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Region Aktiv
Donnerstag, 23. November 2017 09:18 Uhr
Feuriger Weihnachtsmarkt: Weihnachtsmarkt in Uslar startet mit eindrucksvoller Feuershow
Mittwoch, 22. November 2017 10:53 Uhr

Northeim (red). Schlittschuhbahn, Weihnachtscircus, liebevoll gestaltete Hütten, verzweigte Wege, Lichterglanz, den Geruch von Tannen und Waldboden in der Nase und viel Atmosphäre: Mit diesem Konzept sorgt der Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz im Herzen von Northeim für einen unverwechselbaren Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit.

Am kommenden Montag ist es soweit! Nach einwöchiger Aufbauzeit eröffnet der erste stellvertretene Bürgermeister Wolfgang Händel am 27. November um 18 Uhr offiziell die Northeimer MünsterWeihnacht. Im Anschluss sorgen die Gospel Soulists für die passende Einstimmung auf die Adventszeit. Wer rechtzeitig zur Eröffnung da ist, hat zusätzlich die Chance ein Heißgetränk der Katlenburger Kellerei zu erhalten. 50 gefüllte Katlenburger-Tassen werden kostenlos verteilt. Vor der Kulisse des ehemaligen Klosters „St. Blasien“ und inmitten von historischen Fachwerkhäusern und Lichterglanz können Besucher dann bis zum 29. Dezember und erstmals auch am 2. Weihnachtsfeiertag das gemütliche Weihnachtsambiente genießen.

Auch ein Einkaufsbummel durch die festlich geschmückte Innenstadt lohnt sich. Fern ab von Hektik und Einkaufsstress haben viele Geschäfte in der Innenstadt an den Adventssamstagen bis 18 Uhr geöffnet und laden zum entspannten Weihnachtseinkauf ein. Ein ausführlicher Weihnachtprogrammflyer ist bei der Northeim Touristik im Reddersen-Haus erhältlich oder im Internet unter www.stadtmarketing-northeim.de.

Veranstaltungszeiten

Montag, 27. Nov. bis Freitag, 29. Dez. 2017, Heiligabend und 1. Feiertag geschlossen, Am 2. Weihnachtsfeiertag hat die MünsterWeihnacht und die Schlittschuhbahn erstmals von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten Täglich 11 bis 20 Uhr, Samstag 11-21 Uhr | Sonntag 13 bis 20 Uhr Bei den extralangen Weihnachtsmarktabenden mit Musik am 2. und 16. Dezember sowie am 23. Dezember ist der Markt bis 22 Uhr geöffnet.

Dienstag, 21. November 2017 14:43 Uhr

Northeim (lpd). In der jüngsten Sitzung des Abfallwirtschaftsausschusses haben die Mitglieder längere Öffnungszeiten für die Bauabfalldeponien des Landkreises Northeim einstimmig beschlossen. Die Änderungen treten am 1. April 2018 in Kraft und laufen zunächst als Modellversuch bis zum 31. Dezember 2019. Ziel der veränderten Öffnungszeiten ist es, den Anlieferungsverkehr zu entzerren. „Wir erhoffen uns dadurch, die Wartezeiten für die anliefernden Bürgerinnen und Bürger zu verkürzen“, erklärt Dirk Fröchtenicht, Leiter der Kreisabfallwirtschaft. Gleichzeitig können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf den Deponien mit der Annahme, Kontrolle und Abrechnung beschäftigt sind, entlastet werden. Die Deponie Brandisbreite in Katlenburg-Lindau soll im neuen Jahr am Mittwoch- und Freitagnachmittag öffnen, die Deponie in Einbeck am Dienstag- und Donnerstagnachmittag. Auch die Öffnungszeiten an den Samstagen verändern sich.

Bauabfalldeponie Brandisbreite

Öffnungszeiten aktuell

Wochentag

Öffnungszeiten ab 1. April 2018

geschlossen Montag geschlossen
13 - 16 Uhr Dienstag 13 - 16 Uhr
9 - 12 Uhr Mittwoch 8 - 12 Uhr & 12:30 - 16 Uhr
13 - 16:30 Uhr Donnerstag 13 - 16:30 Uhr
8 - 12 Uhr Freitag 8 - 12 Uhr & 12:30 - 16 Uhr
8 - 11 Uhr Samstag 8 - 12 Uhr

