterricht nach Szenario B laufen zu lassen. Für Kitas wäre das Szenario B, das normale Gruppengrößen aber eine Verbot des Durchmischens der Gruppen beinhaltet, in diesem Fall vorgesehen.

Tonne: „Damit hätten wir ein regelmäßiges Präsenzangebot für alle Kinder und Jugendliche. Das halte ich nach wie vor für enorm wichtig, denn die physischen und psychischen Belastungen werden immer größer. Der Lockdown dauert schon lang und die kontaktarme Zeit drückt natürlich auf die Gemüter. Die Kinder brauchen ihre Peergroup, ihre Freundinnen und Freunde, ihre Erzieherinnen und ihre Bezugspersonen, ob Kita-Fachkräfte, Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter. Ich kann die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen, dass das noch nicht am 1. März sein kann. Diese Perspektivplanung bleibt bestehen und wir werden alles daransetzen, dass wir bereits im März wieder einen Schritt weiterkommen. Wir werden im Kontext der anstehenden Bund-Länder-Beratungen die Lagebewertung aktualisieren.“

Blaulicht
Mittwoch, 03. März 2021 09:08 Uhr
Göttingen: Jugendliche stirbt auf L 569 - Umstände noch völlig unklar - Ermittlungen dauern an
Mittwoch, 03. März 2021 09:05 Uhr

Lindau (red). Weil er mit seinem Handy am Ohr einem Streifenwagen entgegenkam, muss sich ein Pkw-Fahrer aus dem Bereich Gieboldehausen jetzt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Bei der Kontrolle des 41-Jährigen am Montagnachmittag konnte dieser lediglich eine ausländische Fahrerlaubnis vorweisen. Da der Mann jedoch seit mehreren Jahren in Deutschland lebt, hätte er die außerhalb der europäischen Union ausgestellte Fahrerlaubnis spätestens nach sechs Monaten umschreiben lassen müssen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Mittwoch, 03. März 2021 08:48 Uhr

Northeim (red). Im Rahmen der Streife überprüften Beamte der Polizeiinspektion Northeim am Abend des 1. März gegen 18:20 Uhr auf der Bundesstraße 241 bei Northeim einen Rollerfahrer. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass an dem Fahrzeug lediglich abgelaufene Kennzeichen aus dem vergangenen Versicherungsjahr vorhanden waren. Gegen den 18-jährigen Fahrer aus Northeim wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Weiterfahrt wurde untersagt. Die Polizei Northeim weist darauf hin, dass sich Besitzer entsprechender Fahrzeuge zum 01.03.21 eigenständig um neue Versicherungskennzeichen bemühen müssen, da Versicherungskennzeichen immer am 28. (bzw. 29.) Februar eines Jahres ihre Gültigkeit verlieren.

Dienstag, 02. März 2021 14:16 Uhr

Northeim (red). In der gestrigen Nacht - auf den  1. März - drangen mehrere Unbekannte in eine Spielhalle in der Rückingsallee imn Northeim ein. Die Täter versuchten gewaltsam mehrere Automaten zu öffnen und verursachten hierbei großen Sachschaden. Zum Diebesgut können gegenwärtig keine Angaben gemacht werden, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Northeim unter Telefon 05551-7005-0 entgegen.

 

Dienstag, 02. März 2021 14:10 Uhr

Einbeck (red). Über die Online-Wache der Polizei wurde am 27.02.2021 bekannt, dass sensible Daten aus der Leitstelle des Landkreises Northeim öffentlich einsehbar über das Internet für jedermann abrufbar waren. Die Polizei Northeim informierte dazu unverzüglich die Verantwortlichen des Landkreises. Am 28.02.2021 führten das Teams Cybercrime des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Northeim mit Unterstützung der Experten aus der Datenverarbeitungsgruppe die Ermittlungen. In diesem Kontext konnten digitale Spuren sichergestellt werden. Diese führten durch weiterführende Recherchen zum Tatverdächtigen, einem 39-jährigen Mann aus dem Landkreis Northeim.

Auf der Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichtes Göttingen wurde die Wohnung des Beschuldigten nach Beweismitteln durchsucht. Der Tatverdächtige räumte die Tat nach entsprechender Belehrung ein. Die Polizei fand die in Betrieb befindliche Anlage vor, die aus mehreren technischen Geräten bestand. Auf diesen konnten die Meldungen der Leitstelle live mitgelesen werden. Zusätzlich fand eine Weiterleitung der Meldungen auf das Handy des Tatverdächtigen statt. Die Polizei stellte alle Tatmittel für das weitere Strafverfahren sicher. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens u.a. wegen des Abfangens von Daten (§ 202b StGB) erfolgte ungeachtet dessen.

