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Dienstag, 14. April 2026 Mediadaten
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Northeim (red). Tierwohl und Tierschutz sind eine gemeinschaftliche Verantwortung. Einen wesentlichen Teil dieser Arbeit übernehmen im Landkreis Northeim der Tierschutzverein und das Tierheim. Dort stehen seit Anfang des Jahres ein neuer Vorstand und eine neue Geschäftsführung in der Verantwortung und vor großen Herausforderungen.

Austausch vor Ort im Tierheim

Auf Einladung von Northeims Bürgermeister Simon Hartmann haben nun Hauptverwaltungsbeamte verschiedener Kommunen im Landkreis vor Ort Eindrücke gesammelt und Gespräche geführt. Neben Hartmann waren auch Moringens Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, Alexander Schilling als allgemeiner Vertreter für Susanne Glombitza aus Nörten-Hardenberg, Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer und Hardegsens Bürgermeister Lars Gunnar Gärner dabei. Sie sind sich darüber einig, den offenen Dialog dauerhaft aufrechtzuerhalten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die sowohl dem Verein als auch dem Tierheim helfen, die bestehenden Herausforderungen zu überwinden.

Herausforderungen im Tierheim

Das Tierheim in Northeim ist aktuell mit der Situation konfrontiert, dass es in einem der Gebäude zu einem Wasserschaden gekommen ist, der die Kapazität der Tierbetreuung einschränkt. Vorstand und Geschäftsführung stehen inzwischen mit Fachfirmen im Dialog, um eine schnelle und nachhaltige Lösung herbeizuführen und die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Ein weiterer dauerhafter Faktor in der Arbeit des Tierschutzvereins ist der hohe allgemeine Kostendruck. Die Arbeit vor Ort finanziert sich wesentlich durch Spenden und die Beteiligung der Kommunen.

Dialog und gemeinsame Verantwortung

Nach einem Rundgang über das Gelände, der sowohl die wertvolle Arbeit im Tierheim als auch die täglichen Hürden aufzeigte, wurden in einem gemeinsamen Gespräch von Vorstand, Geschäftsführung und den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen Standpunkte und Chancen offengelegt.

Der Vorstand des Tierschutzvereins ist in neuer Konstellation bemüht, den Zustand sowohl des Vereins als auch der Tierschutzarbeit darzulegen und transparent zu machen. Dahinter steht das gemeinsame Verständnis, dass erst diese Offenheit weitere Unterstützung durch die Kommunen ermöglicht. Die Hauptverwaltungsbeamten haben zugesagt, durch eigene Entscheidungen die Arbeit am Tierwohl zu erleichtern.

„Ich bin meinen Kolleginnen und Kollegen dankbar, dass sie der Einladung gefolgt sind und wir nun gemeinsam bereit sind, Lösungen zu finden. Ich bin überzeugt, dass im Northeimer Tierheim gute und wichtige Arbeit geleistet wird, die wir unterstützen können und müssen. Dem neuen Vorstand danke ich für die Einladung, das Kennenlernen und die Bereitschaft, auch weiterhin im Gespräch zu bleiben“, sagt Bürgermeister Hartmann.

Weitere Perspektiven für das Tierwohl

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen wollen sich darauf verständigen, weitere Anreize zu schaffen, die es interessierten Tierfreunden erleichtern, ein Tier aus dem Tierheim aufzunehmen. Weitere Chancen sehen alle Beteiligten vor allem im wieder gestärkten Dialog und in der Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung für Tierwohl und Tierschutz in der Region zu übernehmen.

Foto: Stadt Northeim

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