Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 11. April 2021 11:22 Uhr
Anschlussstelle Echte und B445 in Höhe der Anschlussstelle ab heute (20 Uhr) gesperrt
Freitag, 09. April 2021 10:32 Uhr

Northeim (r). Auf Grund von Änderungen im Bauablauf, mit einhergehenden Verzögerungen zur Erneuerung der Gas- und Trinkwasserhauptleitung sowie zur Erneuerung der Schmutzwasserkanalisation im Bereich der Einmündung Ostring auf die Straße Harztor, muss die bestehende Vollsperrung der Straßen Harztor und Ostring bis voraussichtlich 17.04.2021 verlängert werden.

Im Rahmen der Maßnahme muss der Kreuzungsbereich des Ostringes mit dem Harztor komplett aufgenommen werden, da dort ein Schachtbauwerk des Eigenbetrieb Abwassers der Stadt Northeim saniert und der neue Schmutzwasserkanal weiter verlegt wird. Zusätzlich wird die Einbindung von Gas- und Wasserleitungen aus dem Harztor in die Straße Ostring erfolgen. Während des genannten Zeitraumes ist die Durchfahrt ausschließlich Einsatzkräften und dem ÖPNV gestattet. Die Polizei wird die Einhaltung der Vollsperrung verstärkt kontrollieren, Verstöße ahnden und die Fahrerinnen und Fahrer wieder zurückschicken. Die Baubeteiligten weisen darauf hin, dass Störungen des Bauablaufs durch ein unberechtigtes Befahren dieses Bereichs im o.g. Zeitraum zu Verlängerungen der Bauphase und damit der erforderlichen Vollsperrung führen kann. Der Friedhof ist während dieser Zeit von Northeim nur zu Fuß erreichbar, jedoch ist die Zufahrt bis zum Friedhofsparkplatz aus Richtung Hammenstedt freigegeben, eine weitere Durchfahrt ist ab hier nur dem ÖPNV und den Rettungsdiensten gestattet.

Die Anwohnerinnen und Anwohner der Saarstraße und der Gartenstraße können die zuvor genannten Straßen nur über die Harztorkreuzung erreichen und auch wieder verlassen. Die Verkehrsregelung erfolgt in diesem Bereich durch eine Lichtsignalanlage. Eine Durchfahrt nach Hammenstedt ist nicht möglich. Die Tankstelle ist während dieser Zeit über den Schaupenstiel erreichbar und das Autohaus am Harztor über die Harztorkreuzung. Für die Anwohnerinnen und Anwohner der genannten Straßen hat die Stadt Northeim eine Hotline eingerichtet, die seit 22.03.2021 bis zum voraussichtlichen Ende der Vollsperrung täglich unter 05551 / 966 - 177 erreichbar ist. Fragen können auch an die Mailadresse info(at)northeim.de gerichtet werden. Die Baubeteiligten bitten um Verständnis für die erforderliche Vollsperrung.

Donnerstag, 08. April 2021 10:16 Uhr

Northeim/Einbeck (r). Das Semester Frühjahr/Sommer 2021 der Kreisvolkshochschule (KVHS) kann wegen der Corona-Pandemie nicht am 12. April beginnen. Die Präsenzkurse sollen nunmehr ab dem 17. Mai starten. Onlinekurse laufen aber bereits. Aufgrund der Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist Unterricht in Anwesenheit aus Gründen des Infektionsschutzes zurzeit nicht erlaubt. Die meisten Kurse der KVHS können deshalb nicht ab dem 12. April beginnen. Die KVHS möchte die Präsenzkurse nunmehr ab dem 17. Mai beginnen lassen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Infektionszahlen dann gesunken sein werden. Aktuelle Infos gibt es regelmäßig im Internet unter kvhs-northeim.de. Die geplanten Onlinekurse sind von der Verschiebung des Semesterstarts nicht berührt. Einige davon laufen bereits, andere werden planmäßig starten. Weitere Informationen gibt es online unter www.kvhs-northeim.de

Dienstag, 06. April 2021 11:04 Uhr

Kreis Northeim (r). Mit genau 96.665,01 € Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies in seiner letzten Sitzung auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden. Die Sitzung fand aufgrund der Corona-Pandemie erstmals mit der Möglichkeit der digitalen Teilnahme statt.

Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben: 