Bauabfalldeponie Einbeck

Öffnungszeiten aktuell

Wochentag

Öffnungszeiten ab 1. April 2018

geschlossen Montag geschlossen
8 - 12 Dienstag 8 - 12 Uhr & 12:30 - 16 Uhr
13 - 16 Uhr Mittwoch 13 - 16 Uhr
8 - 12 Uhr Donnerstag 8 - 12 Uhr & 12:30 - 16:30 Uhr
13 - 16:30 Uhr Freitag 13 - 16 Uhr
11:30 - 13:30 Uhr Samstag 8 - 12 Uhr

Die Bauabfalldeponie Uslar-Verliehausen wird an Samstagen von 9.00 – 13.00 Uhr statt wie bisher von 8.00 – 12.00 Uhr geöffnet sein. Auch die Hausmülldeponie Blankenhagen wird an Samstagen verändert öffnen. Statt wie bisher von 8.30 Uhr – 11.30 Uhr, öffnet sie ab April 2018 von 8.00 – 12.00 Uhr. Zwei neue Stellen, die zunächst für den Zeitraum des Modellversuchs befristet bereitgestellt werden, sind für die neuen Öffnungszeiten erforderlich. Ende 2019, zum Ablauf des Modellversuchs, sollen die im Rahmen des Modellversuchs erlangten Erkenntnisse dem Abfallwirtschaftsausschuss vorgetragen und über die weitere Vorgehensweise entschieden werden.

Foto: red

Dienstag, 21. November 2017 10:22 Uhr

Northeim (red). Der WPK "Gesundheit und Soziales" der Klassen 9 und 10 startet pünktlich zur Weihnachtszeit das Projekt "Weihnachten im Schuhkarton" für hilfsbedürftige Kinder in allen Ländern der Welt. Jede ON-Klasse sollte sich an der Aktion beteiligen und ein Päckchen für den guten Zweck packen. Zusammen kamen viele Päckchen, die nun Kinderaugen leuchten lassen werden. „Es ist gut, dass wir das machen, denn es gibt viele Kinder die sonst keine Geschenke bekommen“, so Angelina aus der 9c. „Es ist schön zu sehen, wie viele Schüler und Lehrer sich für den guten Zweck engagieren“, sind sich Julia Schwarzbich und Nina Falke einig (Kursleiterinnen der WPKs). „Wir haben eine große Vielfalt an Geschenken gesammelt: Buntstifte, Malbücher, Haarspangen Duschgels, Handschuhe, Hüpfsäcke sind dabei nur eine kleine Auswahl.“

Foto: ON

Montag, 20. November 2017 14:53 Uhr

Northeim (lpd). Unter dem Motto „Eltern früh erreichen“ findet am Mittwoch, 29. November, die zweite Netzwerkkonferenz der Frühen Hilfen im Landkreis Northeim statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Zusammenwirken von Gesundheitswesen und Jugendhilfe. Die Konferenz findet in der HELIOS-Klinik in Northeim steht, folgen Sie vor Ort der Beschilderung. Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe und den sozialen und medizinischen Diensten sind herzlich eingeladen, sich über das Angebot der Frühen Hilfen im Landkreis Northeim zu informieren und auszutauschen.

Das Ziel der Veranstaltung ist eine noch stärkere Vernetzung zwischen den Fachkräften der genannten Bereiche. Welche Auswirkungen hat die Kooperation beider Leistungsträger auf die Gesundheit von Kindern in Familien? Gibt es weitere Schnittstellen, auf denen aufgebaut werden kann? Auf welchem Stand befindet sich die Zusammenarbeit? Dabei werden verschiedene Kooperationsprojekte zwischen dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe im Landkreis Northeim vorgestellt. Mit einem Vortrag von Dr. Joachim Hartlieb von der Hochschule für Gesundheit in Bochum beginnt die Veranstaltung.

Er beschreibt kritisch die Auswirkungen von Kinderarmut auf die Gesundheit und zeigt neue Ansätze einer konstruktiven Arbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen. Über den Einsatz der Familienhebammen und der Familiengesundheitskinderkrankenschwestern informiert Prof. Dr. Adolf Windorfer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Eine Chance für die Kinder“ Michaela Unger, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen im Landkreis Northeim, gibt wieder einen aktuellen Bericht aus dem Netzwerk. Interessierte Fachkräfte können sich bis zum 24. November 2017 bei Michaela Unger telefonisch unter 05551 708224 oder per E-Mail an munger@landkreis-northeim.de anmelden.

