Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Mittwoch, 25. März 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Northeim (red). Die SPD-Ratsfraktion im Rat der Stadt Northeim spricht sich gegen eine Erhöhung der Elternentgelte für die Mittagsverpflegung an Grundschulen aus. Stattdessen plädiert die Fraktion dafür, die Schulverpflegung strukturell weiterzuentwickeln und langfristig den Aufbau einer kommunalen Zentralküche zu prüfen.

SPD sieht soziale Teilhabe gefährdet

Eine mögliche Anpassung der Entgelte soll am Donnerstag, 19. März 2026, im Ausschuss für Bildung, Kultur und Städtepartnerschaften beraten werden. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Sebastian Penno, erklärte, ein warmes Mittagessen sei „kein Luxus, sondern Teil guter Bildung und sozialer Teilhabe“. Gerade angesichts steigender Lebenshaltungskosten dürften Familien nicht zusätzlich belastet werden.

Die SPD-Fraktion erkennt an, dass die Schulverpflegung aktuell nicht kostendeckend betrieben werden kann. Gründe seien unter anderem gestiegene Lebensmittelpreise, höhere Personalkosten durch den Mindestlohn sowie zusätzliche Belastungen im Energie- und Logistikbereich. Dennoch halte die Fraktion eine Gebührenerhöhung für das falsche Signal.

Die schulpolitische Sprecherin Franziska Lawrenz warnte, eine Preiserhöhung könne dazu führen, dass Kinder vom Mittagessen abgemeldet werden. Dies könne insbesondere mit Blick auf den ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung problematisch werden, da eine verlässliche Teilnahme am Mittagessen sichergestellt werden müsse.

Zentralküche als mögliche Perspektive

Nach Darstellung der SPD soll der notwendige Zuschuss weiterhin aus dem kommunalen Haushalt getragen werden, während die Kostenentwicklung regelmäßig überprüft werde.

Darüber hinaus sieht die Fraktion strukturellen Handlungsbedarf. Aktuell bestehen an den Schulen unterschiedliche Versorgungssysteme, wodurch es zu Unterschieden bei Qualität, Abläufen und Kosten komme. Deshalb spricht sich die SPD dafür aus, die Organisation der Schulverpflegung strategisch weiterzuentwickeln.

Als langfristige Option nennt die Fraktion den Aufbau einer kommunalen Zentralküche. Diese könne nach Einschätzung der SPD Vorteile wie eine gleichbleibende Qualität, bessere Kontrollmöglichkeiten, einen stärkeren Einsatz regionaler Produkte sowie effizientere Abläufe bieten. Dies betonte Marek Wischnewski, SPD-Fraktionssprecher im zuständigen Ausschuss.

Abschließend erklärte Wischnewski, Ziel sei eine Schulverpflegung, die sozial gerecht, qualitativ hochwertig und wirtschaftlich tragfähig organisiert ist. Kurzfristig dürften Familien nicht zusätzlich belastet werden, langfristig müssten jedoch Strukturen geschaffen werden, die Qualität und Effizienz miteinander verbinden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063