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Samstag, 28. Februar 2026 Mediadaten
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Berka (red). Für die Brandschützer aus Berka ist das Jahr 2025 mit Blick auf die Einsätze vergleichsweise ruhig verlaufen. Die gewonnene Zeit nutzte die Wehr jedoch für handwerkliche Arbeiten, technische Modernisierungen und neue Konzepte, wie Ortsbrandmeister Georg Alexander Otto bei der Jahreshauptversammlung berichtete.

Aktuell engagieren sich 271 Mitglieder in der Feuerwehr Berka. 46 gehören der Einsatzabteilung an, 21 der Kinderfeuerwehr, 21 der Jugendfeuerwehr, 20 der Altersabteilung und 166 sind fördernde Mitglieder.

Neben sechs Einsätzen – darunter ein Gartenlaubenbrand – investierte die Wehr gemeinsam mit der Gemeinde in die technische Ertüchtigung ihres mehr als 40 Jahre alten Rüstwagens. Getriebe und Jalousien der Geräteräume mussten instandgesetzt werden. Aus einer Spende konnten zudem neue LED-Rückfahrscheinwerfer angeschafft werden. Auch der Schulungsraum wurde renoviert: Das Material stellte die Gemeinde, die Arbeitsleistung übernahmen die Ehrenamtlichen.

Neu eingeführt wurden spezielle Dienste für die aktive Altersgruppe. Diese seien gezielt auf deren Bedürfnisse zugeschnitten und hätten viele Mitglieder wieder ins Feuerwehrhaus gelockt, so Otto.

Starke Nachwuchsarbeit und klare Worte zur Verordnung

Die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Marie Goldmann zählt acht Mädchen und acht Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren. Auf dem Programm standen im vergangenen Jahr unter anderem ein Besuch der Einsatzleitstelle, ein Ausflug in den Zoo Hannover sowie eine Übernachtung im Feuerwehrhaus. „Zuschüsse vom Ortsrat haben viele Aktionen überhaupt erst möglich gemacht“, sagte Goldmann.

In der Kinderfeuerwehr von Nadine Daenner nehmen im Schnitt 15 Kinder an den Dienstabenden teil. Neben feuerwehrbezogenen Themen stehen Spiel und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Eine Ausfahrt führte 2025 zur Berufsfeuerwehr nach Göttingen.

Ortsbürgermeister Eckhard Steinmetz betonte die Bedeutung der Wehr für das Dorf: „Feuerwehr ist weit mehr als eine Pflichtaufgabe. Sie ist eine tragende Säule unseres Dorfes.“ Entsprechend eng sei die Zusammenarbeit mit dem Ortsrat.

Mit Blick auf die neue Feuerwehrverordnung äußerte Gemeindebrandmeister Sven Helmold Kritik. Er zeigte sich unverständlich darüber, dass der Landesfeuerwehrverband gemeinsam mit dem Niedersächsischen Innenministerium „die gesamte Feuerwehr umkrempelt“. Allein die Kosten für neue Uniformen beliefen sich in der Gemeinde auf rund 90.000 Euro.

Kreisbrandmeister Bernard Krzepina überbrachte gemeinsam mit dem stellvertretenden Abschnittsbrandmeister Rouven Goldberg den Dank der Kreisfeuerwehr. Zudem berichtete er über eine Novellierung der Sprechfunkerausbildung. Künftig solle es möglich sein, Inhalte aus der modularen Grundausbildung mit einem zusätzlichen Lehrgangstag auf Kreisebene zu kombinieren. Das erleichtere den Abschluss der Ausbildung und entlaste die Ortsfeuerwehren.

Zahlreiche Mitglieder wurden geehrt und befördert. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden André Helmold, Andreas Lüer, Holger Froböse, Mark Maier, Sören Bierwirth, Stefan Weidemann, Sven Helmold, Stefan Vogel und Mathias Taube ausgezeichnet. Für 50 Jahre Dietmar Vogel, Rainer Helmold, Werner Vogel und Wilhelm Rosenberg.

Die Hochwasserehrennadel des Landes Niedersachsen erhielten Stefan Vogel, Matthias Taube, Fabian Gastorf, Jonas Henke, Yannik Schlüter, Jörg Stöpler, Dennis Weidemann und Martin Wilm.

Daniel Schröder wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Eyk Lillie erhielt die Beförderung zum Löschmeister, André Helmold zum Oberlöschmeister, Marvin Bode zum Ersten Hauptlöschmeister und Georg Alexander Otto zum Brandmeister.

Bereits vormerken können sich Interessierte den 22. August 2026: Dann feiert die Jugendfeuerwehr ihren 40. Geburtstag an der Festhalle mit einer Spieleolympiade.

Foto: Feuerwehr Berka 

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