 

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Blaulicht
Montag, 20. November 2017 14:41 Uhr
Verkehrsunfall: 13-jähriger Schüler schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen
Sonntag, 19. November 2017 15:34 Uhr

Hettensen (red). Am Samstag, den 18. November, gegen 8.20 Uhr, kam es in Hettensen zu einem Einsatz von Feuerwehr, Polizei, Bauhof und Unterer Wasserbehörde. Aus einem Leck im Tank eines geparkten Lkw war Dieselkraftstoff ausgetreten und über den Straßenablauf in die nahegelegene Schwülme gelangt. Daraufhin mussten Ölsperren errichtet, ein unterirdischer Kanal gereinigt und die Fahrbahn abgestreut werden. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet.

Samstag, 18. November 2017 11:55 Uhr

Moringen (red). Durch unterirdische Verlegung von Kabeln wurde an der Einmündung "An der Mergelkuhle/Akazienweg" am südöstlichen Rand des Stadtgebiets Moringen, in Wohngebietnähe, eine Gas-Hochdruckleitung mit sieben Bar Gasdruck beschädigt. Der unmittelbare Schadensort wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Moringen abgesperrt. Nach umfangreichen Messungen durch die Wehr Moringen wurde festgestellt, dass tatsächlich Gas austritt. Eine konkrete Gefahr für die Bewohner des ca. 50 m entfernten Wohngebiets bestand nicht. Evakuierungsmaßnahmen waren daher nicht erforderlich. Durch die Stadtwerke Moringen konnte das Gasleck gegen 15.15 Uhr provisorisch geschlossen werden. Eine Abschaltung der Gasversorgung war nicht erforderlich, der Gasdruck wurde lediglich reduziert.

Foto: Konstantin Mennecke (Kreisfeuerwehrverband Northeim)

Freitag, 17. November 2017 08:49 Uhr

Uslar (red). Am Donnerstag, gegen 01.57 Uhr, brachen zwei bislang unbekannte Männer in den Einkaufsmarkt an der Stiftsstraße in Uslar ein. Bei dem Blitzeinbruch erbeuteten die Unbekannten überwiegend Tabakwaren und einige alkoholische Getränke. Insgesamt entstand ein Schaden von über 1.500 Euro. Um in das Gebäude zu gelangen, warfen die Täter mit einem gusseisernen Gully-Deckel eine Fensterscheibe neben der Eingangstür ein. Durch die Öffnung kletterten sie in den Markt und verstauten rasch das Diebesgut in eine Tasche. Anschließend flüchteten die Männer vermutlich zu Fuß über die Stiftstraße in Richtung "Neustädter Platz". Hier verliert sich ihre Spur bislang.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Uslarer Polizei nach den flüchtigen Tätern verlief ergebnislos. Das Polizeikommissariat Uslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die gegen 02.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag auffällige Personen in der Stiftstraße, am Neustädter Platz oder in den angrenzenden Straßen bemerkt haben oder auch andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05571-926000 zu melden.

Mittwoch, 15. November 2017 11:55 Uhr

Uslar (red). Am 13.11.2017 teilte eine 40-jährige Uslarerin der Polizei mit, dass sie in der Mittagszeit in der Forstgasse in Uslar mit einem unbekannten Gegenstand beschossen worden sei und leichte Verletzungen am linken Bein und am rechten Fuß davon getragen habe. Angaben zum Schützen oder zur Örtlichkeit der Schussabgabe konnten von ihr nicht erlangt werden. Eine vor Ort durchgeführte Spurensuche verlief zunächst ergebnislos.

Gestern meldete sich ein weiterer Zeuge auf der Polizeidienststelle, der ebenfalls Angaben über eine erfolgte Schussabgabe im Bereich des Forstgartens bzw. der Langen Straßen machte. Aufgrund der Waffenkenntnisse des Zeugen konnte dieser angeben, dass die Geräusche bei der Schussabgabe auf ein Luftgewehr schließen lassen. Darüberhinaus konnte der aufmerksame Hinweisgeber Angaben zu einer Wohnung geben, aus der heraus geschossen worden sein könnte. In der Mittagszeit wurden erneut Schüsse auf ein Verkehrszeichen im Bereich der Langen Straße gemeldet. Polizeibeamte des Polizeikommissariates Uslar suchten die bezeichnete Wohnung unverzüglich auf. Eine durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zur Sicherstellung eines Luftgewehres und einer Luftpistole und der dazugehörigen Munition.

Gegen den 24-jährigen Wohnungsinhaber wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Personen, die weitere Wahrnehmungen zu den Schussabgaben gemacht haben oder sogar selber dadurch verletzt wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Uslar, Tel.: 05571/926000, zu melden.

