Hannover/Northeim (red). Für die Paddelquäler stand am 11. April 2026 alles im Zeichen des Saisonauftakts. „It’s race day!“ lautete das Motto des Teams beim traditionsreichen Mount Everest Cup auf dem Maschsee in Hannover.
Das Besondere an dem Wettkampf ist die Distanz: 8.848 Meter werden nonstop gepaddelt – eine symbolische Anlehnung an die Höhe des Mount Everest. Für die Paddelquäler bedeutete dies einen anspruchsvollen Einstieg in die neue Saison. Unterstützung erhielten sie von zwei Paddlern des befreundeten Teams „LimmerixX“, mit dem bereits länger eine enge sportliche Verbindung besteht, sowie von drei Paddlern der KWS aus Einbeck, die gemeinsam das Wintertraining absolviert hatten.
Schwierige Bedingungen auf dem Maschsee
Bereits bei der Ankunft zeigte sich der Maschsee von seiner anspruchsvollen Seite. Ein zunächst als harmlos eingeschätzter Wind entwickelte sich im Rennverlauf zu einem entscheidenden Faktor. „Ach, das ist doch kein Wind“, hatte der Trainer im Vorfeld noch scherzhaft bemerkt – doch genau diese Bedingungen sollten sich später als hinderlich erweisen.
Trotz eines kämpferischen Auftritts gelang es dem Team nicht, den entscheidenden Rhythmus zu finden. Aus der Mannschaft hieß es nach dem Rennen: „Wir sind einfach nicht in unseren Flow gekommen.“ Auf der langen Distanz kämpften sich die Paddelquäler zwar kontinuierlich voran, konnten ihr volles Leistungsvermögen jedoch nicht abrufen.
Am Ende stand ein vierter Platz. Dieses Ergebnis wirkt auf den ersten Blick respektabel, relativiert sich jedoch angesichts der geringen Teilnehmerzahl. Langstreckenrennen wie der Mount Everest Cup gelten als besonders kräftezehrend und ziehen traditionell nur wenige Teams an.
Der Blick richtet sich nun nach vorn: Am 27. Juni 2026 veranstaltet der Drachenbootverein Northeim seinen eigenen KSN Cup auf dem Northeimer Freizeitsee. Teams, Firmen und Interessierte finden die Ausschreibung unter www.drabo-nom.de. Besucherinnen und Besucher sind ebenfalls willkommen.
Foto: Drachenbootverein Northeim e.V.