Freitag, 31. Juli 2020 11:06 Uhr

Landtagsabgeordneter Christian Grascha besucht die Einbecker Tafel und die TangoBrücke

Einbeck (red). Der Lockdown und seine Auswirkungen und die damit verbundenen Wünsche an die Politik, war Thema einer Sommertour der besonderen Art des Landtagsabgeordneten Christian Grascha (FDP) aus Einbeck. Nach dem Rundgang durch die Geschäfte, standen der Besuch der TangoBrücke und der Einbecker Tafel auf dem Programm. Das Konzert- und Kulturhaus TangoBrücke in Einbeck ist ein fester Bestandteil des Kulturprogrammes in Einbeck. Martin Keil und Ehefrau Patricia betreiben mit der TangoBrücke und der Jungen Linde Einrichtungen, die Einbeck genauso gestalten wie Cafés und Geschäfte. Konzerte konnten im Frühling und Sommer leider nicht stattfinden, die Herbstspielzeit stehe aber und kann, so es die Umstände zulassen, auch durchgeführt werden. Die Einhaltung bestehender Hygienekonzepte seien allerdings in kleinen Konzerträumen wie der TangoBrücke sicher nicht einfach, so Martin Keil. Zwischenzeitlich werden die Räumlichkeiten in den Kulturhäusern beispielsweise mehrmals die Woche für Schulungsangebote der KVHS genutzt. Zudem präsentierte Keil dem Landtagsabgeordneten das von ihm entwickelte „Gießmobil“, mit der er regelmäßig die Geranien an den Laternen der Einbecker Innenstadt gießt und pflegt – 100 % emissionsfrei, da alles im Handbetrieb erfolgen kann. Ein mit Freude erbrachter Service für seine Heimatstadt Einbeck, so Keil! Zudem sind dieses Jahr bereits einige neue Murals – sprich Street-Art-Wandgemälde - entstanden, die im Kulturquartier rund um die TangoBrücke nun Passanten erfreuen. Mit einem neuen Geschäftsmodell in der alten Sonnen-Apotheke, jetzt Kunstapotheke, präsentiert Patricia Keil eindrucksvoll, was mit Fachwerk so alles möglich ist. Unter dem Label „Fachwerk Hooray“ brachte sie z.B. in diesem Zuge auch die von ihr gestaltete Kindermalmappe „Fachwerk meets Graffiti“ auf den Markt. Kinder können nun in vielen Restaurants beim Warten auf das Essen schön gestaltete Postkarten bemalen und diese auch direkt verschicken, um so für die wunderschöne Fachwerkstadt Einbeck auch in der Ferne zu werben.
„Es ist immer wieder erfrischend zu erfahren was es Neues an Ideen aus der Einbecker Kulturszene gibt und es freut mich immer wieder mit welchem Elan neue Ideen verwirklicht werden“ so Grascha. 

Donnerstag 14.30 Uhr ist Ausgabezeit an der Einbecker Tafel. Hier informierte sich der Landtagsabgeordnete gemeinsam mit Vertretern des FDP-Ortsverbandes Einbeck darüber, was hat sich verändert durch den Lockdown. Thomas Döhrel mit seinem Team begrüßte den Abgeordneten und freute sich über die Wertschätzung, die der Tafel durch diesen Besuch entgegengebracht wird. Viel ehrenamtliches Engagement war zu sehen. Durch das Hygienekonzept eingeschränkt, wurde die Ausgabe durch kleinere bauliche Maßnahmen geändert. Geduldig warteten die Käufer der Tafel bis sie an die Reihe kamen. Auch die Tafeln waren durch den Lockdown geschlossen, belieferten aber ihre Kundschaft, soweit es möglich war. Seit dem Lockdown sei auch der Zukauf von Lebensmitteln erlaubt, was den Umgang mit Geldspenden vereinfache, so Döhrel. An der Anzahl der Kunden habe sich bislang noch wenig geändert. Er erwarte aber mit dem Beginn der Herbst- und Wintermonate einen Anstieg der Sozialleistungsempfänger als verspätete Reaktion auf den Lockdown und damit auch eine verstärkte Frequentierung der Tafel. Auch hier habe sich gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement sei, so Grascha. Er selbst werde sich im Rahmen eines Praktikums demnächst selbst ein Bild davon machen. Hier auch der Hinweis der Tafel, dass sich ehrenamtliche Helfer bei Interesse an der Mitarbeit der Tafel gerne bei den Verantwortlichen melden können.

Foto: Grascha

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