Mit dem Abbau der technischen Anlage wurde die öffentlich zugängliche Seite mit den sensiblen Daten der Leitstelle durch die Polizei vom Netz genommen.

Politik
Freitag, 26. Februar 2021 08:56 Uhr
CDU-Fraktion fordert Stadtverwaltung zu Haltung gegenüber Helios auf
Freitag, 26. Februar 2021 08:47 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Die Gruppe FDP/GfE begrüßt den Beschluss des Schulausschusses des Kreistages, ein Pilotprojekt für eine verbesserte Luftreinigung in den Schulen aufzulegen. Die Freien Demokraten hatten mit dem Ziel, die Pandemiesicherheit an den Schulen zu erhöhen, einen entsprechenden Antrag gestellt. Der nun mit großer Mehrheit gefasste Beschluss sieht vor, dass insbesondere in Klassenräumen Luftfiltersysteme sowie technisch unterstützende Raumluftbehandlung getestet werden sollen. Das Projekt soll zum 31.03.21 an den Start gehen und dann in den Sommerferien evaluiert werden.

„Als Schulträger tragen wir eine Verantwortung, dass der Schulbetrieb für die Bildungschancen unserer Kinder auch in einer Pandemie möglichst sicher ist. Leider leistet das Land hier keine bzw. zu wenig Beiträge, deswegen müssen wir hier vor Ort handeln. Ein Pilotprojekt sehen wir als ersten Schritt für eine flächendeckende Erhöhung der Sicherheit an unseren Schulen“, so Christian Grascha, Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Schulausschuss. Die Freien Demokraten begrüßen auch den Beschluss des Schulausschusses, jedem Schüler FFP2- und medizinische Masken kostenlos auszuhändigen. Die sei ein weiterer Beitrag zu mehr Sicherheit. Der Antrag war eine Initiative der CDU-Kreistagsfraktion.

Nachfolgend der Änderungsantrag im Original: Der Kreistag beauftragt die Kreisverwaltung, ein Pilotprojet für die Raumluftreinigung bis zum 31.03.2021 aufzulegen. Hierbei sind Luftfiltersysteme und unterstützende Raumluftbehandlung einzusetzen. Das Projekt ist bis zu den Sommerferien 2021 zu evaluieren (ggf. wissenschaftlich).

Foto: Grascha

 

Donnerstag, 25. Februar 2021 08:41 Uhr

Northeim (red). Michael Weiner, seit einem Jahr Leiter der Polizeiinspektion Northeim, folgte der Einladung der CDU-Kreistagsfraktion zu einer digitalen Vorstellungs- und Diskussionsrunde. Über eine Stunde tauschte man sich ausführlich über die aktuellen Vorgänge im Landkreis aus, resümierte die Ereignisse des Jahres 2020 und ließ sich einen Ausblick auf die künftig wichtigen Themenfelder der Polizeiarbeit geben. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim lobte Michael Weiner ausdrücklich, was von der Fraktion zufrieden aufgenommen wurde.

Das Jahr 2020 war besonders für die Polizei vor Ort ein anstrengendes und außergewöhnliches Jahr. Ein Thema, das sowohl Polizei als auch CDU weiter beschäftigen wird, sind rechtsextremistische Bewegungen im Landkreis. Der CDU-Kreisverband widmete sich diesem vor Kurzem in einer digitalen Podiumsdiskussion mit der niedersächsischen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus.

Die Fraktion und Herr Weiner stimmen damit überein, dass es auch weiterhin Außenstellen der Polizeiinspektion Northeim bedarf. Diese lokalen Strukturen sind wichtig, um eine Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten, insbesondere jenen, die weniger mobil sind.

Die CDU-Kreistagsfraktion möchte die Arbeit von Michael Weiner und der Polizei im Landkreis Northeim bestmöglich unterstützen. Die Fraktion wird sich auch künftig für eine gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Polizei stark machen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu garantieren.

Wirtschaft
Mittwoch, 03. März 2021 08:57 Uhr
Agentur für Arbeit: Arbeitsmarkt bleibt in der Spur
Montag, 01. März 2021 09:07 Uhr

Einbeck (red). Viele Betriebe sind von der Pandemie und den Folgen betroffen. Besonderes bei Handel und Dienstleistungen, vor allem in den Innenstädten, sind schon massive Folgen festzustellen. Kommen die Wirtschaftshilfen an? Wie kann den Antragstellern geholfen werden? Was soll – was muss die Politik tun. Wie ist die Situation in Südniedersachsen, insbesondere die aktuelle während der Coronapandemie? Kürzlich wurde über das Handwerk gesprochen. „Nun möchte ich den Schwerpunkt auf den Handel setzen und ich freue mich, dass Herr Langemann Finanzexperte von der IHK Hannover mein nächster Gast im Webtalk ist. Denn auch in dieser Branche sind sehr viele Fragen offen“, so Christian Grascha.

