Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Montag, 30. März 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Northeim (red). An der BBS 1 Northeim hat erstmals eine Beratungsstellenmesse stattgefunden, bei der sich Schülerinnen und Schüler über vielfältige Hilfsangebote informieren konnten. Hintergrund ist nach Angaben der Schule eine aktuelle Entwicklung: Laut einer Studie der Robert Bosch Stiftung vom März 2026 zeige jedes vierte Kind in Deutschland psychische Auffälligkeiten. „Seit der Corona-Pandemie ist dieser Wert erstmals wieder gestiegen“, erklärte Schulleiter Peter Beushausen.

Breites Angebot und positive Resonanz

Mehr als 25 Beratungsstellen präsentierten sich mit Informationsmaterial und standen für erste Gespräche zur Verfügung. Das Angebot reichte von Suchtberatung, ambulanten Hilfen und Opferschutz über therapeutische Frauenberatung und psychosoziale Unterstützung bis hin zu Schuldnerberatung und Fragen der beruflichen Orientierung.

Schulsozialarbeiterin und Mitorganisatorin Anja Linneweber zog ein positives Fazit. „Es gibt viele Themen, die Jugendliche bewegen. Die Messe bot deswegen ein breites Spektrum an Beratungsangeboten, die sehr gut angenommen wurden“, sagte sie. Ziel sei es nicht gewesen, Probleme direkt zu lösen, sondern Hemmschwellen abzubauen und erste Kontakte zu ermöglichen. „Viele Jugendliche wissen gar nicht genau, welche Assistenzangebote überhaupt existieren. Deswegen ist eine Information darüber mit persönlichem Kontakt und direkt vor Ort umso wichtiger.“

Das Organisationsteam plane, die Messe künftig jährlich durchzuführen. Die Schulleitung unterstütze dieses Vorhaben. Trotz des hohen Aufwands sei ein wichtiger erster Schritt gelungen, auf dem künftig aufgebaut werden könne.

Schülerunternehmen unterstützt Organisation

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielte das schuleigene Schülerunternehmen „All4Business“. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler erstellten unter anderem Messepläne, übernahmen die Beschilderung im Gebäude und gestalteten T-Shirts für die Helfenden. Zudem unterstützten sie den Auf- und Abbau sowie die fotografische Dokumentation.

Beratungslehrer Thorsten Schorisch lobte das Engagement und berichtete von positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Institutionen. Viele hätten signalisiert, im kommenden Jahr erneut teilnehmen zu wollen.

Insgesamt nutzten nahezu 20 Klassen der BBS 1 sowie der BBS 2 Northeim die Gelegenheit, sich an den Ständen zu informieren. Die Veranstaltung habe damit nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Fotos: BBS 1 Northeim

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063