Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 26. Februar 2021 14:21 Uhr
Neue Versicherungskennzeichen für Krafträder gelten ab dem 01. März 2021
Freitag, 26. Februar 2021 09:01 Uhr

Northeim (red). Zu einer spontanen Mittagsandacht kam der Landesbischof der hannoverschen Landeskirche, Ralf Meister, am Mittwoch auf der Baustelle der St. Sixti-Kirche vorbei. Nach einer Begrüßung durch den Baubeauftragten, Kirchenvorstandsmitglied Dr. Christian Steigertahl, hielt er eine kurze Mittagsandacht und überreichte den Handwerkern aus dem Malerbetrieb und dem Gerüstbau Osterkerzen. Weitere Kartons mit Kerzen überreichte der Landesbischof Pastorin Karin Gerken-Heise und Pastor Stefan Leonhardt aus der St. Sixti-Gemeinde und Pastor Jens Gillner aus der Corvinusgemeinde. Beide Gemeinden feiern wegen der Bauarbeiten in der Sixti-Kirche gemeinsam ihre Gottesdienste in der Corvinuskirche. 

Der erst vor einer Woche geplante Besuch des Landesbischofs gehört zu seiner Aktion „Osterfunken“. Insgesamt werden 25.000 Osterkerzen in 100 Gemeinden und Einrichtungen überreicht oder versandt. Die Tour dauert 18 Tage. Die Kerzen sind für Aktionen rund um das Osterfest oder die Feier der Osternacht gedacht. Alle Übergaben finden unter den bekannten Hygienebedingungen statt, der Landesbischof lässt sich regelmäßig testen. #### „Die Osternachtskerzen, die ich mitbringe, sind kleine Zeichen der Hoffnung“, beschreibt Ralf Meister die Aktion: „Gott lässt uns in dieser Zeit nicht allein. Sein Licht durchdringt alle Dunkelheit und es lässt es hell werden. Das war und ist eine zentrale Botschaft der Passions- und Osterzeit. In unserer aktuellen Situation spüren wir ganz konkret, wie sehr wir diesen Trost und diese Zuversicht brauchen.“ 

Für seine Besuche zwischen Hannoversch Münden und Ostfriesland, Wolfsburg und Osnabrück wird der Landesbischof mit Unterbrechungen bis Ende März unterwegs sein. An manchen Orten ist eine schlichte Übergabe der Kerzen vorgesehen, an anderen Stationen wird er auch an kurzen Gottesdiensten, Andachten oder anderen Aktionen teilnehmen. ### In Northeim wurde er auch vom Vorsitzenden des "Förderverein St. Sixti-Kirche e.V.", Pastor i.R. Rudolf Grote, sowie dem Architekten Frank Wagner vom Amt für Bau- und Kunstpflege, der die Großbaustelle betreut, erwartet. Für die Musik in der sonnendurchfluteten und leeren Sixti-Kirche sorgten Kreiskantor Benjamin Dippel und Kantorin Meike Davids. Rechtzeitig wurden die Gerüste im Chorraum abgebaut, zurzeit werden die Wände gestrichen. St. Sixti ist eine der größten Kirchen Südniedersachsens.

Seit Januar 2020 ist die Kirche ein landeskirchliches „Leuchtturmprojekt“ und eine Großbaustelle. Um die wertvollen Kunstschätze zu schützen, hat sich die St. Sixti-Gemeinde mit erheblicher Unterstützung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers entschlossen, die 70 Jahre alte Kirchenheizung zu erneuern und eine Fußbodenheizung einzubauen. Geschützt werden dadurch der Hochaltar (1420/30), die Seitenaltäre sowie die Gloger-Orgel (1721) mit dem spätbarocken Prospekt - sie feiert in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag.

Außerdem wurden die mittelalterlichen Fensterbilder aus dem Jahr 1478 aufwändig restauriert und werden nun durch Außenverglasungen geschützt. Die mittelalterlichen Fenster waren in den letzten Jahrzehnten durch den aufgewirbelten Staub der alten Heizkörper an den Wänden stark verschmutzt worden. Zur Weiterfahrt überreichte Superintendent Jan von Lingen dem Landesbischof einen Vorabdruck der Broschüre über die restaurierten mittelalterlichen Fenster. Diese soll in der Karwoche und zu Ostern in den Gemeinden verteilt werden. Anschließend fuhr Ralf Meister zu seinem nächsten Besuch weiter, zur Klosterkirche Wiebrechtshausen.

Foto:Privat

 

Donnerstag, 25. Februar 2021 16:23 Uhr

Northeim (red). Beginnend ab dem 25.02.2021 wird zunächst der Oberflächenbelag des südlichen Gehwegs vom Lohgraben bis kurz vor den Ostring aufgebrochen. Hierbei handelt es sich um vorbereitende Arbeiten für den ab der kommenden Woche beginnenden Kanalbau. Mit Behinderungen durch Baugeräte und Verschmutzungen auf der Fahrbahn muss gerechnet werden. Die Grundstückszufahrten werden befahrbar hergerichtet. Ab Montag, 01.03.2021, wird im 3. Bauabschnitt der bisherige Anliegerverkehr dann durch eine Ampel/Lichtsignalanlage weiter eingeschränkt und einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Durch die Ampelregelung können die Arbeiten im 3. Bauabschnitt bereits parallel zu den Arbeiten im 2. Bauabschnitt (Ostring bis Schaupenstiel) begonnen werden. Infolge der parallelen Bautätigkeiten im 2. und 3. Bauabschnitt wird derzeit jedoch davon ausgegangen, dass die Fertigstellung der Gemeinschaftsmaßnahme trotz der längeren witterungsbedingten Unterbrechung bis Ende Oktober 2021 eingehalten werden kann.