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Politik
Mittwoch, 22. November 2017 08:53 Uhr
Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“: Projektmanagerin besucht und berät die Dörfer
Donnerstag, 16. November 2017 06:04 Uhr

Northeim (red). Fast 100 ehemalige und aktive Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion und des SPD-Unterbezirksvorstandes hatten die Verantwortlichen von Kreistagsfraktion und Unterbezirk für Freitag, den 10. November 2017 zu einem voradventlichen Gedankenaustausch in die Innere Mission in Northeim eingeladen. Im Vordergrund der Veranstaltung standen vor allem das Wiedersehen und der Austausch zwischen den zahlreichen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die über viele Jahre die SPD-Arbeit im Landkreis Northeim maßgeblich geprägt haben. Eingeladen hatten der SPD-Unterbezirksvorsitzende Uwe Schwarz MdL und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Simon Hartmann. Erfreut zeigten sich Hartmann und Schwarz darüber, dass auch Martin Wehner aus Einbeck unter den Gästen war, der die Fraktion zehn Jahre als Vorsitzender geführt hatte.

Uwe Schwarz nutze die Zusammenkunft zu einem Rückblick auf den Ausgang der Bundestagswahl und der Landtagswahl. Dabei ging er auch auf den aktuellen Stand der Koalitionsverhandlungen ein. Es ist die Pflicht von Demokraten nach einem vor allem eindeutigen Wahlausgang zu einer Regierungsbildung zu gelangen. Auch wenn niemand eine Groko in Niedersachsen will, so ist es doch nach der Totalverweigerung der FDP die einzig vorhandene Option für eine erfolgreiche Regierungsbildung, machte der Unterbezirksvorsitzende deutlich.

Hartmann zog nach gut einem Jahr Kreistagsarbeit eine positive Bilanz. So habe die SPD gemeinsam mit ihrem Gruppenpartner zahlreiche Initiativen auf den Weg gegeben, wie zum Beispiel die Erarbeitung eines Konzepts zur Flexibilisierung der Betreuungszeiten in Kindertagesstätten, die Erarbeitung eines kommunalen Aktions- und Stufenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die Übertragung des Uslarer Modells „Jeder isst mit“ auf den gesamten Landkreis und die zukünftige Aufstellung des Katastrophenschutzes im Landkreis Northeim. 

Für das kommende Jahr zeigte sich Hartmann ebenfalls optimistisch: „Aktuell stehen wir vor den Haushaltsberatungen. Erstmals soll ein Doppelhaushalt verabschiedet werden. Auch hinsichtlich der Finanzsituation des Landkreises sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Der Doppelhaushalt ist zum einen ausgeglichen, setzt aber auch Schwerpunkte bei Investitionen in Schulen und weiterer Infrastruktur.“ Darüber hinaus kündigt Hartmann an, man werde in den kommenden Haushaltsberatungen als Gruppe SPD/Bündnis 90/Die Grünen eigene Akzente setzen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Hartmann sprach am Ende des Ehemaligen- und Aktiven-Treffen der Kreis-SPD der Inneren Mission und ihrem Leiter Robert Wehr den Dank der SPD-Kreistagsfraktion und des SPD-Unterbezirks für die Bereitstellung des Tagungsortes aus und SPD-Unterbezirksvorsitzender Uwe Schwarz ergänzte: „Das Team der Inneren Mission hat uns schon vor einiger Zeit einen Besuch der Einrichtung angeboten. Wir möchten uns dafür bedanken, dass uns nun die Gelegenheit geboten wurde, die Räumlichkeiten der Inneren Mission zu besichtigen und über die Arbeit der Einrichtung informiert zu werden. Aus den Informationen können wir verschiedene Impulse für unsere weitere politische Arbeit im Landkreis Northeim mitnehmen.“

Foto: SPD

Dienstag, 14. November 2017 08:22 Uhr

Northeim/Edesheim (hakö). Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Kandidat seiner Partei für die Bürgermeisterwahl im Februar des kommenden Jahres hat den Kommentar "Edesheim erstickt" von News-Redakteur Hartmut Kölling am Montag zum Anlaß genommen, eine umgehende Anfrage zu richten an die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel.

Die Anfrage liegt der News-Redaktion vor. Hier der volle Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Landrätin, liebe Astrid,

im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 7 im Bereich Northeim ist es am vergangenen Wochenende zu einer mehrstündigen Vollsperrung der A 7 in beide Fahrtrichtungen gekommen. In diesem Zusammenhang ist mir berichtet worden, dass es auch im Bereich der Northeimer Ortschaft Edesheim zu starken Verkehrsbehinderungen gekommen sei, da die Verkehrsteilnehmenden über Kalefeld und Edesheim die Anschlussstelle Northeim-Nord erreichen wollten. Insbesondere in der Ortsdurchfahrt Edesheim sei es dabei zu großem Rückstau und starken Beeinträchtigungen der Einwohnerinnen und Einwohner gekommen. Die offizielle Umleitungsstrecke verläuft nach meiner Kenntnis in Richtung Süden über Bad Gandersheim, Kreiensen und Einbeck. Vermutlich dürften dennoch neben anderen Orten im Nordkreis auch die Orte Echte, Imbshausen, Langenholtensen und die Kernstadt Northeim stark belastet gewesen sein.

