Montag, 13. Februar 2017 09:30 Uhr

SPD und CDU sondieren Zukunft der „Eselbrücke“ - Wolff: „Wir wollen das Projekt nicht einfach streichen“

Hardegsen (red). Die SPD/CDU-Gruppe im Rat der Stadt Hardegsen, wird sich noch einmal intensiv mit der Zukunft der Initiative „Eselbrücke“ beschäftigen. Die Hausaufgabenhilfe war Thema in der letzten Sitzung des Ausschusses für Familien, Jugend und Senioren. Die Verwaltung hatte dort vorgeschlagen das Projekt zu schließen. Ratsherr Sandro Wolff, Mitglied im Ausschuss: „Wir wollen uns über den Fortbestand dieses wichtigen Projektes noch einmal Gedanken machen und haben daher diesen Beschluss vorerst zurück gestellt.“

Ziel der Initiative war es Kindern aus sozial schwächeren Familien und Kindern mit Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben unterstützend zu helfen. In der letzten Wahlperiode wurde über die Fortführung mit verschiedenen Modellen bereits diskutiert.. Wolff: „Unserer Meinung nach ist dieses Projekt für die Zielgruppe zu wichtig, als das es ersatzlos gestrichen werden kann. Aber uns ist auch bewusst, dass dies neue Strukturen und Ideen bedürfte, bevor es fortgesetzt werden könnte. Hierzu wollen wir nun Gespräche führen und uns nochmal gründlich bemühen.“ 

Zu seinen Spitzenzeiten waren über 10 Kindern in der Betreuung durch dieses Projekt. Durch die aktuell ungeklärte Lage werden die verbliebenen drei Kinder, bei denen weiter dringender Handlungsbedarf ist, zurzeit von der Jugendhilfe direkt betreut. Dies ist aber auf Dauer dort nicht ohne Hilfe möglich.

Foto: r

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