Mittwoch, 24. Februar 2021 12:03 Uhr

Northeim (red). Ab 1. März 2021 beginnen Sanierungs- und Dachdeckerarbeiten am Gebäude „Grüner Weg“ Nr. 12 in Northeim. Aus diesem Grund wird der Grüne Weg auf Länge des Gebäudes Hausnummer 12 in der Zeit von Montag, den 01.03.2021 bis 09.04. 2021 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Zufahrt zum „Grünen Weg“ muss über die „Friedrichstraße“ bzw. über die „Teichstraße“ erfolgen. Die Einbahnstraßenregelung wird für die Zeit der Bauarbeiten aufgehoben.

Mittwoch, 24. Februar 2021 09:23 Uhr

Northeim (red). Die Niedersächsischen Landesforsten ziehen eine positive Bilanz der 30. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission. Bei der diesjährigen Wertholzversteigerung am 17. Februar 2021 in Braunschweig stiegen die Preise für Eichen– und Eschenholz im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Rund 2272 Kubikmeter Stammholz wurden auf drei zentralen Lagerplätzen in Liebenburg, Vogelbeck und Suterode angeboten. Um die wertvollsten Bäume aus den Wäldern Südniedersachsens hatten sich 30 Bieterinnen und Bieter aus Deutschland und Dänemark beworben. Die teuerste Eiche kam aus einem Privatwald und kostete 1499 Euro pro Kubikmeter. Sie wechselte für 5.306 Euro ihren Besitzer.

Im Durchschnitt erzielten die Eichenhölzer auf den beiden Lagerplätzen der Landesforsten ein Gebot von 735 Euro pro Kubikmeter (Vorjahr 649 €). „Das ist beim Preis für Eichenwertholz ein Allzeithoch, weder in Suterode noch in Liebenburg haben wir bisher einen solchen Durchschnittspreis erzielt“, freut sich Henning Tote. Der Forstmann arbeitet in der Betriebsleitung der Niedersächsischen Landesforsten und koordiniert von Braunschweig aus die Submission. Henning Tote ist mit dem Ergebnis der Versteigerung sehr zufrieden. Am Markt seien weiterhin gute Eichen und Eschen gefragt. „Wir bieten qualitativ hochwertige und gut sortierte Edelhölzer an. Auf den zentralen Verkaufsplätzen finden fast alle Kunden einen passenden Stamm, um daraus langlebige, anspruchsvolle Produkte wie Möbel, Musikinstrumente oder Weinfässer herzustellen“, begründet Henning Tote den Aufwand für die alljährlichen Baum-Ausstellungen.

„Die hohe Kunst der Wertholzproduktion ist das richtige Erntejahr zu finden“, sagt Forstamtsleiter Axel Pampe

Einen besonders starken Baum erntete das Niedersächsische Forstamt Reinhausen nahe Göttingen. Die Esche stammt aus der Revierförsterei Sattenhausen und wurde von einem deutschen Furnierwerk ersteigert. Der Stamm aus rundherum gesundem Holz misst ein Volumen von 6,5 Kubikmeter. „Die hohe Kunst der Wertholzproduktion besteht gerade in den letzten Jahren darin, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu finden“, betont Axel Pampe, Leiter des Forstamtes Reinhausen. Auch die naturnahen Laubmischwälder Südniedersachsens seien in den letzten Jahren stark von Dürreschäden, Insekten- und Pilzbefall betroffen gewesen. „Unsere wertvollsten Stämme sollen unbedingt auf den Submissionsplatz kommen, bevor das Holz irreparabel geschädigt und die Arbeit von Förstergenerationen zunichtegemacht wird“, erläutert Forstamtsleiter Pampe.

Vorsorge zahlt sich aus im Wald

Die Strategie der Landesforsten gegen Klimawandel mit Dürreschäden und Insektenbefall, gegen Marktschwankungen oder Preisverfall bei Holzarten, die aus der Mode kommen, lautet: Risikostreuung mit Baumartenvielfalt. Henning Tote beschreibt, mit welchem Konzept die Landesforsten Vorsorge im Wald betreiben, damit auch in Zukunft noch genügend alte Werthölzer für den heimischen Markt heranwachsen: „Wir setzen niemals auf eine Karte und pflanzen möglichst vielfältig gemischte Wälder. Fallen im erntefähigen Alter bestimmte Baumarten im Mischwald aus, oder sind Eichen oder Eschen nicht mehr im Trend, können wir andere Holzarten liefern wie Ahorn, Kirschen, Linden oder seltene Sorten wie Speierling oder Elsbeere“, so Tote. Besonders in den letzten Jahren seien die durch Stürme und Borkenkäfer entstandenen Kahlflächen mit Eichen und besagten Edellaubhölzern aufgeforstet worden. „Daraus können unsere Nachfahren in 150 bis 200 Jahren ebenfalls Qualitätsholz ernten“, ergänzt Axel Pampe das Vorsorgeprinzip nachhaltiger Forstwirtschaft.