„Jeden Tag erreichen mich zahlreiche Anfragen von Unternehmen und Dienstleistern in der Region!“ Auch diese Online Veranstaltung bietet die Möglichkeit Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern oder Anregungen an die Politik weiterzugeben Termin ist Mittwoch, der 03.03.2021 um 20.00 Uhr. Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Skype: Die Einwahl funktioniert über einen Gastzugang, bei dem immer nur von Skype eine Nummer vergeben wird, die 24 Stunden einen Zugang für diese Unterhaltung gewährleistet. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.

Foto: IHK Hannover

Freitag, 26. Februar 2021 12:27 Uhr

Northeim (red). Das Familienunternehmen Thimm bezieht den Strom zukünftig aus erneuerbaren Energiequellen. Die Umstellung aller Thimm-Standorte auf klimaneutralen Ökostrom ist in 2021 geplant. Durch die Maßnahme reduziert das Unternehmen zukünftig die CO2-Emission um mehr als 30 Prozent. Der CO2-neutrale Strom wird überwiegend aus Wasserkraftwerken bezogen.

Geplant ist, alle Produktions- und Bürostandorte auf Ökostrom umzustellen. So soll dem nachhaltigen Ressourceneinsatz in der Unternehmensgruppe weiter Rechnung getragen werden. Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe, informiert dazu: „Unsere papierbasierten Verpackungslösungen bestehen seit jeher aus nachwachsenden Rohstoffen und lassen sich komplett recyceln. Es freut uns, dass wir mit der geplanten Umstellung nun klimaneutralen Strom zur Herstellung unserer Verpackungen einkaufen werden. So werden unsere Verpackungen in der Klimabilanz noch nachhaltiger sein und wir betätigen einen weiteren Hebel, um unseren
CO2-Fußabdruck zu verkleinern.“

Die Thimm Gruppe hat die effiziente Energienutzung bereits vor Jahren dauerhaft im Betrieb verankert: In 2013 wurden die ersten Produktionswerke nach dem Standard DIN EN ISO 50001 zertifiziert und so mit der Aufgabe verbunden, eine Verbesserung der energiebezogenen Leistungen kontinuierlich umzusetzen. „Die Umstellung von Graustrom zu Grünstrom ist eine logische Folgerung unserer bisherigen Maßnahmen“, erklärt Schliep weiter. „In unserem neuen Energiekonzept, das aktuell in die Unternehmensstrategie integriert wird, werden messbare Energieziele definiert sein. So behalten wir unseren ökologischen Ressourceneinsatz nachhaltig im Blick.“

Der Stromverbrauch in der Thimm Gruppe betrug zuletzt 54.350.000 Kilowattstunden. Der Verbrauch in den letzten vier Jahren ist um 4,2 Prozent gestiegen, was deutlich unterproportional zum wachsenden Produktionsvolumen ist. Schliep dazu: „Unsere Investitionen in moderne Technologien und innovative Produktionsanlagen zahlen sich hier aus. Diese führen mittelfristig schon zu Energieeinsparungen. Durch die Umstellung auf Ökostrom vermeiden wir zukünftig schätzungsweise 19.131 Tonnen CO2 im Jahr.“

Je nach regionaler Verfügbarkeit wird der Ökostrom für die deutschen Standorte aus Wasserkraft-werken bezogen. Die Thimm-Werke in Frankreich und Osteuropa planen die Umstellung über die örtlichen Stromversorger, welche dann die notwendigen Kennzeichnungen der Ökostrom-Zertifikate vornehmen werden.

Schliep abschließend: „Wirtschaftliche Erfolge und unternehmerische Verantwortung sind bei Thimm fest miteinander verbunden. Dazu sehen wir neben den ökologischen auch die ökonomischen und sozialen Herausforderungen vorher, um ihnen erfolgreich zu begegnen. So liefern wir auch jenen Kunden die besten Lösungen, die in Bezug auf Nachhaltigkeit erhöhte Anforderungen haben. Als verantwortungsvolles Familienunternehmen agieren wir dabei stets nachhaltig und denken zukunftsorientiert. Wir sind auf einem guten Weg, unsere strategische Vision zu erreichen.“

Über Thimm

Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Mit innovativen und nachhaltigen Lösungen hilft Thimm seinen  Kunden, sich am Markt zu differenzieren und zu individualisieren. Dazu sieht das Familienunternehmen in seiner Nachhaltigkeitsvision 2030 ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen vorher und löst sie. Der Anspruch der Thimm Gruppe ist es, Kunden immer die beste Lösung zu bieten. Diese starke Kundenorientierung treibt die Innovationskraft und den Pioniergeist des Unternehmens an. Dafür wird konsequent in den Ausbau der Marktpräsenz sowie in zukunftsweisende Technologien investiert. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 3.400 Mitarbeiter an 21 Standorten in Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien und Tschechien und erwirtschaftete 2019 einen Jahresumsatz von rund 623 Millionen Euro. Mehr Informationen unter www.thimm.de