Mit Blick auf die mehrjährigen Bauarbeiten an der A 7 wird der Umleitungsverkehr die Menschen entlang der Autobahn in den nächsten Jahren sehr stark beschäftigen. Im Zusammenspiel mit laufenden und geplanten Baumaßnahmen an Landesstraßen, Kreisstraßen und Gemeindestraßen wird sich die verkehrliche Situation von Zeit zu Zeit zudem eher noch verschärfen. Insofern ist es aus meiner Sicht unerlässlich, den Umleitungsverkehr primär auf die dafür ausgelegten Bundesstraßen zu konzentrieren und besonderes belastende Situationen für einzelne Orte entlang der A 7 auf das notwendige Maß zu reduzieren.

In jedem Fall sollte immer sichergestellt sein, dass Kinder in den Ortslagen einen sicheren Schulweg vorfinden und dass Rettungskräfte im Einsatzfall schnell die Einsatzstellen erreichen können.

Dies vorausgeschickt bitte ich um Beantwortung folgender Fragen:

1.) Welche offizielle Umleitungsstrecke(n) sind für den Fall von Vollsperrungen zwischen den Anschlussstellen Echte und Northeim-Nord verkehrsbehördlich angeordnet?

2.) Welche Strecken entlang der A 7 im Bereich des Landkreises Northeim sind neben den offiziellen Umleitungsstrecken besonders vom Ausweichverkehr betroffen? Wer trägt die Straßenbaulast für diese Strecken?

3.) Welche zusätzlichen verkehrslenkenden Maßnahmen (zusätzliche Ampeln, Geschwindigkeitsreduzierungen, Geschwindigkeitsmessungen) sind entlang der Umleitungsstrecken geprüft bzw. angeordnet worden bzw. warum sind diese aus Sicht der zuständigen Stellen nicht realisierbar?

4.) Wie wird im Falle von Stau sichergestellt, dass Rettungskräfte die Einsatzorte auf den Umleitungsstrecken zeitnah erreichen können?

5.) Wie können aus Sicht der beteiligten Baufirma und Behörden (Baukonsortium, Landesstraßenbauverwaltung, Landkreis, Stadt) die staubedingten Belastungen reduziert werden?

6.) An welchen Strecken sind spezielle Ausschilderungen vor den sog. "Schleichwegen" aufgestellt, mit denen auf die offiziellen Umleitungsstrecken hingewiesen wird?

7.) Sehen Sie Möglichkeiten, bestimmte Strecken temporär für den Schwerlastverkehr zu sperren?

Für eine kurzfristige Beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Insbesondere hinsichtlich der Situation der Rettungskräfte wäre ich Ihnen für erste mündliche Ausführungen in der morgigen Sitzung des Brandschutz- und Katastrophenschutzausschusses sehr dankbar.

Foto: red

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Wirtschaft
Mittwoch, 22. November 2017 09:59 Uhr
Studentin Sonja Herbart sammelt ihre praktischen Erfahrungen im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum
Freitag, 10. November 2017 10:27 Uhr

Uslar (red). Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Niedersachsen e.V. lädt am Samstag, 18. November um 14:00 Uhr zu seiner Mitgliederversammlung nach Hannover in die Goseriede 15 ein. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen in diesem Jahr neben den rückblickenden Berichten der Einrichtungen die Ergebnisse des vergangenen Vereinsjahres, sowie die Prognosen für die Zukunft. Martin Kupper verrät bereits jetzt, dass nach Abschluss umfangreicher Bauarbeiten in Uslar und Hermannsburg neue Projekte in Angriff genommen werden und es somit auch in 2018 wieder eine positive Erweiterung und Ergänzung des Albert-Schweitzer-Familienwerks und seiner Einrichtungen geben wird. Alle Informationen und die Tagungsunterlagen finden sich unter: www.familienwerk.de.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk 

Donnerstag, 09. November 2017 07:35 Uhr

Northeim (red). Wenn der Chef den Lohn prellt: Im Landkreis Northeim bekommen immer noch nicht alle Beschäftigten die Bezahlung, die ihnen per Gesetz zusteht. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach leitete das verantwortliche Hauptzollamt Braunschweig in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 55 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Im Hotel- und Gaststättengewerbe wurden die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zehn Mal fündig.

