Dienstag, 24. Oktober 2017 11:43 Uhr

Handballer bieten "heißen Kampf" in der "Schuhwallhölle" - Sportstadt Northeim Ein Kommentar von Hartmut Kölling

Northeim (hakö). Die Northeimer "Schuhwallhölle" ist immer wieder einen Besuch wert. Die Tribüne bebt, wenn die Cracks auflaufen unter dem frenetischen Beifall des hungrigen Publikums. Auch wenn die Handballer mit 26:34 (14:16) gegen den hammerstarken SV Anhalt Bernburg am vergangenen Sonntag überraschend ihre erste Heimniederlage kassierten, tauchen die Zuschauer immer wieder ein in eine fast schon unheimliche Stimmung zwischen den beiden Fanblocks mit dem bedingungslosen Trommelwirbel. Hier hat jeder seinen Spaß.

Da wird jeder Spielzug mit Applaus bedacht, da wird lautstark kommentiert, Kopfschütteln bei fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, da fällt man auf der fast ausverkauften Tribüne spontan dem Nachbarn um den Hals, wenn spektakuläre Tore ein Flair von ganz großem Sport in die Schuhwallhalle tragen.

An den Wänden lächeln namhafte (Groß-)Sponsoren, unterstützen auf ihre Art den hochklassigen Handballsport in der Kreisstadt und für die Region. Ehrenamtliche Vereinsmitglieder sorgen liebevoll in der Pause für das leibliche Wohl. Es ist eben an alles gedacht beim NHC. Selbst an ein mit Informationen prall gefülltes Programmheft, stets auf dem neuesten Stand. Wo sonst kann man so ausgiebig blättern und vervollständigt seinen Wissensstand rund um den Club und Hausherrn?

Die "Hölle" am Schuhwall ist längst zu einem Geheimtipp geworden, was Leistung und gerade auch Stimmung angeht. Für viele bedeutet der Besuch inzwischen auch eine gesellschaftliche Verpflichtung. Nicht erst, seitdem der NHC in die 3. Bundesliga aufgestiegen ist.

Mittendrin ein bis in die Fingerspitzen motivierter NHC-Chef Knut Freter, der Northeim-News schon einmal das mögliche neue Logo "Sportstadt Northeim" stolz präsentierte.

Hier im Herzen der Sportstadt haben sich die Heimspiele des NHC längst zu einem Unterhaltungsschlager ersten Ranges entwickelt, egal wie sie ausgehen. Hier gibt es sie, die stehenden Ovationen für ganz großen, vor allem ehrlichen Sport, der mitreißen kann, der einer Stadt seinen Stempel aufdrückt. Und das steht und fällt eben mit den handelnden Personen mit einem erfolgreichen Team und seinem Umfeld.

Das nächste Heimspiel: Am 5. November um 17 Uhr gegen den aktuellen Tabellenvierten HSC Bad Neustadt. "Die "Hölle" wird beben. Wir sind die Oase der guten Laune", freut sich Knut Freter.

Fotos: hakö

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