Northeim (red). Auf Einladung von Bürgermeister Simon Hartmann hat sich die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung in Braunschweig, Dr. Ulrike Witt, über den aktuellen Stand der Stadtsanierungsprojekte in Northeim informiert. In einem gemeinsamen Gespräch wurden zentrale Maßnahmen der Städtebauförderung vorgestellt und die weitere Entwicklung der Stadt erörtert.
Bürgermeister Hartmann berichtete über den Stand laufender und geplanter Projekte. Dazu zählt unter anderem die anstehende Sanierung der historischen Stadtmauer, für die bereits umfangreiche Vorarbeiten erfolgt sind. Ebenso wurde das geplante Gestaltungskonzept für die Wallanlagen rund um den historischen Innenstadtkern vorgestellt.
Zentrale Projekte im Fokus
Weitere wichtige Vorhaben sind der Bau von zwei neuen öffentlichen Toilettenanlagen am Theater der Nacht sowie am Adolf-Hueg-Wall. Darüber hinaus befinden sich die geplante Sanierung des Kassebeerschen Hauses, der aktuelle Projektstand am Gebäude „Kirchplatz 8“ sowie die erfolgreiche Sanierung eines historischen Gebäudes an der „Mühlenstraße“, die durch privates Engagement umgesetzt wurde, im Blickfeld der Stadtsanierung.
Die Landesbeauftragte zeigte sich sehr zufrieden mit dem Entwicklungsstand der Stadt Northeim und der weiteren Perspektive. Dr. Ulrike Witt erklärte, sie sei beeindruckt von der Kompetenz und Kreativität, mit der Northeim seine städtebauliche Entwicklung vorantreibe. Mit dieser Tatkraft werde die Stadt auch zukünftige Projekte erfolgreich realisieren.
Förderrahmen von rund 20 Millionen Euro
Auch Bürgermeister Hartmann zog eine positive Bilanz. Das Team der Stadtverwaltung arbeite mit großer Leidenschaft und Zielstrebigkeit daran, die Chancen der Städtebauförderung nachhaltig und umfassend zu nutzen. Die Stadtsanierung befinde sich auf einem guten Weg und eröffne Northeim eine klare und verlässliche Perspektive für die kommenden Jahre.
Im Gespräch wurden zudem zusätzliche Maßnahmen erörtert, die sich aus der aktuellen Kosten- und Finanzierungsübersicht ergeben. Der Förderrahmen für die Stadtsanierung in Northeim umfasst rund 20 Millionen Euro und ist für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren ausgelegt.
Darüber hinaus machte Bürgermeister Hartmann deutlich, dass enge inhaltliche und zeitliche Zusammenhänge zu weiteren wichtigen Bauprojekten bestehen. Dazu zählt insbesondere die Baumaßnahme „Göttinger Straße“ in Verbindung mit dem geplanten Sanierungsprojekt am Münsterplatz. Bereits umgesetzte Projekte wie der neue Spielplatz am Theater der Nacht sowie der Wohnmobil-Stellplatz an der alten Brauerei wurden ebenfalls vorgestellt.
Foto: Stadt Northeim