Für Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen steht fest: „Jeder Verstoß ist einer zu viel. Es kann nicht angehen, dass sich auch zwei Jahre nach seiner Einführung noch immer nicht alle Betriebe an den gesetzlichen Mindestlohn halten.“ Auch spezielle Branchenmindestlöhne, wie es sie etwa für die Leiharbeit gebe, würden zu häufig unterlaufen. Positiv wertet Tessmann dabei die Zunahme der Kontrollen. Im ersten Halbjahr prüften die Braunschweiger Zollbeamten laut Statistik 90 Hotels, Gaststätten und Restaurants – das sind 84 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Je gründlicher der Zoll kontrolliert, desto größer ist das Risiko für Unternehmen im Kreis Northeim, bei schmutzigen Praktiken erwischt zu werden“, betont der Gewerkschafter. Hierfür müsse das Zoll-Personal jedoch deutlich aufgestockt werden. Die Arbeit der FKS sei eines der wichtigsten Mittel, um die Einhaltung des Mindestlohns flächendeckend durchzusetzen, so Tessmann weiter. Hier gelte einmal mehr: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

Zugleich wendet sich die NGG gegen Pläne, die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn aufzuweichen. Dafür hatten sich Union und FDP im Wahlkampf ausgesprochen. Tessmann: „Nur wenn die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten genau erfassen, lässt sich Lohn-Prellerei verhindern. Denn gerade im Gastgewerbe kommt es immer wieder vor, dass Chefs versuchen, ihre Mitarbeiter zu Umsonst-Überstunden zu zwingen.“

Die Zoll-Halbjahresbilanz geht auf eine aktuelle Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke an das Bundesfinanzministerium zurück. Deutschlandweit wurden demnach im ersten Halbjahr gut 3.700 Betriebe des Gastgewerbes vom Zoll überprüft – 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Foto: Symbolfoto

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Sport
Mittwoch, 22. November 2017 09:52 Uhr
NHC-Damen unterliegen knapp
Dienstag, 21. November 2017 10:24 Uhr

Denkershausen (red). Über eine großzügige Spende durfte sich kürzlich die Damen-Mannschaft der SG Denkershausen/Lagershausen vom Zentralen Abrechnungs-Dienst in Northeim freuen. Mit der finanziellen Unterstützung des ZAD war es möglich neue Trainingsanzüge sowie Trainingspullover für die SGE-Damen anzuschaffen. Dank der Zuwendung müssen die Spielerinnen nur einen geringen Eigenanteil an der Ausrüstung selber tragen. Der Verein, das Trainerteam sowie der Fussball Förderkreis bedanken sich beim ZAD für die Unterstützung, die heuzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Die Mannschaft bedankte sich bei Irina Niesen (rechts im Bild), die stellvertretend für den ZAD vor Ort war, mit einem Blumenstrauß.

Foto: SG Denkershausen

Montag, 20. November 2017 11:34 Uhr

Northeim (red). Zu ungewohnter Zeit am vergangenen Samstag verlor der Northeimer HC nicht nur seine Drittliga-Heimpartie gegen die HSG Hanau unglücklich mit 28:29 (16:12), sondern auch noch kurz vor Spielende Tim Gerstmann durch einen Achillessehnenriss. Aber der Reihe nach. Vor Spielbeginn verlängerte sich die Verletztenliste: nach Christian Stöpler und Jannis Wilken fielen auch Jannes Meyer und Jannes Haberecht aus. Keine guten Vorzeichen gegen einen Gegner, der das temporeiche Spiel praktiziert und mit voller Kapelle angereist war. Hiervon ließ sich der NHC allerdings nicht beeindrucken und startete mit einem starken 5:0 nach guten sechs Minuten. Je zweimal Gerstmann und Berthold und einmal Jöhnk hatten getroffen. Allerdings wurde auch bereits der erste von drei Siebenmetern verworfen.

Gut ins Spiel fand der dänische Torwart des Northeimer HC, Frederik Stammer, der sicherlich auch beflügelt durch die Anwesenheit seiner Eltern und Freundin war. Diese Führung wurde mit hohem Tempo bis zum 14:6 in der 24. Spielminute ausgebaut. Dann gab es sicherlich den Knackpunkt im Spiel des NHC. Paul-Marten Seekamp erhielt eine direkte rote Karte und fehlte im weiteren Spielverlauf als einer von nur noch vier Rückraumspielern. Hanau nutze dieses und verkürzte bis zur Halbzeitpause bis auf vier Tore und war wieder im Spiel.