Aufforstungen sichern Massivholz-Möbel und handgefertigte Musikinstrumente für Urenkel

Ziel der Landesforsten sei es, hochwertiges Holz nicht nur für den aktuellen Bedarf zu produzieren. Auch für Enkel und Urenkel sollen massive Möbel, edele Holzfußböden oder handgefertigte Musikinstrumente verfügbar sein. Nur ein geringer Teil der alten Laubbäume wird für die Submission entnommen, genügend alte Bäume bleiben aus ökologischen Gründen im Wald stehen und werden nicht genutzt. So will es das langfristige, ökologische Waldprogramm - kurz LÖWE - genannt, das seit dreißig Jahren für alle Forstleute im Landeswald gilt. „Die Niedersächsischen Landesforsten versorgen ebenso wie Privat- , Genossenschafts- und Kommunalwälder langfristig Kunden aus der holzverarbeitenden Industrie und Verbraucher mit dem hochwertigen, nachwachsenden Rohstoff Holz aus heimischen Wäldern, selbst in schwierigen Krisenzeiten wie in den letzten drei Jahren“, fasst Förster Henning Tote die 30. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission Northeim zusammen.

Während die Landesforsten die Wertholzlagerplätzen Suterode und Liebenburg betreuten, war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Holzlagerplatz Vogelbeck GbR für den Wertholzlagerplatz Vogelbeck verantwortlich. Neben Eiche und Eschen lagen in diesem Jahr noch Berg- und Spitzahorne, Roteichen, Kirschen, Elsbeeren, Birken, Robinien und Hainbuchen zum Verkauf aus.

Foto: NLF

COVID-19
Donnerstag, 25. Februar 2021 16:25 Uhr
Landkreis Northeim: 20 neue Coronafälle
Mittwoch, 24. Februar 2021 15:05 Uhr

Hannover (red). Zum Bedauern von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne sind weitere Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche nicht möglich. Hintergrund sind nach Worten des Ministers die stagnierende Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz sowie die Unsicherheiten durch die Coronavirus-Varianten. Dessen unbenommen bleibe das Ziel, im März wieder mehr Kindern Bildung und Betreuung anbieten zu können. 

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Leider sind wir keinen wirklichen Schritt weiter, sondern treten seit zwei Wochen auf der Stelle beim Infektionsgeschehen. Wenn man dann die diffuse Lage, die durch die Coronavirus-Mutationen entstanden ist, mit hinzunimmt ins Gesamtbild, ist leider sehr klar ersichtlich, dass wir auf dieser Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr machen können, als aktuell bereits läuft. Wir müssen die Lage weiter analysieren und im Blick behalten, damit wir unser Ziel, so schnell wie möglich wieder mehr Kinder und Jugendliche in die Kitas und Schulen zu lassen, Anfang März umsetzen können. Unsere Planungen haben dabei sowohl den 1. März umfasst, aber auch spätere Zeitpunkte nicht ausgeschlossen. Wir stehen in den Startblöcken, aber die Pandemie lehrt, dass Unwägbarkeiten bleiben“, so der Kultusminister. 

Es sei nach wie vor Planungsgrundlage, für eine Übergangsphase nach Ende des Lockdowns bei verbesserter Infektionslage möglichst alle Schulen im Wechselunterricht nach Szenario B laufen zu lassen. Für Kitas wäre das Szenario B, das normale Gruppengrößen aber eine Verbot des Durchmischens der Gruppen beinhaltet, in diesem Fall vorgesehen.

Tonne: „Damit hätten wir ein regelmäßiges Präsenzangebot für alle Kinder und Jugendliche. Das halte ich nach wie vor für enorm wichtig, denn die physischen und psychischen Belastungen werden immer größer. Der Lockdown dauert schon lang und die kontaktarme Zeit drückt natürlich auf die Gemüter. Die Kinder brauchen ihre Peergroup, ihre Freundinnen und Freunde, ihre Erzieherinnen und ihre Bezugspersonen, ob Kita-Fachkräfte, Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter. Ich kann die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen, dass das noch nicht am 1. März sein kann. Diese Perspektivplanung bleibt bestehen und wir werden alles daransetzen, dass wir bereits im März wieder einen Schritt weiterkommen. Wir werden im Kontext der anstehenden Bund-Länder-Beratungen die Lagebewertung aktualisieren.“

Mittwoch, 24. Februar 2021 12:43 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.462 (+12) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.333 Personen (+4) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Erfreulicherweise hat das Land Niedersachsen auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 30,2 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 98 (+8) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 5 (+2), Bodenfelde 1 (0), Dassel 2 (0), Einbeck 35 (+4), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 7 (-2), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (0), Northeim 25 (+4) und Uslar 7 (0) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 5.207 Personen (Stand: 23.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 3,9 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.023 Personen (Stand: 23.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent.

Dienstag, 23. Februar 2021 12:15 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.450 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.329 Personen (+8) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Erfreulicherweise hat das Land Niedersachsen auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 27,2 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 90 (-5) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 3 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 2 (-2), Einbeck 31 (+2), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 9 (-1), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (-3), Northeim 21 (-1) und Uslar 7 (0) stammen. Mit oder an dem Virus verstorbenen Personen sind 31 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 4.846 Personen (Stand: 22.2.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 3,7 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 2.022 Personen (Stand: 22.2.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent.

Dienstag, 23. Februar 2021 09:14 Uhr

Hannover (red). In der wöchentlichen Telefonkonferenz der Gesundheitsministerinnen und –Minister der Länder und des Bundes, hat der Bundesgesundheitsminister am Montag angekündigt, dem Personal in Kindertageseinrichtungen sowie an Grund- und Förderschulen Covid-19-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca mit hoher Priorität zugänglich zu machen. Der Bund will dafür die sogenannte Impf-Verordnung ändern, die die Impfreihenfolge rechtsverbindlich für alle Bundesländer regelt.

