Donnerstag, 16. Juli 2020 09:48 Uhr

Gemeinsames Bildungsangebot an BBS 1 Northeim und den BBS 1 – Arnoldi Schule - Göttingen

Kreis Northeim (r). Seit dem Jahr 2018 bietet die Europaschule BBS 1 Northeim die Weiterbildung Fachschule Betriebswirtschaft in Northeim an. Um das Angebot weiter zu etablieren und weiter zu entwickeln, wurde jetzt eine Kooperation mit der BBS 1 Arnoldi-Schule Göttingen geschlossen. „Ein einmaliges Angebot in Südniedersachsen“, betonte Dirk Kowallick, Schulleiter der Europaschule BBS 1 Northeim. Es sei wichtig, dass bei der Entwicklung derartiger Bildungsangebote die Schulen nicht in Konkurrenz stehen, sondern vielmehr die Expertise beider Schulen effizient genutzt wird.

Die Kooperationsvereinbarung wurde heute von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Göttingens Kreisrat Marcel Riethig, Schulleiter Dirk Kowallick und Rainer Wiemann, Schulleiter der BBS 1 Arnoldi-Schule Göttingen, unterschrieben.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisrat Marcel Riethig zeigten sich für die beiden Schulträger sehr erfreut über die Kooperation. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages würden neue Wege beschritten. „Eine zukunftsweisende Entscheidung für die berufliche Bildung in unserer Region“, lobte die Landrätin die künftige Zusammenarbeit.

Kreisrat Marcel Riethig betonte, dass die Kooperation wichtig für den Wirtschaftsstandort Südniedersachsen sei und wirksam zur Sicherung des Fachkräftebedarfs der südniedersächsischen Wirtschaft beitragen werde. Zudem hob er die Gleichwertigkeit des zu erreichenden Abschlusses mit einer Hochschulausbildung hervor.

„Durch die Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen 1 Göttingen wird es möglich sein, den Weiterbildungsgang Fachschule Betriebswirtschaft nunmehr in jedem Jahr neu anzubieten“, erklärte Schulleiter Dirk Kowallick. Es könne ein regelmäßiges und verlässlich verfügbares Angebot für den Einzugsbereich beider Landkreise geschaffen werden.

„Mit diesem Angebot steht den Unternehmen ein Instrument aktiver Personalentwicklung zur Verfügung. Den Absolventinnen und Absolventen werden die notwendigen Kompetenzen für Führungspositionen vermittelt und berufliche Perspektiven aufgezeigt“, so Kowallick weiter.

Der Weiterbildungslehrgang Fachschule Betriebswirtschaft ist ein berufsbegleitendes Angebot der Weiterqualifizierung für kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen. Eingangsvoraussetzung für die Teilnahme an dieser Weiterbildungsmaßnahme ist der Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) sowie eine abgeschlossene kaufmännische Erstausbildung und 1 Jahr Praxiserfahrung bzw. alternativ eine kaufmännische Berufstätigkeit von sieben Jahren und der Berufsschulabschluss. Das Bildungsangebot ist kostenfrei.

Die Fachschule Betriebswirtschaft wird in Teilzeitform angeboten, gliedert sich in sechs Semester und umfasst 2400 Unterrichtsstunden. Der Unterricht findet an drei Abenden in der Woche und z.T. samstags statt. Das Abschlusszeugnis berechtigt dann zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Betriebswirtin/Staatlich geprüfter Betriebswirt“. Zudem wird die Fachhochschulreife erworben, welche zum Studium an allen Fachhochschulen und z.T. an Universitäten in Deutschland berechtigt.

Abschließend dankten Klinkert-Kittel und Riethig allen Akteuren für ihr Engagement und wünschten den beiden Schulen viel Erfolg für die gemeinsame Arbeit. Dieses Modell könne auch für andere Schulen der beiden Landkreise ein Anreiz für eine künftige Zusammenarbeit sein, waren sich Klinkert-Kittel und Riethig einig.

Foto: Hiller, LK Northeim

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