Dienstag, 27. Oktober 2020 10:51 Uhr

Einbecker Tierschutzverein kümmert sich um ausgesetzte, verletzte und kranke Tiere

Northeim/Einbeck (r). Schnelle und unbürokratische Hilfe für Tiere in Not leisten die Mitglieder des Tierschutzvereins "Einbecker Spendenteam- eine Stimme für Tiere e. V.. Ein eigenes Tierheim betreibt der gemeinnützige Verein aus Einbeck dazu nicht, sondern versorgt die Tiere in privaten Haushalten, bzw. auf Pflegestellen. Der Verein ist daher ständig auf der Suche nach geeigneten Pflegestellen, um den Tieren ein Tierheim zu ersparen. Zwar steht für gemeinsame Treffen und als Sammelstelle für Futter-und Sachspenden der Vereinsgarten am Gänsekamp in Einbeck zur Verfügung, doch Tiere werden dort auf Dauer nicht untergebracht.

„Aber auch finanzielle Unterstützung wird bei hohen Tierarztkosten benötigt, da wir hauptsächlich kranke, verletzte oder ausgesetzte Tiere in unsere Obhut aufnehmen", erläutert die Vereinsvorsitzende Michaela Riekers bei einem Treffen mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Der Verein unterstützt mit ihrem „Mozartprojekt“ aus dem Erlös von kleinen Mozart-Handpuppen, auch bei Tierarztkosten, die von den Tierhaltern nicht alleine aufgebracht werden können. Diese Handpuppen werden liebevoll von den Senioren von der Initiative „Stricken mit Herz“ gehäkelt und gestrickt. "Wir freuen uns auch über Futterspenden", macht Kassenwartin Christiane Oppermann deutlich.

Zur Unterstützung der wichtigen Vereinsarbeit soll der Landkreis offiziell Mitglied in dem gemeinnützigen Verein werden. "Ich werde dem Kreistag für die Sitzung einen entsprechenden Vorschlag vorlegen", so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. In dem Treffen mit den beiden Vorstandsmitgliedern konnte Dr. Katrin-Annette Göbel, als stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, eindrucksvoll von Fällen berichten, in denen die Zusammenarbeit mit dem Verein erfolgt ist. "Wir haben schon mehrfach verletzte und kranke Tiere auch aus unwegsamem Gelände bergen und versorgen können", so die Tierärztin. Wer selbst unterstützen möchte, sei es mit Geld oder Futterspenden, oder sich vorstellen kann, ein hilfebedürftiges Tier aufzunehmen, kann sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0178 5406306 an den Verein wenden.

Foto: Landkreis Northeim

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