  • 220 Euro an die Jugendpflege der Stadt Einbeck für das Projekt „Ferienpass in Einbeck und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen“
  • 843,80 Euro an die Gemeindejugendpflege Bodenfelde und die Stadtjugendpflege Uslar für das Projekt „Nachhaltig in Corona Zeiten – Projektwochen in den Sommerferien“
  • 700 Euro an die Jugendpflege der Stadt Moringen für das Projekt „Offline – Online Ferienspaß – Ferienprogramm in Zeiten von Corona“
  • 854 Euro an die Jugendpflege des Flecken Nörten-Hardenberg für das Projekt „Ferienprogramme 2021“
  • 173,36 Euro an die Jugendpflege der Stadt Dassel für das Projekt „Ferienprogramm in den Sommerferien 2021“
  • 764,40 Euro an die Jugendpflege der Stadt Hardegsen für das Projekt „Ferienprogramme 2021“
  • 300 Euro an den Verein ErlebnisWald e.V. für das Projekt „Baumkunst gegen Klimawandel im Erlebniswald Schönhagen“
  • 424,25 Euro an die DLRG Ortsgruppe Bodenfelde für die Einkleidung des neu gegründeten Jugend-Einsatz-Teams der DLRG Bodenfelde mit persönlicher Schutzausrüstung
  • 000 Euro an die Gandersheimer Domfestspiele gGmbH für das Kinderstück „Das Dschungelbuch“
  • 750 Euro an die Stadt Uslar für das Projekt „Selfie Pop Up Museum in Uslar“
  • 000 Euro an den Förderverein der Landesgartenschau Bad Gandersheim für das Projekt „LAGA Gießkanne für Kinder“
  • 000 Euro an den Kreisjugendring Northeim e.V. für die Förderung der kreisweit tätigen Jugendverbände in den Jahren 2022-2024
  • 000 Euro an die Stadtjugendpflege Moringen für das Projekt „Streaming- und Onlinevideostudio“
  • 400 Euro an das Albert-Schweitzer-Familienwerk für die Einrichtung einer Lehrküche
  • 285,20 Euro an die TSG Opperhausen für das Projekt „Und Action – Filmprojekt Jazzweekend 2021
  • 600 Euro an den Förderverein der IGS Einbeck für das Projekt „Besser frühstücken, besser lernen, lernen für das Leben, to go“
  • 350 Euro an die Jugendpflege der Gemeinde Katlenburg-Lindau für das Projekt „Ferienprogramme 2021“

Die nächste Sitzung der Jugendstiftung findet voraussichtlich im Sommer 2021 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig auf der Homepage der Jugendstiftung veröffentlicht. Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit. Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer, ' 05551/708374 und Frau Claudia Hiller, ' 05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de .

Montag, 05. April 2021 11:17 Uhr

Uslar/Niedersachsen: Nein es ist kein Aprilscherz! Mit dem 01. April hat das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. mit Sitz in Uslar zwei Geschäftsführer. Neben dem langjährigen Geschäftsführer Martin Kupper komplettiert die Finanzleiterin Astrid Walter ab heute die Doppelspitze. Die Amtseinführung übernimmt im Beisein der Belegschaft der Geschäftsstelle der Vorsitzende des Kuratoriums, Karl-Heinz Driehorst (Uslar).

Es ist im Albert-Schweitzer-Familienwerk eine gute Tradition, dass die Geschäftsführung bedeutende Nachrichten aus dem gesamten Verein direkt mit den Belegschaften diskutiert. In aufwendigen Roadshows an allen Standorten wurde beispielsweise der neue Tarifvertrag vorgestellt und alle damals 850 Mitarbeitenden wirkten aktiv an der Entstehung des Leitbildes mit. Coronabedingt findet der Verein andere Wege: Ein Kamingespräch wurde auf Video aufgezeichnet und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden per E-Mail informiert.

Geschäftsführer Martin Kupper (Jahrgang 1963, Kassel) ist seit Juli 2001 im Unternehmen und seit Oktober 2007 Geschäftsführer. Er spricht über die Gründe der neuen Struktur: „Die Komplexität und Schnelligkeit der modernen Arbeitswelt wird ständig größer. Es braucht Zeit und Raum, um die Aufgaben nicht nur gefühlt nebenbei, sondern konzentriert und mit der notwendigen Wertigkeit zu erfüllen.        Das geht mit Arbeitsteilung und geteilter Verantwortung besser.“ Er sieht als seine zentralen Aufgaben, sich um die Chancen und Risiken bei gesetzlichen und gesellschaftlichen Veränderungen zu kümmern um diese für das Familienwerk zu nutzen. Auch die Vernetzung und Kontakte mit Partnern und Gleichgesinnten ist in der Vergangenheit zu kurz gekommen.

Astrid Walter fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsstelle und Einrichtungen soll noch weiter optimiert werden.“ Sie zählt zu ihren künftigen Schwerpunkten die Themen: Finanzen, EDV, Personal, Immobilien-Verwaltung und andere nützliche Prozesse rund um die Technik, Versicherungen, Autos und das Gesundheitsmanagement. „Wir bündeln Aufgabenfelder und entlasten den jeweils anderen Geschäftsführer. Und wir greifen dabei auf unsere jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen zurück. Bei mir liegt der Schwerpunkt auf der Betriebswirtschaft, bei Martin Kupper in den Sozialwissenschaften.“

Meilensteine

Die Doppelspitze ist der Startschuss für weitere strukturelle Veränderungen im Albert-Schweitzer-Familienwerk. Das Kuratorium und der Vorstand haben die Geschäftsführung beauftragt, die Strukturen zu verschlanken. Als Ziel ist vorgeben, einen hauptamtlichen Vorstand als Vereinsführung zu schaffen, der von einem in den Aufgaben gestärkten Kuratorium kontrolliert wird. Der neue Satzungsentwurf wird laut Kupper jetzt final abgestimmt und am 26. Juni in Bleckede der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Mit hauptamtlichen Vorständen wird der Verein schneller und effizienter. Astrid Walter nennt zwei Beispiele: „Wenn ein Geschäftsmann ein Konto eröffnen möchte, fährt er einfach zur Bank oder eröffnet ein Onlinekonto. Bei uns reisen wegen der Vertretungsberechtigung Mappen oder Akteure durch Niedersachsen, weil die Unterschriften eingeholt werden müssen. Mindestens genauso ärgerlich ist der Zeitverzug und der Aufwand beim Autokauf oder beim rechtsicheren Abschluss von Mobilfunkverträgen.“

Zudem sollen ehrenamtliche Funktionäre, die ihre Freizeit einsetzen, sich auf die wesentlichen Themen und das grundsätzliche Wohl und Wehe des Vereins konzentrieren können, unterstreicht Martin Kupper.

