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Donnerstag, 08. März 2018 09:31 Uhr

Lesermeinung zur Bürgermeisterwahl in Northeim

"Gestern hat Ratsherr Eckhard Ilsemann sich "geoutet" und für die Wahl von Jörg Dodenhöft zum Bürgermeister der Stadt Northeim ausgesprochen. Das ist überraschend, bedenkt man doch, wie sehr sich die beiden in früheren Zeit beharkt haben, wie mitunter auch öffentlich "die Fetzen geflogen" sind. Doch Ilsemann hat sein Votum sorgsam abgewogen, und er hat gute Gründe, denn der unabhängige Kandidat Jörg Dodenhöft ist (1.) ein ausgewiesener Verwaltungsspezialist, der 1988 seine Ausbildung bei der Stadt Northeim begonnen und seit 30 Jahre alle Ecken und Ende der Kommunalverwaltung kennengelernt hat.

Dodenhöft hat sich (2.) in mehr als 20 Jahren in unterschiedlichen Verwendungen beim Landkreis Göttingen und vor allem bei der Stadt Northeim als führungserfahren und durchsetzungsstark bewiesen, der Mitarbeiter motivieren kann, aber auch klare "Ansagen" macht, wo es erforderlich ist.

Jörg Dodenhöft hat (3.) seine Ideen und Vorstellungen zur Zukunft der Stadt Northeim bereits im November 2017 in einem Programm öffentlich gemacht und zur Diskussion gestellt (www.northeim-hoch-3.de): Dieses Programm mag anspruchsvoll sein, jedenfalls ist es realistisch und durchfinanziert. Uns Bürgerinnen und Bürger will er einbinden, "mitnehmen" - auch dann, wenn er "Gegenwind" ernten wird. Widerspruch schätzt er - nur so lässt sich etwas bewegen.

Schließlich hat Jörg Dodenhöft (4.) als Kämmerer der Stadt unter Beweis gestellt, wie er einen Haushalt konsolidieren, sich gegen finanzielle Begehrlichkeiten aus Verwaltung und Politik zur Wehr setzen und Kurs halten kann. Heute ist die Stadt auch finanziell wieder auf guten Kurs, 2009 (als er anfing) war sie hochverschuldet.

Dodenhöft vereint Wissen auch im Detail und fachliche Kompetenzen mit Erfahrung und Ideenreichtum.

Ich habe ihn in den zurückliegenden Monaten ein wenig begleiten dürfen; auch an einem Punkt zeigt er eine interessante Lernbereitschaft, die mir als Kommunikationstrainer besonders wichtig ist: Anfangs noch etwas zurückhaltend im öffentlichen Auftritt hat er in vielen Einzelgesprächen und seinen zehn Gesprächsrunden in den Ortschaften seinen Wortwitz und seine Redegewandtheit Zug um Zug verbessert. Er argumentiert jetzt frei und sicher, auch wenn er von der anderen Seite (keineswegs höflich) angegriffen wird.

Jörg Dodenhöft wird also nicht nur ein Gestalter in der Verwaltung sein, sondern auch jemand, der im Gespräch mit uns Bürgerinnen und Bürgern einen völlig neuen Zug in Northeim entwickeln wird. Kurz: Wir werden mit ihm am 11. März keinen "Grüßaugust" bekommen, sondern endlich einen echten Bürgermeister!"

Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Northeim News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Northeim News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

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