Bis zur 42. Spielminute führte der NHC in der 2. Halbzeit stets mit drei bis vier Toren, allerdings machte sich der kleine Kader immer deutlicher bemerkbar. In der 51. Spielminute glich Hanau aus und läutete so die heiße Schlussphase ein. Die nächsten Minuten ging es hin und her. Leider verletzte sich in dieser Phase auch noch Tim Gerstmann schwer und musste vom Feld. Zwei Minuten vor Schluss führte Hanau dann das erste Mal beim 26:27. Marlon Krebs glich aus und Frederik Stammer hielt vom Haupttorschützen der Hanauer, Philipp Reuter, einen Siebenmeter und auch den Nachwurf. Leider blieb Hanau im Ballbesitz und Reuter sorgte für die erneute Führung. Trainer Barnkothe nahm seine letzte Auszeit und stellte sein Team neu ein.

Leider wurde der Ball im Anschluss verloren und Hanau erhöhte vorentscheidend auf 27:29. Sören Lange gelang 17 Sekunden vor Schluss nur noch der Anschluss. Der Rest war tiefe Trauer beim NHC. Nicht nur über die verlorenen Punkte, sondern auch wegen der schweren Verletzung von Tim Gerstmann. Die gerissene Achillessehne wurde am Sonntag nach dem Spiel bereits erfolgreich operiert.

"Wir wünschen Tim nun viel Kraft für die kommenden Wochen und alles Gute. Jannes Haberecht wird ebenfalls erst einmal fehlen, da ihm der Blinddarm entfernt werden musste. Auch Jannes wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass er noch in diesem Jahr zurück kommt. Nun muss das Team noch enger zusammen rücken und alle Widrigkeiten abschütteln und sich auf den nächsten Gegner konzentrieren. Wir für Northeim! Kader", heißt es von Seiten des Northeimer HC.

Kader:  Stammer, Armgart, Gobrecht (n. e.); Jöhnk 6/1, Schlüter, Krebs 2, Lange 7/3, Seekamp 1, Hoppe 3, Gerstmann 5, Strupeit, Berthold 4, Dewald.

Am kommenden Sonntag, den 26. November um 17 Uhr kommt es zu einem weiteren Heimspiel in der Northeimer Schuhwallhalle. Gegner ist dann der Bundesliga-Nachwuchs des SC Magdeburg. Die Youngsters, wie sich das Team aus Magdeburg nennt, kommen als Fünfter nach Northeim und verfügen über junge und gut ausgebildete Spieler. Sie favorisieren das Tempospiel und so können wir uns erneut auf ein attraktives Drittligaspiel freuen. Der NHC braucht mehr den je seinen 8. Mann. Kommt in die Halle und unterstützt unser Team in dieser schweren Zeit. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr. Unser SPONSOR OF THE DAY ist das Mercedes Autohaus Peter aus Northeim.

Foto: Spieker Fotografie

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Nachrichten aus Einbeck
22. Juni, 04:54 Uhr
„Big T“ wechselt zur SVG Einbeck
18. Juni, 05:02 Uhr

Einbeck (red). Eine 51-jährige Einbeckerin hatte sich im Zuge einer Geldanlage sogenanntes emirates Gold, in Form kleiner Goldbarren, gekauft und in ihrer Wohnung aufbewahrt. Am Montag, 8.Mai, stellte sie dann fest, dass einige dieser Goldbarren, im Wert von 15.000 Euro aus ihrer Sammlung fehlen. Ein bislang noch unbekannter Täter muss einen unbeobachteten Moment genutzt haben, um diese zu entwenden. Da die Wertstücke in einem für Besucher unzugänglichen Bereich aufbewahrt wurden, muss der Täter über den Ablageort Kenntnis gehabt haben. Weitere Behältnisse wurden nicht geöffnet, bzw. angegangen. Diesbezüglich hat die Polizei Einbeck die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Verbleib des Goldes machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.

16. Juni, 07:28 Uhr

Northeim (lpd). Jetzt sind sie bekannt geworden, die ersten drei Preisträger des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim. Ausgezeichnet wurden die Firmen Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, die KWS Saat SE aus Einbeck und das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte.