Anspruchsvolle Aufgaben stehen an

Mit einem ehrgeizigen Zeitplan will das Familienwerk die neuen Strukturen umsetzen. Bis Ende Mai soll der Entwurf für die neue Satzung stehen. Im Juni soll die Mitgliederversammlung in Bleckede die entsprechenden Beschlüsse fassen und sodann erfolgen die Eintragungen ins Vereinsregister. Am 27. November tagen die Vereinsgremien in Uslar. Dort steht die Beschlussfassung für die Geschäftsordnungen für das Kuratorium und den künftigen Vorstand auf der Tagesordnung. Dann soll auch die förmliche Bestellung des neuen Vorstands erfolgen. Am 01. Juli 2022 geht die neue Satzung in Betrieb. Der aktuelle Vorstand wird formal und (wie Kupper sagt:) natürlich auch charmant nach teilweise 40 Jahren ehrenamtlichen Wirkens in den Ruhestand verabschiedet. Zum Teil wechseln Vorstandsmitglieder ins Kuratorium.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Kuratorium sollen dann Martin Kupper und Astrid Walter von der Geschäftsführung in den Vorstand mit gleichem Aufgabenzuschnitt wechseln.

Astrid Walter: „Wir haben schon bislang sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Das ist eine sehr gute Basis für das künftige gemeinsame Wirken.“ Im Jahr 2022 hat das Familienwerk eine Hierarchieebene abgeschafft – Geschäftsführer werden nicht mehr benötigt. Das Kuratorium wird gestärkt von einem Beratungsgremium zu einem echten Aufsichtsorgan.

Keine Änderungen für die Belegschaften

Martin Kupper unterstreicht, dass der Verein und die DNA des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. erhalten bleiben und gestärkt werden. Das ist der ausdrückliche Wunsch der neuen Doppelspitze und auch eine Vorgabe des Vorstandes und des Kuratoriums. Für die Belegschaften ändert sich nach den strukturellen Weiterentwicklungen nichts, betont Astrid Walter. Alle Verträge und Vereinbarungen bleiben unverändert bestehen. Es wird eine neue Finanzleitung geben und für manche Abteilungsleitungen der Geschäftsstelle ändert sich der Ansprechpartner.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

COVID-19
Samstag, 10. April 2021 05:02 Uhr
Corona-Schnelltestzentrum in Northeim – Begegnungsstätte „Alte Wache“ am Markt
Samstag, 10. April 2021 04:51 Uhr

Kreis Northeim (r). Der Corona-Lockdown hat dazu geführt, dass auch im Landkreis Northeim Kitas und Schulen für einige Wochen ganz oder teilweise geschlossen waren. Nicht nur deshalb ist die Corona-Pandemie für Familien weiterhin eine sehr belastende Situation. Die sonst meist geregelte Kinderbetreuung musste plötzlich häufig parallel zur Arbeit stattfinden. Hinzu kommt die Herausforderung, auch das Homeschooling der Kinder zu unterstützen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes beim Landkreis Northeim haben festgestellt, dass in dieser für alle belastende Zeit eine überaus große Bereitschaft und ein hohes Engagement in der Betreuung der Pflegekinder bestand und weiterhin besteht. 

„Aus meiner Sicht ist es konsequent, diese wichtige zusätzliche Erziehungsleistung nicht nur wertschätzend, sondern auch finanziell anzuerkennen“, erläutert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ihren Vorschlag, eine Anerkennungszahlung für Pflegeeltern zu leisten. Durch diese Anerkennungszahlung soll auch auf die bedeutsame Rolle von Pflegefamilien hingewiesen werden. „Ich hoffe auch, dass die Bereitschaft Pflegekinder aufzunehmen konstant bleibt oder sogar ausgebaut werden kann“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Als finanzielle Anerkennung sollen Pflegeeltern im Landkreis Northeim pro Kind einmalig 400 Euro erhalten. Diesen Vorschlag wird Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses unterbreiten. Der Betrag soll auf 800 Euro pro Pflegefamilie begrenzt werden. Voraussetzung soll sein, dass das Pflegeverhältnis bereits am 1. Oktober 2020 bestand und mindestens bis zur Beschlussfassung durch den Kreisausschuss besteht.

147 Pflegefamilien sind derzeit vom Landkreis Northeim mit der Wahrnehmung einer Vollzeitpflege von 147 Kindern beauftragt. Die sogenannte Anerkennungszahlung beläuft sich demnach auf insgesamt etwa 80.000 Euro. Nach der Beratung im Jugendhilfeausschuss am 21. April soll abschließend der Kreisausschuss am 3. Mai über den Vorschlag der Landrätin entscheiden. Der geplante Anerkennungsbeitrag folgt damit Beschlüssen aus der Vergangenheit, Pflegefamilien im Landkreis Northeim finanziell besser zu unterstützen. So wurde allen von 2019 – 2020 neu abgeschlossenen Pflegeverhältnissen unter Umständen ein Zusatzbeitrag analog des Elterngeldes von 800 Euro pro Monat gewährt. Im Dezember 2020 wurde dann beschlossen, diese Maßnahme dauerhaft fortzuführen. 

