Northeim (red). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Landkreis Northeim hat sich neu aufgestellt. In der konstituierenden Sitzung am Donnerstag wurde der Kreisvorstand gewählt. An der Spitze steht weiterhin Frank Marquardt (IG BCE), der seine langjährige Erfahrung in der betrieblichen und gewerkschaftlichen Arbeit einbringt. Er will die enge Zusammenarbeit der Gewerkschaften im Landkreis weiter voranbringen.
Neue Impulse im Vorstand
Erstmals ist eine DGB-Frauenvertretung Teil des Kreisvorstands. Zudem rücken mehrere jüngere Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter nach, die mit frischen Ideen und Engagement die Arbeit bereichern sollen. So verbindet das neue Team bewährte Erfahrung mit neuen Impulsen – und setzt auf eine generationenübergreifende, solidarische Gewerkschaftsarbeit.
Klare Positionen zu Arbeitszeit und Tarifbindung
„Wir wollen als Kreisverband Sprachrohr und Ansprechpartner für die Beschäftigten in der Region sein und unsere Stimme gegen prekäre Arbeit, für gute Löhne und eine starke Tarifbindung erheben“, erklärte Vorsitzender Marquardt nach seiner Wiederwahl. Auch aktuelle politische Debatten griff der neue Vorstand auf. „Der 8-Stunden-Tag ist ein hart erkämpftes Recht der Beschäftigten – gerade jetzt gilt es, ihn entschieden zu verteidigen“, betonte Simon Lochmann (GEW), stellvertretender Vorsitzender. Zugleich wolle man gewerkschaftliche Interessen mit kommunalpolitischen Anliegen stärker verzahnen.
Ziele für die kommenden Jahre
Der DGB-Kreisverband Northeim plant, die Aktivitäten der Gewerkschaften vor Ort zu bündeln, sich verstärkt in gesellschaftspolitische Diskussionen einzumischen und die Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen und Bündnissen auszubauen.
Foto: DGB-Kreisverband Northeim