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Donnerstag, 09. April 2026 Mediadaten
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Northeim (red). Die FDP Northeim hat auf ihrem Kreisparteitag in Einbeck ein wirtschaftspolitisches Impulspapier für die Kommunalwahl 2026 beschlossen. Unter dem Titel „Mut zur wirtschaftlichen Stärke – Northeim als Wachstumsregion in Südniedersachsen“ skizziert die Partei ihre Vorstellungen für eine Neuausrichtung des Landkreises.

Nach Darstellung der FDP solle sich der Landkreis zu einem sogenannten „Möglichmacher-Landkreis“ entwickeln und stärker auf wirtschaftliches Wachstum ausgerichtet werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Abbau von Bürokratie, die Förderung industrieller Wertschöpfung sowie eine wirtschaftsfreundlichere Verwaltung.

Fokus auf Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung

Christian Grascha, Verfasser des Impulspapiers, verweist auf Herausforderungen für die Region: „Der Landkreis Northeim gehört aktuell zu den Regionen in Niedersachsen, die am stärksten vom Arbeitsplatzabbau und der Transformation in der Automobilindustrie betroffen sind. Deshalb muss auch die Politik im Landkreis alle Entscheidungen daran ausrichten, was Arbeitsplätze erhält und neue schafft.“

Um diese Ziele zu erreichen, fordert die FDP unter anderem digitale Verwaltungsverfahren, ein sogenanntes One-Stop-Prinzip für Unternehmen sowie eine schnellere Bereitstellung von Gewerbeflächen.

Verwaltung und Standortpolitik im Blick

Kreisvorsitzender Torge Gipp erklärt: „Der Landkreis Northeim darf sich nicht länger mit dem Verwalten des Bestehenden zufriedengeben.“ Stattdessen brauche es aus seiner Sicht eine Politik, die Investitionen erleichtere und Unternehmen als Partner verstehe.

Zudem setzt sich die FDP für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsregion Göttingen ein. Co-Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling betont: „Northeim hat alle Voraussetzungen, um weit mehr zu sein als nur ein Transitraum zwischen anderen Zentren.“

Geplant sind laut Partei außerdem eine Aufwertung der Wirtschafts- und Projektförderung sowie eine Stärkung des gemeinsamen Standortmarketings in Südniedersachsen.

Foto: FDP

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