Die Bundesregierung ändert damit teilweise ihren Kurs. Ministerpräsident Stephan Weil hatte bereits seit langem die Aufnahme von Lehr- und Betreuungskräften in die Priorisierungsgruppe zwei gefordert. Stephan Weil: „Es ist gut, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt zumindest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Grundschulen, Förderschulen und Kindertagesstätten eine frühzeitige Impfung vorsieht. Allerdings ist das nur ein erster Schritt. Es ist nicht zu verstehen, dass die Lehrerinnen und Lehrer von älteren Kindern und Jugendlichen ausgenommen sind. Die Bundesregierung sollte in dieser Hinsicht keine halben Sachen machen.“

Derzeit werden in Niedersachsen insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Bürgerinnen und Bürger, die älter sind als 80 Jahre, sowie das Personal in besonders gefährdeten Bereichen der medizinischen Einrichtungen geimpft.

Noch in dieser Woche sollen nach den Planungen des Landes schon erste Personen aus der Gruppe mit einer hohen Priorität für eine Covid-Schutzimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft werden können. Dies wäre jeweils dann möglich, wenn vor Ort bereits allen Personen unter 65 aus der ersten Gruppe mit der höchsten Priorität ein Impfangebot gemacht wurde und noch Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht.

„In der Gruppe mit der höchsten Priorität für eine Schutzimpfung gegen Covid-19 finden sich vergleichsweise wenige Personen, die mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden können, weil sie jünger sind als 65 Jahre. Wir erhalten von ersten Impfzentren bereits die Rückmeldung, dass vor Ort mehr Dosen dieses Impfstoffs zur Verfügung stehen, als impfberechtigte und impfwillige Personen aus dieser Gruppe. Wir werden den Impfzentren vor diesem Hintergrund ermöglichen, Personen, die jünger sind als 65 Jahre, aus der zweiten Priorisierungsgruppe mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen“, erklärt Gesundheitsstaatsekretär Heiger Scholz.

Zunächst sollen dabei Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner der Eingliederungshilfe sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und anderes medizinisches Personal mit direktem Patientenkontakt ein Impfangebot erhalten. Diese Gruppen haben aufgrund ihrer Lebensumstände oder ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin viele persönliche Kontakte, bei denen Abstandsregeln häufig nicht eingehalten werden können. Das Land arbeitet daran, in den kommenden Wochen immer mehr Niedersächsinnen und Niedersachsen aus der zweiten Prioritätsgruppe, die jünger sind als 65 Jahre, ein Impfangebot mit AstraZeneca zu machen.

Nach der nun angekündigten Änderung der Impf-Verordnung könnten auch schon bald die genannten Beschäftigten im Bildungsbereich ein Impfangebot erhalten. Entsprechende vorbereitende Gespräche zwischen dem Gesundheits- und dem Kultusministerium sowie den kommunalen Spitzenverbänden finden noch in dieser Woche statt.### Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich begrüße, dass unsere Initiativen zur Priorisierung von Kita und Schule Erfolg hatten. Der Druck, den Niedersachsen über die Jugend- und Familienministerkonferenz sowie über die Kultus- und Gesundheitsministerkonferenz erzeugt hat, zahlt sich jetzt aus. Konsequent wäre es jetzt, das gesamte Schulpersonal zu impfen.

Die pädagogische Arbeit mit kleinen Kindern und mit den jüngsten Schülerinnen und Schülern erfordert auch körperliche Nähe. Abstandhalten ist weder möglich noch wünschenswert. In den Krippen, Kindergärten und Grundschulen werden daher an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz besondere Anforderungen gestellt, die auch einen besonderen Schutz rechtfertigen. Die Änderung der Impf-Verordnung ist allerdings nur der erste Schritt, weitere müssen folgen. Insbesondere muss Impfstoff zügig und direkt an die Kitas und die Schulen. Die Aussendung mobiler Teams wäre hier wünschens- und erstrebenswert. Grundsätzlich gilt: Der Dreiklang aus Impfen, Testen und konsequenter Anwendung der AHA+L-Regeln ist der Schlüssel zu weiteren Öffnungsschritten bei Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die entsprechenden Konzeptionierungen laufen. Wie es weitergeht im Bildungsbereich, werden wir wie besprochen nach den kommenden Bund-Länder-Gesprächen Anfang März festlegen. Viele andere Länder haben sich heute auf den niedersächsischen Weg begeben, mehr Bildung und Betreuung zu ermöglichen. Wir bleiben vorerst auf diesem Weg. Die Entwicklung der aktuellen Infektionslage macht mir dabei Kopfzerbrechen, wir sind derzeit nicht auf dem Weg hin zu großen Öffnungen. Offenkundig haben sich die Coronavirus-Mutationen eingenistet und bremsen eine weitere Verbesserung der Lage aus. Nach wie vor bleibt das Ziel, im März mehr Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen zu holen – sicher und verantwortbar.

„Wir erwarten in den kommenden Wochen weiterhin größere Lieferungen des Impfstoffes von AstraZeneca, der dann auch für die Impfung der Beschäftigten in Kindertagesstätten sowie Grund- und Förderschulen genutzt werden kann.“ Denkbar sei es, die mobilen Impfteams, die in den Landkreisen und kreisfreien Städten große Fortschritte bei der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime machen, auch im Bereich von Schule und Kita einzusetzen, so Gesundheitsstaatssekretär Heiger Scholz. ### Hintergrund: ### Mit Stand von Sonntagabend hatten die mobilen Teams 96 Prozent aller stationären Alten- und Pflegeheime in Niedersachsen mindestens einmal aufgesucht, in 71 Prozent der Einrichtungen fanden auch schon die Zweitimpfungen statt.## Von den rund 72.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca, die das Land bisher an die Impfzentren ausgeliefert hat, waren am Sonntagabend rund 20.000 Dosen verimpft. Damit liegt Niedersachsen auf Platz drei im Ländervergleich. Bis Mittwoch liefert das Land weitere rund 69.000 Dosen dieses Impfstoffs an die Impfzentren aus.