Auch während der Corona-Pandemie hat der Landkreis Northeim mehrere Maßnahmen ergriffen, um Familien mit Kindern zu unterstützen. So haben Kindertagespflegepersonen auch während der Untersagung der Betreuung im ersten Lockdown die Geldleistungen des Landkreises Northeim in voller Höhe erhalten. Im Bereich der Betreuung durch Kindertagespflegepersonen gab es auch eine finanzielle Entlastung für Eltern, die Kostenbeiträge wurden während des ersten Lockdowns in voller Höhe zurückerstattet. Zusätzlich konnten die Erziehungsberechtigten, die in den Monaten Januar und Februar 2021 freiwillig auf die Betreuung ihres Kindes verzichtet hatten, eine weitere Erstattung der Kostenbeiträge beantragen. Hintergrund war der Appell des Bundes und des Landes Niedersachsen, die Kinder nicht in die Betreuung zu geben, sofern diese selbst sichergestellt werden konnte.

Freitag, 09. April 2021 12:13 Uhr

Kreis Northeim (r). Im Landkreis Northeim sind die Städte und Gemeinden für die Kindertageseinrichtungen zuständig. Um die Qualität der Kindertagesbetreuung zu sichern und weiter zu verbessern, soll der Landkreis Northeim sie finanziell stärker unterstützen. In einem ersten Schritt möchte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deshalb die monatlichen Pauschalen, die der Landkreis Northeim an die Städte und Gemeinden für tatsächlich belegte Plätze in Krippen und die entsprechenden Plätze in altersübergreifenden Gruppen auszahlt, jährlich um 10 Euro erhöhen. Letztmalig 2018 erhöht, beträgt die aktuelle monatliche Zuwendung 180 Euro in Krippen und 130 Euro in altersübergreifenden Gruppen. Dieser Pauschalbetrag soll ab diesem Jahr bis 2023 um je zehn Euro auf dann 210 Euro bzw. 160 Euro steigen. Der Mehraufwand für den Landkreis Northeim würde im laufenden Jahr bei 115.000 Euro liegen, dürfte aber in den Folgejahren steigen, da neue Krippenplätze geplant sind.

Aktuell gibt es 90 Kindertagesstätten im Kreisgebiet mit insgesamt 252 Krippen-, Kindergarten- und Hortgruppen. Bei den aktuell rund 4.000 Kitaplätzen handelte es sich 2009 um 2.838 Vormittagsplätze. Im letzten Jahr konnte das Angebot auf rund 3.200 Plätze ausgebaut werden, die im sogenannten Ganztagesbetrieb oder Dreivierteltagesbetrieb laufen. „Für unsere Städte und Gemeinden ist es eine große Anstrengung, die Anforderungen im Bereich der Kindertagesstätten erfüllen zu können. Oftmals werden die tatsächlichen finanziellen Herausforderungen von Bund und Land nicht ausreichend gedeckt“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Bei der zweiten Maßnahme handelt es sich um die Verstetigung der Unterstützung der Städte und Gemeinden im Bereich der Kitas: Als Ausgleich für die vom Land festgesetzte Beitragsfreiheit im Kita-Bereich erhalten die Städte und Gemeinden seit dem 1. August 2018 jährliche Zuweisungen von insgesamt 300.000 Euro. Diese Zuweisungen können die Städte und Gemeinden nach eigenem Ermessen für Krippen, Kitas und Horte verwenden. Zur Planungssicherheit sollen die Zahlungen verstetigt und auch über das Jahr 2022 hinaus fließen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel will diese Unterstützung garantieren und auch ab 2023 solange an die Städte und Gemeinden auszahlen, wie in Niedersachsen die Beitragsfreiheit im Kita-Bereich besteht. 

Der letzte Baustein im von der Landrätin vorgeschlagenen Gesamtpaket bezieht sich konkret auf bauliche Verbesserungen von Kindertagesstätten. Für die Neuanschaffung, Ausstattung oder räumliche Verbesserung von Kitaplätzen soll der Landkreis den Städten und Gemeinden zusätzlich jährlich 500.000 Euro zur Verfügung stellen. „Die moderne und zeitgemäße Ausstattung unserer Kitas ist mir ein besonderes Anliegen“, deshalb möchte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, dass bereits ab dem aktuellen Kita-Jahr drei Jahre lang jeweils 500.000 Euro jährlich für entsprechende Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden. 

Mit dem geplanten Gesamtpaket würde der Landkreis Northeim die Städte und Gemeinden bis zum Jahr 2023 mit insgesamt 2.552.400 Euro (613.400 € in 2021, 748.400 € in 2022 und 1.190.600 € in 2023) zusätzlich unterstützen. Die erhöhten Pauschalen und der Ausgleich für die Beitragsfreiheit würden über diesen Zeitraum hinaus gelten. „Damit kann der Landkreis Northeim einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die frühkindliche Förderung und Bildung zu unterstützen“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ihr Vorhaben. Sämtliche Maßnahmen sollen in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 21. April beraten werden.

Freitag, 09. April 2021 10:56 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.822 (+16) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.649 (+20) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 47,6 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. 

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet! 

Aktuell sind im Landkreis Northeim 131 (-4) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 16 (-1), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 11 (-1), 

Einbeck 32 (-4), 

Hardegsen 18 (+1), 

Kalefeld 1 (0), 

Katlenburg-Lindau 6 (0), 

Moringen 4 (+1), 

Nörten-Hardenberg 12 (-2), 

Northeim 23 (+2) und 

Uslar 6 (0) stammen. 

