Northeim (red). Die Freiwillige Feuerwehr Northeim hat im Rahmen einer groß angelegten Übung am Donnerstag, 30. April, am und im Gymnasium Corvinianum den Ernstfall geprobt. Angenommen wurden ein Feuer im Schulgebäude sowie mindestens zehn vermisste Personen. Rauchmaschinen und Pyrotechnik sorgten dabei für möglichst realistische Bedingungen.
Realistische Szenarien und anspruchsvolle Aufgaben
Für die Übung wurde unter anderem ein Klassenraum vollständig eingenebelt. Zusätzlich befanden sich Statistinnen und Statisten auf einem Vordach der Schule sowie im obersten Stockwerk. Ziel war es, das erlernte Wissen im Umgang mit der Drehleiter und tragbaren Leitern sowie in der Menschenrettung und im Atemschutzeinsatz unter realistischen Bedingungen anzuwenden.
Gleichzeitig sollten die Einsatzkräfte mit dem Aufbau der Schule vertraut gemacht werden, um im Ernstfall schnell und sicher reagieren zu können. Zudem diente die Übung dazu, neu ausgebildete Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Northeim an verantwortungsvolle Aufgaben heranzuführen.
Erfolgreicher Übungsablauf und viele Beteiligte
Am Ende der Übung konnten alle vermissten Personen gerettet und das angenommene Feuer gelöscht werden. Die Organisatoren Ruwen Lüdecke und Jan-Tobias Herpolsheimer sowie Ortsbrandmeister Daniel Schmalstieg zeigten sich mit dem Ablauf und dem Ergebnis zufrieden.
An der Übung nahmen rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr teil. Unterstützt wurden sie von der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes, dem Technischen Hilfswerk sowie dem von den Ortsfeuerwehren der Stadt Northeim besetzten Einsatzleitwagen.
Lob und Blick in die Zukunft
Als Beobachter war unter anderem Bürgermeister Simon Hartmann vor Ort. „Ich danke allen Aktiven, die an dieser Übung teilgenommen haben und sich täglich für die Sicherheit der Menschen in Northeim engagieren“, sagte Hartmann. „Insbesondere freut es mich, dass neue Führungskräfte Verantwortung übernehmen und wichtige Aufgaben auch im Einsatzgeschehen wahrnehmen.“
Über den Verlauf der Übung informierte die Stadt Northeim die Bevölkerung über soziale Medien und kündigte an, dies künftig auch bei realen Einsätzen zu tun.


Fotos: Stadt Northeim