Foto: THIMM

Sport
Dienstag, 02. März 2021 08:15 Uhr
05 verpflichtet Offensivspieler - Florian Reinke kommt aus Braunschweig
Montag, 01. März 2021 08:43 Uhr

Göttingen (hakö). Seit Oktober 2020 unterstützt Lara Watermann (23) das Trainerteam der U15-Regionalliga-Mannschaft des 1. SC Göttingen 05 um Jan Steiger, Mats Lüttmann und dem restlichen Trainerstab. Und zwar für die Spieler auf der mentalen Ebene, das geht aus einer Pressemitteilung des Vereins hervor. Bei 05 sei die Freude ausgesprochen groß über diese Personalie. So heißt man Lara herzlich willkommen in der schwarz-gelben Familie.

Lara Watermann hat im Sommer 2020 ihren Master-Abschluss an der Universität Twente/Niederlande im Bereich der positiven Psychologie abgeschlossen. Während des Studiums war sie drei Jahre als Werkstudentin beim FC Schalke 04 tätig. Sie ist auch weiterhin dort im Bereich der Arena-Touristik beschäftigt. Zudem ist Lara freie Mitarbeiterin beim Wirtschafts- und Sportpsychologen Dr. Karl Kubowitsch und hat nach eigenen Angaben sowohl bei ihm, als auch in ihrem Praktikum im Sommer 2020 bei einer der größten Spielerberatungsfirmen Europas weitere Erfahrungen sammeln können. Aktuell macht sie einen zweiten Master an der Universität Bremen im Bereich der Wirtschaftspsychologie.

Mentales Training gewinnt im sportlichen Bereich immer mehr an Bedeutung. "Insbesondere zur aktuellen Zeit, wo Corona bedingt das Training entweder vollständig ausfällt oder nur unter bestimmten Umständen stattfindet, gibt mentales Training eine Möglichkeit, um auch neben dem Platz und ganz individuelle Methoden zur Weiterentwicklung zu schaffen", ist Lara Watermann überzeugt.

Konkret wird dies nun aktuell in der C-Jugendmannschaft wie folgt umgesetzt: In Einzelgesprächen mit den Spielern werden Methoden des mentalen Trainings besprochen und wie die Spieler diese nutzen können, um sich auch mental bestmöglich auf Spiele vorzubereiten. Auf Gruppenebene werden kollektive Vorgehensweisen erarbeitet, wie aktuell die Einführung eines mentalen Aufwärm-Programms.

Dieses dient dazu, dass die Spieler vor dem Spiel neben der bekannten Aufwärm-Routine einige kurze Methoden an die Hand bekommen, um sich versierter und gezielter auf das kommende Spiel zu konzentrieren. Lara Watermann unterstreicht: "Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Spielern und Trainern".

Foto: 1.SC Göttingen 05

Samstag, 27. Februar 2021 09:16 Uhr

Northeim (red). Bereits in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die aktuelle Handballsaison abgesagt werden wird. „In einer Videokonferenz der 3. Liga-Männer wurde den Vereinen mitgeteilt, dass die Saison abgebrochen wird. Wir haben das so erwartet und uns damit beschäftigt“, so NHC-Vorstandsmitglied Oliver Kirch. Demnach wird es keine Absteiger geben und die Aufsteiger in die 2. Liga werden ausgespielt sowie eine sogenannte Pokalrunde kann auf freiwilliger Basis für Spiele genutzt werden. Aufsteiger aus den Oberligen wird es auch geben, sodass die neue Saison wohl mit 85 Teams und mehr als vier Staffeln Mitte/Ende August starten wird.

Aus Sicht des NHC war dieses die einzig richtige Entscheidung, die der DHB in der momentanen Lage der Pandemie treffen konnte und bereits seit einigen Wochen laufen die Planungen bei den Northeimern für die 3. Liga-Saison 2021/22 auf Hochtouren. Es finden intensive Kader- und Sponsorengespräche statt. Insbesondere die bisherigen Sponsorengespräche machen Hoffnung, aber es ist auch noch ein weiter Weg und man hofft auf eine weitere breite Unterstützung der Sponsoren und Partner und freut sich auch auf den einen oder anderen Neuen.

Foto: Spieker Fotografie

Panorama
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr
Winterwetter extrem: Teamgeist und Flexibilität – wie alle mithelfen, damit der Klinikbetrieb reibungslos funktioniert
Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

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