Mit oder an dem Virus verstorben sind 42 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 15.504 Personen (Stand: 7.4.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 11,7 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.305 Personen (Stand: 7.4.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 4,8 Prozent.

Donnerstag, 08. April 2021 12:43 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.806 (+17) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.629 (+19) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 43,1 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 135 (-3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum 

Bad Gandersheim 17 (-1), 

Bodenfelde 2 (0), 

Dassel 12 (+1), 

Einbeck 36 (-6), 

Hardegsen 17 (-1), 

Kalefeld 1 (+1), 

Katlenburg-Lindau 6 (+1),

Moringen 3 (+1), 

Nörten-Hardenberg 14 (0), 

Northeim 21 (+2) und 

Uslar 6 (-1) stammen. 

Leider ist eine weitere Person mit oder an dem Virus verstorben. Mit oder an dem Virus verstorben sind 42 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 14.930 Personen (Stand: 6.4.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 11,3 Prozent für die Erstimpfungen. Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.060 Personen (Stand: 6.4.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 4,6 Prozent.

Blaulicht
Sonntag, 11. April 2021 10:45 Uhr
Diebstahl aus einer Garage
Sonntag, 11. April 2021 10:43 Uhr

Northeim (r). Im Rahmen der Streifentätigkeiten wurden Polizeibeamte aus Northeim auf einen Pkw aus Litauen aufmerksam. Dieser missachtete das Rotlicht einer Lichtsignalanlage und zeigte eine unsichere Fahrweise. Der Fahrzeugführer wurde daraufhin einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,15 Promille. Nach Durchführung des Tests ergriff der 27-jährige Fahrzeugführer fußläufig die Flucht, konnte jedoch kurz darauf wieder aufgegriffen werden.

Auf der Dienststelle wurde bei dem aus Litauen stammendem Mann eine Blutentnahme durchgeführt. Während der Blutentnahme leistete er passiven Widerstand. Mithilfe der Anwendung einfacher körperlicher Gewalt konnte das Blut durch eine Ärztin entnommen werden. Da der Mann nicht in Deutschland gemeldet ist, sich hier aber bereits über einen längeren Zeitraum aufhält, muss im Verlauf weiterer Ermittlungen geklärt werden, ob der 27-jährige im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Es wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Samstag, 10. April 2021 11:32 Uhr

Bad Gandersheim (red). Auf einem Supermarktparkplatz in der Holzmindener Straße in Bad Gandersheim kam es am Freitagnachmittag zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Ein 49- jähriger Ford-Fahrer aus Bad Gandersheim übersah beim Rückwärtsausparken einen querenden 56-jährigen Skoda Fahrer auch aus Bad Gandersheim und es kam zur Kollision der Fahrzeuge. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von 5500.-Euro.

Freitag, 09. April 2021 11:00 Uhr

Einbeck/ Northeim (r). In den vergangenen Tagen meldeten mehrere Einwohnerinnen aus Einbeck, dass sie Anrufe erhalten hätten, in denen eine angebliche Enkelin geschildert habe, dass sie dringend eine hohe Bargeldsumme benötigt, weil sie angeblich einen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Angerufenen durchschauten die Betrugsversuche, beendeten das Gespräch und einige hielten Rücksprache bei Ihren Verwandten. Anschließend meldeten sie den Vorfall dem Polizeikommissariat Einbeck. Dafür bedankt sich die Polizei ausdrücklich. Denn nur so ist es möglich, andere potentielle Opfer zu warnen. Auch in anderen Regionen Südniedersachsens wurden derartige Anrufe festgestellt. 

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim rät sich so zu verhalten wie geschildert. Auch wenn sie Zweifel haben, ob die Geschichte stimmt, sollten sie sich immer mit Angehörigen, Nachbarn oder Freunden besprechen. Klären sie vorab mit ihren nahen Angehörigen, dass sie über Geldangelegenheiten niemals am Telefon sprechen. Ganz wichtig: Lassen sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben sie niemals Bargeld oder Wertsachen an ihnen nicht bekannte Personen. Melden sie derartige Betrugsversuche ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder dem Polizeinotruf unter 110.

Donnerstag, 08. April 2021 10:24 Uhr

Nörten-Hardenberg (r) Auf der Bundesautobahn A 7 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei LKW. Wegen eines Rückstaus zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim West bei Kilometer 253,780, so die Polizei, sind ein Silozug und einen Sattelzug zusammengefahren. Durch den Aufprall waren alle drei Fahrspuren durch Fahrzeugteile und Fahrzeuge blockiert. Da Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen ausgeflossen waren und eine leichte Rauchentwicklung aus dem Motorraum kam, wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach Ankunft der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte an der Einsatzstelle wurden die Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut und ein Dichtkissen in ein Gully gesetzt. Feuer wurde nicht festgestellt. Der 58-jährige Fahrer des Silozuges wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber Christoph 44 aus Göttingen war ebenfalls mit an der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter Feuerwehr forderte auch das Umweltschutzamt des Landkreises Northeim an. Nach etwa einer Stunde konnten die 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte die Einsatzstelle wieder verlassen. Der 27-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde nicht verletzt. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 500.000 Euro angegeben.

Foto: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

Politik
Dienstag, 06. April 2021 10:52 Uhr
SPD im Kreistag möchte Förderunterricht durch KVHS
Mittwoch, 17. März 2021 09:15 Uhr

Einbeck (red). Viele Betriebe sind von der Pandemie und den Folgen betroffen. Besonders bei Handel und Dienstleistungen, vor allem in den Innenstädten, sind schon massive Folgen festzustellen. Kommen die Wirtschaftshilfen an? Wie kann den Antragstellern geholfen werden? Was soll – was muss die Politik tun. Wie ist die Situation in Südniedersachsen, insbesondere die aktuelle während der Coronapandemie?