Blaulicht
Freitag, 26. Februar 2021 12:16 Uhr
Corona-Verstöße und Körperverletzung
Freitag, 26. Februar 2021 12:10 Uhr

Northeim (red). Donnerstagnachmittag entwendeten unbekannte Täter aus dem Warenlager eines Supermarktes diverse Tabakwaren. Während der Geschäftszeit betraten die Täter das Warenlager und verschafften sich darin Zutritt zu einem weiteren Lagerraum. Aus diesem entwendeten sie Tabakwaren im Wert von 1300 Euro und verließen den Tatort durch ein rückwärtig gelegenes Fenster. Aufgrund des Volumens des Diebesgutes führten die unbekannten Täter vermutlich größere Taschen oder Rucksäcke mit sich. Zeugen, die im Tatzeitraum auffällige Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim, Telefon 05551-70050. Das Fachkommissariat 2 des Zentralen Kriminaldienstes hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Freitag, 26. Februar 2021 08:49 Uhr

Northeim (red). Mittwochmittag kam es durch eine ölhaltige Substanz zu einer Gewässerverunreinigung der Rhume. Zeugen hatten einen Ölfilm auf der Rhume in Höhe der Firma Kaufland gemeldet. Bei einer Überprüfung durch Polizei und Feuerwehr wurde festgestellt, dass das Öl aus einem Entwässerungskanal austritt, der vom Parkplatz des Supermarktes herführt. Auf dem Parkplatz wurde schließlich ein Schneehaufen festgestellt, der gelb- und rötliche Verfärbungen aufwies. Das ölhaltige Schmelzwasser war über einen Entwässerungskanal in die Rhume geflossen. Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun wie das Öl in den Schneeberg gelangte. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung wurde eingeleitet. Die Northeimer Feuerwehr setzte mehrere Ölsperren. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises beauftragte einen Gutachter zur Probenentnahme und Analyse.

Foto: Polizei

Donnerstag, 25. Februar 2021 16:33 Uhr

Kalefeld (red). Ein Senior reagierte gestern Nachmittag genau richtig als ein Betrüger sich am Telefon als dessen Enkel ausgab. Ein unbekannter Täter meldete sich bei dem 80-jährigen Lindauer und gab sich als dessen ältester Enkel aus, der in Göttingen einen Auffahrunfall gehabt habe und nun 30.000 Euro benötige, damit der Unfallgegner nicht die Polizei verständige. Der Senior reagierte genau richtig. Er teilte dem Betrüger mit, dass er sich wieder bei ihm melde, legte auf und rief daraufhin seinen Sohn an. Die Polizei empfiehlt: Halten Sie immer Rücksprache mit ihren Angehörigen und übergeben Sie fremden Personen niemals Bargeld.

Donnerstag, 25. Februar 2021 16:29 Uhr

Uslar (red). In der Zeit von 10:20 Uhr bis 18:00 Uhr erfolgte am Mittwoch durch Beamte der Polizeiinspektion Northeim eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der B 241 zwischen Uslar und Hardegsen im Bereich Ellierode. Hierbei konnten bei einer Durchfahrt von mehr als 2500 Fahrzeugen insgesamt 102 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung bei erlaubten 100 km/h erfolgte durch einen Fahrzeugführer aus Hardegsen mit 170 km/h. Dem verantwortlichen Fahrer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkte sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Auf diese Folgen muss sich auch der Fahrer eines Firmenfahrzeuges aus dem Bereich Holzminden einstellen, der die Messstrecke mit 167 km/h befuhr. Geschwindigkeitsmessungen haben das wesentliche Ziel, die Anzahl von tödlichen und damit schwersten Verkehrsunfällen zu reduzieren bzw. ganz zu verhindern.

"Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung handelt es sich um eine der Hauptunfallursachen, weshalb seitens der Polizeiinspektion Northeim auch weiterhin entsprechende Kontrollen im Landkreis Northeim durchgeführt werden", so Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim.

Politik
Freitag, 26. Februar 2021 08:56 Uhr
CDU-Fraktion fordert Stadtverwaltung zu Haltung gegenüber Helios auf
Freitag, 26. Februar 2021 08:47 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Die Gruppe FDP/GfE begrüßt den Beschluss des Schulausschusses des Kreistages, ein Pilotprojekt für eine verbesserte Luftreinigung in den Schulen aufzulegen. Die Freien Demokraten hatten mit dem Ziel, die Pandemiesicherheit an den Schulen zu erhöhen, einen entsprechenden Antrag gestellt. Der nun mit großer Mehrheit gefasste Beschluss sieht vor, dass insbesondere in Klassenräumen Luftfiltersysteme sowie technisch unterstützende Raumluftbehandlung getestet werden sollen. Das Projekt soll zum 31.03.21 an den Start gehen und dann in den Sommerferien evaluiert werden.

„Als Schulträger tragen wir eine Verantwortung, dass der Schulbetrieb für die Bildungschancen unserer Kinder auch in einer Pandemie möglichst sicher ist. Leider leistet das Land hier keine bzw. zu wenig Beiträge, deswegen müssen wir hier vor Ort handeln. Ein Pilotprojekt sehen wir als ersten Schritt für eine flächendeckende Erhöhung der Sicherheit an unseren Schulen“, so Christian Grascha, Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Schulausschuss. Die Freien Demokraten begrüßen auch den Beschluss des Schulausschusses, jedem Schüler FFP2- und medizinische Masken kostenlos auszuhändigen. Die sei ein weiterer Beitrag zu mehr Sicherheit. Der Antrag war eine Initiative der CDU-Kreistagsfraktion.

