Freitag, 22. Februar 2019 08:51 Uhr

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht CTDI Solutions GmbH

Northeim/Nörten-Hardenberg (red). „Wir wollen weiter wachsen, gerade auch am Standort in Nörten-Hardenberg“, das hat Dirk Bornemann Geschäftsführer der CTDI Solutions GmbH jetzt im Rahmen eines Unternehmensbesuchs von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich gemacht. Global Engineering, Repair und Logistik umfasst das Portfolio des weltweit mit rund 15.500 Beschäftigten tätigen Unternehmens, welches vor 45 Jahren in einer Garage in den USA gegründet wurde. Das Unternehmen ist damit als unabhängiger Instandsetzungs- und Logistikdienstleister am Weltmarkt führend.

„Es gibt kaum eine Branche, die das Zusammenleben und die Art der Kommunikation in den letzten Jahren mehr verändert hat als die Telekommunikationsbranche und wir stehen erst am Anfang einer großen Transformation. Der Telekommunikationsmarkt bietet ein enormes Potenzial für die CTDI, wir arbeiten in einer spannenden Branche mit Zukunft“, erklärt Dieter Hollenbach, Geschäftsführer der CTDI Europa.

In Europa ist CTDI, die Abkürzung steht für Communication Test Design Incorporation, mit insgesamt 21 Niederlassungen und rund 4500 Beschäftigten vertreten.

Zu den Kunden gehören alle wichtigen Telekommunikationsunternehmen, wie beispielsweise O2 und die Deutsche Telekom. Für beide übernimmt CTDI das komplette Ersatzteilmanagement. Dabei gewährleistet CTDI, dass die wichtigen Komponenten innerhalb von zwei Stunden vor Ort eingebaut werden können. „Wir müssen eine sehr kurze Reaktionszeit gewährleisten“, macht Dirk Bornemann deutlich. Deshalb sei es auch so wichtig, den Service bundesweit an ausgewählten Standorten vorzuhalten, während die Herstellung der Komponenten immer stärker globalisiert werde.

Nicht ohne Stolz weisen die Unternehmensvertreter auf die Zusammenarbeit mit Apple und Samsung hin. So hat CTDI allein im Jahr 2018 europaweit circa 3 Million Smartphone repariert. Einen ersten CTDI „walk in“ Reparaturshop gibt es als Besonderheit allerdings nur in Berlin. Europaweit erfolgt die Reparatur in globalen Reparaturcentern.

Ein Teil der Mitarbeiter in Nörten-Hardenberg sei sogar in dem Breitband Ausbau einbezogen: Mit einem speziellen Team werden in Nörten-Hardenberg die für den Tiefbau benötigten Planungsunterlagen erstellt.

Montiert werden in Nörten-Hardenberg aber auch Router und Verteilerschränke nach speziellem Kundenwunsch. Und schließlich werden vor Ort auch Mautgeräte gewartet und aufbereitet, bevor diese dann in die Fahrzeuge eingebaut werden.

In speziellen Testverfahren werden außerdem verschiedene Kommunikationskomponenten, die über eine große Onlineplattform vertrieben werden, getestet und eingestuft bevor sie dort wieder zum Verkauf an die Endverbraucher angeboten werden. Um möglichst schnelle und effiziente Testverfahren einsetzen zu können, entwickelt CTDI alle Testgeräte selbst. Dafür gibt es eine eigene Entwicklungsabteilung.

Aktuell sind in Nörten-Hardenberg circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Um den aktuellen Bedarf an Fachkräften decken zu können, wirbt CTDI aktiv in den Schulen.

„Von Nörten-Hardenberg aus bedienen wir 10 große Kunden und managen 25 Serviceprogramme für unsere Kunden“, macht Dirk Bornemann deutlich. Dies lasse sich nur durch flexible und engagierte Beschäftigte bewerkstelligen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind somit unsere wertvollste und wichtigste Ressource“, stellt der Geschäftsführer abschließend fest.

Foto: Landkreis Northem

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