Guido Langemann, Finanzexperte der IHK Hannover, stellte in der Online Veranstaltung von Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter aus Einbeck, einige Schlaglichter vor. Grundsätzlich gehe der Anteil des stationären Einzelhandels in den Innenstädten zurück. Dies sei eine Entwicklung, die es vor Corona schon gegeben habe.

Die Corona-Pandemie allerdings sei ein Brandbeschleuniger für diesen Strukturwandel. Bemerkenswert sei allerdings, dass die Einzelhandelsflächen gesamt zunehmen. Die erwartete Geschäftslage sei für viele Branchen eher schlecht. Die umsatzstarken Tage am Ende des Jahres fehlten. Der Onlinehandel sei vor allem für den Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik eine Herausforderung, da es eine starke Konkurrenzsituation gäbe. Die Innenstadt müsse sich zu einem multifunktionalen Raum wandeln. In der Innenstadt müsse es mehr Wohnraum geben, Raum zum Einkaufen und Raum zum Erleben. Nur so ließen sich zunehmende Leerstände vermeiden.

Sonntagsöffnungen seien zum Beispiel werbewirksam für die gesamte Innenstadt. „Der Vortrag zeigt eindeutig, wie ernst die Situation in den Innenstädten ist. Die Politik auf Landesebene muss klare Vorgaben für alle Branchen schaffen. Dabei muss es darum gehen, wie infektionssicher Öffnungen ermöglicht werden können. Das Verordnungschaos, das man zurzeit feststellen muss, kann kaum jemand nachvollziehen und kostet Vertrauen in der Krise. Öffnungen seien möglich, dies haben die Sommermonate gezeigt“, so Christian Grascha. Die Politik müsse alles leisten, um Kontakte sicherer zu gestalten und stärker auf die Eigenverantwortung der Bürger- und Bürgerinnen vertrauen.

Foto: FDP

Dienstag, 16. März 2021 09:22 Uhr

Northeim (red). Genau sechs Monate vor der Stadtratswahl am 12. September haben die Northeimer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten am vergangenen Freitag, den 12. März 2021 ihren Entwurf für das Stadtwahlprogramm der SPD präsentiert. Vorgestellt wurde der Entwurf, der nun zur Beratung in die Parteigremien gehen und bei der Stadtwahlkonferenz im Juni beschlossen werden soll, von den Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Northeim und der SPD-Ratsfraktion, Sebastian Penno und Marek Wischnewski. 

Drei Kernbereiche im Programm

Das Wahlprogramm der Northeimer SPD umfasst dabei drei Kernbereiche: gute Bildung, zukunftsfähige Infrastruktur und soziale Nachhaltigkeit. Der Bereich „Gute Bildung“ umfasst unter anderem Punkte zu den städtischen Kitas und Grundschulen, aber auch Punkte zur Jugendarbeit und zum Sport. So sprechen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten beispielsweise für den Ersatzneubau der Schuhwallhalle und die dortige Errichtung der Skateranlage aus. „Gute Bildung, eine umfassende Jugendarbeit und ein umfangreiches Sportangebot sind ureigene Themen der Sozialdemokratie“, erklärt Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Penno. 

Unter den Bereich „Zukunftsfähige Infrastruktur“ fallen Punkte wie die Innenstadtsanierung, die Vermarktung Northeims und touristischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, darüber hinaus positioniert sich die Northeimer SPD auch bei Themen wie Neubaugebieten oder öffentlicher Personennahverkehr. „Wir wollen unsere Stadt weiterentwickeln und attraktiv gestalten. Deshalb orientieren wir uns an den Bedarfen unserer Einwohnerinnen und Einwohner, in der Kernstadt UND den Ortschaften“, so Fraktionsvorsitzender Marek Wischnewski.

Dritter Bereich ist die „Soziale Nachhaltigkeit“, bei dem Punkte wie Klimaschutz, erneuerbare Energien, aber auch gesellschaftlicher Zusammenhalt und konstruktives Miteinander eine Rolle spielen. „Gerade in den letzten Monaten ist deutlich geworden, wie wichtig ein wertschätzender Umgang und eine konstruktive Atmosphäre auch in der Northeimer Politik ist. Das zunehmende Misstrauen und der Kontrollwahn von einigen Ratsmitgliedern gegenüber der gut arbeitenden Verwaltung ist besorgniserregend“, kommentiert Marek Wischnewski.

Für unaufgeregte Politik und gegen Populismus

Wischnewski weiter: „Der Drang, als Rat jeden noch so kleinen Schritt der Verwaltung massiv zu kontrollieren, hat sich in letzter Zeit im Northeimer Rat breit gemacht, zeugt jedoch von einem für uns falschen Verständnis von Kommunalpolitik. Der Rat als Teil der Verwaltung gibt dieser die politischen Leitlinien vor. Mitnichten entsprechen Rat und Verwaltung Opposition und Regierung. Deshalb stehen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für eine verlässliche Zusammenarbeit mit der Verwaltung, um unsere Stadt bestmöglich zu entwickeln.“

„Leider nehmen auch die populistischen Töne im Rat zu und das bis hin zur Mitte des politischen Spektrums. Eine erschreckende Entwicklung, die sachliches Handeln erschwert. Wenn rechtliche Grundlagen als Maßstab für Entscheidungen nicht mehr an erster Stelle stehen, sondern möglichst populistische Forderungen als plumpe Masche, um Wählerstimmen zu gewinnen, dann wird eine Mehrheitsfindung im Rat immer schwieriger“, äußert sich Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Penno besorgt. „Die wenigen besonnenen Stimmen haben es dann in ihren Fraktionen mit Sicherheit auch nicht einfach“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Marek Wischnewski.