Nachfolgend der Änderungsantrag im Original: Der Kreistag beauftragt die Kreisverwaltung, ein Pilotprojet für die Raumluftreinigung bis zum 31.03.2021 aufzulegen. Hierbei sind Luftfiltersysteme und unterstützende Raumluftbehandlung einzusetzen. Das Projekt ist bis zu den Sommerferien 2021 zu evaluieren (ggf. wissenschaftlich).

Foto: Grascha

 

Donnerstag, 25. Februar 2021 08:41 Uhr

Northeim (red). Michael Weiner, seit einem Jahr Leiter der Polizeiinspektion Northeim, folgte der Einladung der CDU-Kreistagsfraktion zu einer digitalen Vorstellungs- und Diskussionsrunde. Über eine Stunde tauschte man sich ausführlich über die aktuellen Vorgänge im Landkreis aus, resümierte die Ereignisse des Jahres 2020 und ließ sich einen Ausblick auf die künftig wichtigen Themenfelder der Polizeiarbeit geben. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim lobte Michael Weiner ausdrücklich, was von der Fraktion zufrieden aufgenommen wurde.

Das Jahr 2020 war besonders für die Polizei vor Ort ein anstrengendes und außergewöhnliches Jahr. Ein Thema, das sowohl Polizei als auch CDU weiter beschäftigen wird, sind rechtsextremistische Bewegungen im Landkreis. Der CDU-Kreisverband widmete sich diesem vor Kurzem in einer digitalen Podiumsdiskussion mit der niedersächsischen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus.

Die Fraktion und Herr Weiner stimmen damit überein, dass es auch weiterhin Außenstellen der Polizeiinspektion Northeim bedarf. Diese lokalen Strukturen sind wichtig, um eine Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten, insbesondere jenen, die weniger mobil sind.

Die CDU-Kreistagsfraktion möchte die Arbeit von Michael Weiner und der Polizei im Landkreis Northeim bestmöglich unterstützen. Die Fraktion wird sich auch künftig für eine gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Polizei stark machen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu garantieren.

Wirtschaft
Freitag, 26. Februar 2021 12:27 Uhr
Thimm setzt auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen
Freitag, 26. Februar 2021 09:23 Uhr

Northeim (red). Die Kreis-Sparkasse Northeim zieht eine insgesamt positive Bilanz für das vergangene Jahr. KSN-Vorstand Ute Assmann und Bernd Sommer verweisen in ihrem umfangreichen Jahresbericht auf eine solide Geschäftsentwicklung, eine stabile Ertragslage und eine erfreuliche Ausweitung im Kundengeschäft.

Die Corona-Pandemie war 2020 auch für die KSN das alles beherrschende Thema. Dabei galt es von Beginn an, das Leistungsangebot umfänglich zu erhalten: Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr sicherstellen und alle Kunden jederzeit mit erforderlichen Beratungen unterstützen. „Mittelständische Kunden konnten wir mit Sonderprogrammen, Sparkassenkrediten und individuellen Vereinbarungen mit der benötigten Liquidität versorgen. Auch die Beratungsleistungen zur Vermögensbildung, -sicherung und -optimierung in turbulenten Marktzeiten sind gefragt. „Gerade in der Beratung unserer Firmen- und Privatkunden gibt es mehr denn je zu tun“, so KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann.

Bilanzsumme steigt

Das Kundenvertrauen in die Sparkasse ist gewachsen. So stieg die Bilanzsumme der KSN in 2020 um 8,6 % oder 126 Mio. Euro auf nunmehr 1,6 Mrd. Euro. Treiber des Wachstums waren vorrangig das Wohnungsbaukreditgeschäft und die ausgelegten Kredite für Firmenkunden und Selbstständige mit einem Zuwachs von 74 Mio. Euro. Die Unternehmen und Selbstständigen in der Region schätzen die KSN als verlässlichen und kompetenten Partner mit einer genauen Kenntnis des heimischen Marktes und mit kurzen, schnellen Entscheidungswegen. Dies wurde im Corona-Jahr einmal mehr deutlich. Zudem haben günstige Finanzierungsbedingungen und das trotz Corona weiterhin intakte konjunkturelle Umfeld die Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen angetrieben. Der Gesamtbestand an Wohnungsbaudarlehen erhöhte sich in 2020 auf über 307 Mio. Euro – ein Nettozuwachs von 10 %! „Über das KSN-ImmobilienZentrum wurden insbesondere die neuen Baugrundstücke in Northeim „Am südlichen Wieter“ und die Wohnungsangebote im Areal „An den Sturmbäumen“ (ehem. Krankenhaus) sowie aktuelle Bauvorhaben in Hardegsen und Nörten-Hardenberg nachgefragt“, informiert KSN-Vorstand Bernd Sommer. 

Steigerungen gab es auch bei den Kundeneinlagen. Erfreulich dabei die Bestandsentwicklung im Wertpapiergeschäft. Die Wertpapieranlagen der Kunden auf dem KSN-Depot oder im Deka-Bankdepot betrugen Ende 2020 über 316 Mio. Euro. „1.700 neue Wertpapiersparpläne sind Beleg der wachsenden Wertpapierakzeptanz. Insgesamt verwalten wir für unsere rund 58.000 Kunden ein Geldvermögen von über 1,5 Mrd. Euro“, fasst Vorstandsvorsitzende Ute Assmann zusammen.