Im Rahmen des mit über 100 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am vergangenen Mittwoch in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden die Auszeichnungen übergeben. Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Mein Ziel ist, dass Thema in den Mittelpunkt zu rücken“, so die Landrätin, die sich in ihrer Begrüßung davon überzeugt zeigt, dass, wer als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen will, um das Thema nicht herum kommt. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich auf diesem Wege einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Gesunde und zufrieden Mitarbeiter sind Multiplikatoren für eine starke Wirtschaft und das Image der Region“, so Landrätin Klinkert-Kittel weiter. So hätten Eltern den Kopf frei, wenn sie ihre Kinder gut versorgt wissen und könnten sich mit aller Kraft den Herausforderungen am Arbeitsplatz widmen. Schließlich rief die Northeimer Landrätin ausdrücklich dazu auf, sich von den Ideen der Preisträger motovieren zu lassen: „Nachmachen und Abgucken sind ausdrücklich erwünscht“.

Nach einem humorvollen Vortrag von Dr. Marc Olschewski von der TU Clausthal zum Thema „Work Life Balance“, in dem er seine eigene beruflich und familiäre Situation als Beleg für die vielfältigen ineinandergreifenden Interessen hernahm, wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Als Laudatorin für den ersten Preisträger, die Firma Schirmer & Siegmüller, Steuerberater, aus Northeim, fungierte Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das Unternehmen mit 31 überwiegend weiblichen Beschäftigten dadurch aus, das während der Sommerferien eine eigene Kinderbetreuung für die Beschäftigten angeboten wird. Dabei kommt eine qualifizierte Erzieherin zum Einsatz. Außerdem zahlt das Unternehmen Zuschüsse zur Kindebetreuung und bietet flexible Arbeitsmodelle an. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass es für beide Seiten Vorteile bringt, familienfreundliche Angebote vorzuhalten“, so Katja Taranczewski, zur Auswahlentscheidung der siebenköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Sparkassendirektor Guido Mönnecke hielt die Laudatio auf die KWS Saat SE, aus Einbeck, die er mit ihrem Engagement als „Leuchtturm“ in der Wirtschaftsregion Landkreis Northeim bezeichnete. Dem Fachkräftemangel setze das Unternehmen Betriebsvereinbarungen zur Altersteilzeit, zur Pflege von Angehörigen, über Zuschüsse für die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr entgegen. Angeboten werden auch flexible Beschäftigungsmodelle und beinahe selbstverständlich, können Kinder von Betriebsangehörenden auch am Kantinenessen teilnehmen. „Mit zufriedenen und motivierten Beschäftigten gelingt es schließlich auch Fehlzeiten zu senken und den Krankenstand niedrig zu halten“, so Guido Mönnecke zum Engagement der KWS Saat SE.

Die dritte Laudatio für das Seniorenheim Auetal in Kalefeld-Echte nahm Isabella Wolter, Fachbereichsleiterin bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, vor. Sie habe im Rahmen des Wettbewerbs sehr interessante Lösungen kennen gelernt, lobte Wolter das Engagement aller teilnehmenden Unternehmen. Dem Seniorenheim Auetal sei es als Familienunternehmen ganz offenbar besonders wichtig, ein gutes Betriebsklima für die Beschäftigten herzustellen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal sei dabei die betriebseigene Kinderkrippe, mit Sonderöffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, in der Kinder von Mitarbeitern kostenlos betreut werden. Mit dem Älterwerden der Kinder sei nun sogar die Eröffnung eines eigenen Kindergartens geplant. Bei dem Engagement erstaunt es kaum, dass auch individuelle und flexible Arbeitszeiten, eine Betriebsrente, Tankgutscheine, vergünstigte Mahlzeiten und Gleittage angeboten werden. Hauseigene Wellnes- und Entspannungsangebote können von den Beschäftigten genauso selbstverständlich genutzt werden, wie es auch möglich ist, Kinder im Notfall auch mal mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Bei der Urlaubsplanung genießen Eltern mit schulpflichtigen Kindern Vorrang. Es gelinge dem Unternehmen so, Beschäftigte nach der Familienzeit wieder zeitnah in den Betrieb zu integrieren. „Ein wichtiger Vorteil in einer Branche, in welcher der Fachkräftemangel deutlich zu spüren ist“, so Isabella Wolter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde. „Jede Skulptur ist ein Unikat“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich zugleich bei Janne Klett-Drechsel von der Kunsttöpferei Klett aus Moringen-Fredelsloh bedankte, aus deren Händen die Skulpturen stammen.

Die nächste Preisverleihung soll im Jahr 2019 stattfinden. „Ich hoffe, dass sich dann wieder zahlreiche Unternehmen bewerben und freue mich schon jetzt auf die nächste Runde des Unternehmenspreises“, schließt Landrätin Klinkert-Kittel mit dem herzlichen Appell an alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich dem Thema Familienfreundlichkeit stärker zu widmen.

Foto: lpd

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