Verlässliche Mehrheit das Wahlziel 

Um Zukunftsprojekte wie den Ersatzneubau der Schuhwallhalle und das dortige Sportzentrum, die Erschließung von neuen Bau- und Industriegebieten, sowie ein positives Image unserer Stadt durchzusetzen, braucht es eine verlässliche Mehrheit im nächsten Northeimer Rat. „Verlässlich bedeutet dabei nicht nur, eine rechnerische Mehrheit zu haben, sondern auch, konstruktive Partnerinnen und Partner für eine Mehrheitsfindung zu haben“, meint Marek Wischnewski. Und Sebastian Penno ergänzt abschließend: Eine starke SPD-Fraktion ist ein Garant für eine verlässliche und sachorientierte Politik im Northeimer Rat. Deshalb wollen wir auch zukünftig stärkste Fraktion sein, um populistischen Anwandlungen und destruktivem Verhalten mit ruhigem und konstruktivem Handeln weiterhin entschlossen entgegenzutreten.“

Wirtschaft
Mittwoch, 17. März 2021 08:58 Uhr
Johanniter und Einbecker Bürgerspital schließen Kooperationsvertrag
Samstag, 13. März 2021 11:17 Uhr

Seesen (red). Die Asklepios Kliniken in der Region Harz (Asklepios Harzkliniken und Asklepios Klinik Schildautal, Seesen) haben den Service ihrer „Medizinischen Versorgungszentren“ (MVZ) erweitert und stärken so die ambulante Versorgung der Patienten und damit auch den Gesundheitsstandort noch weiter. Außerdem gibt es Veränderungen bei einigen der Ärzte*innen in den Fachbereichen und in der Leitung des MVZ. Die Details: - Das MVZ Harz am Standort Goslar wurde nunmehr um den Fachbereich „Neurochirurgie“ erweitert: Prof. Dr. med. Matthias Kirsch und Dr. med. Carlo Morgenroth aus dem MVZ Seesen sind abwechselnd jeden Mittwoch nun auch dort tätig.

  • Erik Hintze, Facharzt für Gefäßchirurgie und neuer ärztlicher Leiter des MVZ Seesen, betreut nun die Gefäßchirurgie am MVZ Seesen. Donnerstags ist Hintze im MVZ Harz am Standort Goslar vor Ort.
  • Dr. med. Jelena Toldi-Grozdanovic, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hat ihre Weiterbildung zur Psychotherapie erfolgreich absolviert und bietet nun in Goslar Gesprächstherapien im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde an.
  • Am MVZ Standort in Goslar ist der Fachbereich Innere Medizin erweitert worden, die Fachrichtung Innere Medizin und Pneumologie wurde ganz neu etabliert. Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Sinnecker, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, eröffneten bereits zum 1. Juli 2020 ein kardiologisch-pneumologisches Zentrum in den Räumen des MVZ Harz.
  • Die Leitung des MVZ haben als „Doppelspitze“ Priv.-Doz. Dr. med. Sinnecker, und seine Frau, Dr. med. Dorothea Sinnecker, übernommen. Der bisherige MVZ-Leiter, Helmut Voelcker wechselte in den Ruhestand, Dr. med. Thomas Peterson übernahm dort Anfang des Jahres die Funktion als Chirurg und D-Arzt. 

„Wir freuen uns, dass wir im Asklepios MVZ Harz und im MVZ Seesen in der Region nun unsere umfangreichere ambulante Versorgung weiter ausbauen können“, sagt Peggy Jakob, kaufmännische Leitung und Prokuristin der Asklepios MVZ Niedersachsen GmbH. Medizinische Versorgungszentren Medizinische Versorgungszentren sind Einrichtungen, in denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen Patienten gemeinsam versorgen. Die Idee hinter dem MVZ: Patienten erhalten so eine umfassende Versorgung aus „Erster Hand“, wie in einer Gemeinschaftspraxis gibt es alles „unter einem Dach“.

Dieser gemeinsame Standort hat den Vorteil, dass sich Disziplinen wie beispielsweise Unfallchirurgie, Arbeitsunfälle, Orthopädie, Gefäßchirurgie, und Sportmedizin noch besser miteinander vernetzen können. Die Wege für Patienten sind kürzer. Sollte eine Krankenhausbehandlung notwendig sein, ist eine direkte Terminkoordination über die Praxen möglich.

Foto: Asklepios Kliniken

Freitag, 12. März 2021 13:14 Uhr

Landkreis Northeim (red). In Corona-Zeiten ist bekanntlich vieles anders, vieles neu. Das gilt auch für die Informationsangebote über die Themen Berufswahl und Ausbildungssuche, die derzeit insbesondere online bereitstehen. Doch unabhängig von Corona gilt: Der Start in den Beruf sollte gut vorbereitet werden. Das gilt sowohl für die Ausbildungs- oder Studienwahl selbst, als auch für die Bewerbungsphase.