Starke Sparkasse

Der Bilanzgewinn liegt wie im Vorjahr bei rund 1,3 Mio. Euro und erhöht das bilanzielle Eigenkapital auf nunmehr über 114 Mio. Euro. Mit den weiteren Rücklagen beträgt das gesamte wirtschaftliche Eigenkapital 178 Mio. Euro. Damit zählt die KSN zu den eigenkapitalstarken Sparkassen in Niedersachsen. Das Betriebsergebnis der KSN ist erwartungsgemäß im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus leicht gesunken, lag aber mit 14,1 Mio. Euro erneut deutlich über dem Durchschnitt aller niedersächsischen Sparkassen. „Wir stemmen uns vehement gegen die Ertragsrückgänge, die das Niedrigzinsniveau mit sich bringt. Ein gutes Jahresergebnis und eine solide Geschäftsentwicklung sind wichtig, um die Menschen und Unternehmen im Landkreis Northeim auch in Zukunft verlässlich mit Finanzdienstleistungen zu versorgen und den Herausforderungen der Digitalisierung, der Negativzinsen, der steigenden regulatorischen Anforderungen und der aktuellen Pandemie erfolgreich begegnen zu können“, resümiert Vorstandsvorsitzende Ute Assmann.

„Die KSN ist und bleibt gut aufgestellt!“

Nähe verbindet

Eine erfolgreiche KSN stärkt die regionale Wirtschaft und kommt der Region über die Steuerzahlungen und vielen Projektförderungen zugute. So wird die KSN an den Fiskus rund 3,5 Mio. Euro Ertragssteuern, davon 1,6 Mio. Euro Gewerbesteuern, überweisen. Der Vorstand: „Gerade in der Pandemie ist es uns wichtig, Bildungs- und Sozialprojekte, Sport und Kultur zu unterstützen. Als Sparkasse und über unsere drei Stiftungen haben wir 2020 über 700.000 Euro Fördermittel als Spenden und Sponsoring für Vereine, Initiativen und Projekte bereitgestellt. Erfolgreich war ein Crowdfunding-Projekt für Kultur-Ideen, das wir Ende 2020 gemeinsam mit dem Landkreis Northeim und der PFH Göttingen umgesetzt haben. Mit unserer Co-Förderung können vier Projekte neu umgesetzt werden, darunter eine Jubiläumsschrift zu 40 Jahre Initiative Kunst und Kultur im Landkreis, eine neue Kulturbühne für den Northeimer Weihnachtsmarkt, die Umsetzung eines digitalen Projektes ‚Musik- und Masken‘ im Theater der Nacht und eine verbesserte Technikausstattung für die neuen Proberäume der Gandersheimer Domfestspiele.“

Zahlen und Fakten zur KSN

Die KSN hatte Stand 31. Dezember 2020 58.123 Kunden und 133.467 Kundenkonten, darunter 4.737 Geschäftsgirokonten, 39.987 Privatgirokonten, 12.333 Darlehenskonten und 8.349 Depotkonten. Die Kundeneinlagen belaufen sich auf 1.188 Mio. Euro und Kundenkredite betragen 1.152 Mio. Euro, davon 746 Mio. Euro durch Unternehmen und Selbstständige, 350 Mio. Euro von Privatpersonen sowie 56 Mio. Euro durch Öffentliche  Haushalte und Sonstige.

Insgesamt beschäftigt die KSN 293 Mitarbeiter, davon 173 Vollzeitkräfte und 102 Teilzeitbeschäftigte - zudem 18 Auszubildende. In Summe hat die KSN 26 Geschäftsstellen, davon sechs. SB-Stellen.

Foto: KSN

Donnerstag, 25. Februar 2021 08:45 Uhr

Landkreis Northeim (red). Die Corona-Pandemie hat weiterhin alle Bereiche des öffentlichen Lebens fest im Griff. So kann aus Gründen des Infektionsschutzes auch 2021 ein GöBit in Präsenzform leider nicht stattfinden. Das soll sich 2022, so die Hoffnung der GöBit-Organisatoren, möglichst wieder ändern. Um dennoch Jugendlichen am Übergang Schule – Beruf ein breites Angebot zur Berufsorientierung präsentieren zu können, haben sich aus dem Kreis der GöBit-Unterstützer zwei Institutionen gefunden, die in diesem Jahr alternativ das online-Angebot GöBit-on-tour organisiert haben. Der Dank für die Initiative gebührt Measurement Valley e.V. und der Göttinger Geschäftsstelle der IHK Hannover. 

Der GöBit-on-tour findet unter Mitwirkung von rund 70 Unternehmen, Schulen und Institutionen online statt. Zielgruppe sind Jugendliche in der Berufswahlphase oder auf Ausbildungsplatzsuche, Eltern und Lehrkräfte. Die Veranstaltung bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich vom 01. bis zum 05. März über Ausbildungs- und Studienangebote zu informieren, Ausbildungsbetriebe kennenzulernen, berufliche Perspektiven zu erkunden oder Bewerbungstipps zu erfragen. Das komplette Programm findet sich, wie auch die Informationen zur Anmeldung, im Internet unter www.goebit-on-tour.de

Mit von der Partie ist auch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Göttingen. Am Montag, 1. März, 14:00 – 15:00 Uhr, bietet sie den Vortrag „Abi- was nun? Infos zu Ausbildung, Studium, Überbrückung, Bewerbung, Fristen und Perspektiven“ an. Am Dienstag, 02. März, 14:00 – 15:00 Uhr, steht „Berufswahl online – Informieren & Recherchieren“ auf dem Programm. Ebenfalls am 02. März startet um 18:30 Uhr ein Online-Elternabend zum Thema „Karriere mit dualer Ausbildung oder dualem Studium“. Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Angebot von IHK, Berufsberatung und Berufsakademie. Für die Teilnahme an diesen drei Angeboten ist eine Anmeldung erforderlich.

Abgerundet wird das Programm der Berufsberatung durch zwei Sprechtage, in denen Fragen rund um Berufsorientierung und Berufs- oder Studienwahl, Ausbildungssuche oder Überbrückungsangebote beantwortet werden. Das Angebot steht Jugendlichen und Eltern offen und wird telefonisch durchgeführt. Unter der Nummer 0551 520 350 sind die Berufsberaterinnen und –berater am Donnerstag, 04. März, von 14:00 – 18:00 Uhr und am Freitag, 05. März, von 10:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.

Sport
Montag, 22. Februar 2021 15:18 Uhr
05-Chronik auch in Northeim angekommen - Erhältlich am Münsterplatz
Mittwoch, 17. Februar 2021 10:50 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Der Punktspielbetrieb in allen niedersächsischen Spielklassen im Erwachsenenbereich wird mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Saison wird annulliert und für ungültig erklärt. Es gibt keinen Aufsteiger, keinen Absteiger, keine Relegation und keine zurückgezogenen Mannschaften. Die Unterbrechung des Punktspielbetriebs für die Altersgruppen Nachwuchs und Senioren wird bis auf Weiteres fortgesetzt. In beiden Altersgruppen besteht aufgrund kleinerer Gruppengrößen als bei Damen und Herren die Hoffnung auf eine Austragung der noch offenen Spiele. Eine Entscheidung über die Wiederaufnahme oder den Saisonabbruch werde für beide Altersgruppen Anfang April getroffen, dies erklärte der Tischtennisverband Niedersachsen.

Montag, 15. Februar 2021 20:32 Uhr

Hannover (red). Für Präsidenten Stefan Hüdepohl und Vizepräsidenten Spieltechnik Jens Schoof ist es nur noch eine Formsache: „Die Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen zwingen uns, die Saison für die Mannschaften der Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen für beendet zu erklären“, erläutert Hüdepohl am Montagabend. Der Abbruch solle ohne Wertung aller bisher ausgetragenen Spiele erfolgen. Den offiziellen Beschluss des Präsidiums kündigen Hüdepohl und Schoof noch für diese Woche an. Zuvor sei noch Rechtssicherheit zu schaffen.

Vorausgegangen war der Mitteilung des Präsidenten ein Online-Austausch der Spitzenvertreter des Handball-Verbandes Niedersachsen gemeinsam mit denen der Gliederungen. Die Gliederungen des Verbandes wollen sich einvernehmlich dem anvisierten Präsidiumsbeschluss anschließen, hieß es am Montagabend.
 
Dem Austausch mit den Vertretern der Gliederungen waren welche mit den Vertretern der Ober- und Verbandsligen sowie eine schriftliche Abfrage der Landesliga- und Landesklassen-Vereine vorausgegangen. Allein von den 164 teilnehmenden Vertretern der Landesliga- und Landesklassen-Vereine hatte sich knapp 90 Prozent dafür ausgesprochen, die Saison abzubrechen beziehungsweise auf eine Wertung zu verzichten.
 
Laut HVN-Vizepräsident Schoof halte der Deutsche Handballbund aktuell daran fest, in den 3. Ligen Aufsteiger aus den Oberligen aufzunehmen. „Das hat zur Folge, dass wir in den nächsten Wochen eine Abfrage bei den Vereinen der Oberligen der Frauen und Männer starten und die Bereitschaft zur Teilnahme einer Aufstiegsrunde abfragen.“

Aufgabe des Handball-Verbandes Niedersachsen sei dann, einen Modus zur Ermittlung der Aufstiegsplätze zu erarbeiten; in den auch Hygiene- beziehungsweise Testkonzepte einfließen müssten.
 
Hüdepohl: „Die überwältigende Mehrheit der Regionen und der Vereine unterstützt den Abbruch, fordert gleichzeitig auch Perspektiven, den Handballsport wieder zu betreiben.“ Ziel müsse sein, zumindest zurück ins Training zu kommen, „um dann Spiele auf freiwilliger Basis in engen regionalen Grenzen nötigenfalls auch auf Rasen oder im Sand zu organisieren.“
 
Hüdepohl wörtlich: „Die Sportler in Niedersachsen brauchen eine Perspektive. Das setzt voraus, dass der Amateursport nicht bis in den Sommer verboten bleibt. Die Integrationskraft und die gesellschaftliche Verantwortung des Sports werden immer betont. In einer Zeit wie jetzt kann der Sport helfen, die Gesellschaft wieder zusammenzuführen und zu stärken. Gerade deshalb brauchen wir schnellstmöglich eine Perspektive durch die Politik.“
 
Das Papier „Stufenplan 2.0“ der Landesregierung mache die Vertreter des Handballsports in Niedersachsen nicht glücklich und sei zuletzt durch den Niedersächsischen Fußballverband zurecht kritisiert worden. Hüdepohl: „Die Regelungen, die den Sport betreffen, lassen uns fürchten, nicht vor Juni oder gar erst nach den Ferien in die Hallen zurückzukehren. Wir brauchen schnellstmöglich in den Bereichen, in denen die Inzidenz niedrig ist, eine Trainingsmöglichkeit in Gruppen auch in der Halle.“

Panorama
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr
Winterwetter extrem: Teamgeist und Flexibilität – wie alle mithelfen, damit der Klinikbetrieb reibungslos funktioniert
Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite northeim-news.de