Um Jugendliche beim Übergang Schule – Beruf kurzfristig zu unterstützen und Fragen zu beantworten, bietet die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Göttingen in der Woche der Ausbildung zwei telefonische Sprechtage an. Am Montag, 15. März, und am Donnerstag, 18. März, stehen die Berufsberater und Studienberaterinnen von 10:00 bis 16:00 Uhr für alle Fragen rund um die Themen Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungsverfahren, oder Überbrückungsangebote zur Verfügung. Telefonisch können die Fragen unter 0551 / 520-350 persönlich gestellt werden.

Für grundsätzliche Orientierungsgespräche zur Berufswahl sollte man sich Zeit nehmen und am besten einen persönlichen Beratungstermin nutzen. Denn die Frage nach dem passenden Berufsfeld, in dem die eigenen Talente optimal eingesetzt werden können, lässt sich nicht zwischen Tür und Angel beantworten. Hierfür sollte ein individueller Termin vereinbart werden. Das geht natürlich im Rahmen der Telefonsprechstunde, aber auch per E-Mail an goettingen.berufsberatung@arbeitsagentur.de

Foto: red

Sport
Dienstag, 30. März 2021 13:12 Uhr
Kurt „Kurtchen“ Krauß wird 80 Jahre
Dienstag, 23. März 2021 09:17 Uhr

Northeim (red). Der NHC präsentiert seinen fünften Neuzugang für sein 3. Liga-Team. Mit dem 30-jährigen Jan-Niklas Falkenhain kommt ein alter Bekannter von der HSG Rhumetal zurück zum NHC. „Falke“ soll mit seiner Erfahrung, seinem schnellen Armzug und seinem guten Spielverständnis für Entlastung auf den Halbpositionen im Rückraum sorgen. „Die Corona-Zeit bringt nicht nur negative Dinge mit sich, sondern gibt einem auch Zeit, etwas zu reflektieren. Ich möchte handballerisch noch einmal angreifen und an die Leistungsgrenze gehen. Der Kontakt zum NHC ist nie richtig abgerissen, auch weil ich privat sehr gut mit Christian Stöpler befreundet bin. Ich freue mich auf die 3. Liga, ein professionelles Umfeld und auf einen jungen, talentierten und motivierten Kader“, so Jan-Niklas. Der NHC freut sich über diese Rückkehr und heißt Jan-Niklas Falkenhain herzlich willkommen in der NHC-Familie.

Foto: NHC

Montag, 22. März 2021 09:14 Uhr

Northeim (red). Zwei weitere Neuzugänge hat der Northeimer HC nun für die kommende 3. Liga-Saison vorgestellt. Einerseits konnte Yannis Pätz für das Tor verpflichtet werden, andererseits wurde mit Joe Schuster ein 20-jähriger Luxemburger geholt. 

Yannis Pätz kommt aus der A-Jugend Bundesliga vom TSV Burgdorf. Der 18-Jährige begann in der E-Jugend beim MTV Moringen mit dem Handball spielen und wechselte in der C-Jugend zum NHC. Danach wechselte er für Jahre ins Internat nach Hannover.

„Nach guten Gesprächen mit Carsten Barnkothe und Oliver Kirch war ich von der Perspektive im NHC überzeugt und konnte mich so leicht für Northeim entscheiden“, so Pätz. Er will viel lernen und das Beste aus sich und dem NHC herausholen. Wir freuen uns auf einen motivierten und top ausgebildeten jungen Torwart für mindestens zwei Jahre im NHC.

„Ich bin in der C-Jugend vom MTV Moringen zum NHC gewechselt und habe von dort meine sportliche Laufbahn gestartet. HRSN, HVN und4 Jahre im Lotto-Sportinternat. Als jetzt die Anfrage kam, war es für mich keine Frage zum alten Verein zurückzukehren. Hier kenne ich Spieler, Trainer und die Vereinsstruktur stimmt. Mein Ziel mit dem NHC ist, die 3. Bundesliga zu halten. Mich immer weiterzuentwickeln und das bestmögliche aus mir herauszuholen“; so Pätz.

Mit Joe Schuster schließt sich zudem ein 20-jähriger Luxemburger dem NHC an. Der Nationalspieler wechselt vom VfL Gummersbach nach Northeim. Mit seinem Gardemaß von 1,95 Metern bei 100 Kilogramm bringt er genau die körperlichen Voraussetzungen mit, um den NHC im Innenblock in der Deckung zu verstärken. Im Angriff spielt der Student im Rückraum auf einer Halbposition. Angefangen hat Joe Schuster mit dem Handball spielen in Petingen, ging aber sehr früh nach Düdelingen. Zum Handball kam er durch seinen Vater, der Jahre lang im Tor gespielt hat und durch seinen Bruder. Zum VfL nach Gummersbach kam er mit der Hilfe von Erwin Reinacher, der jedes Jahr ein Handballcamp in Düdelingen organisiert. Er hatte den Kontakt zu Maik Wallach, der zu der Zeit Jugendkoordinator und A-Jugend Trainer beim VfL war hergestellt. Nach mehreren Probetrainings entschied er sich für Gummersbach.

Der NHC bemühte sich bereits vor der letzten Saison um Schuster, jedoch konnte durch die Pandemie kein richtiger Kontakt aufgebaut werden und er konnte sich kein richtiges Bild vom Verein machen. In diesem Jahr erfolgte dann frühzeitig vonseiten des NHC der zweite Versuch. Dieses erneute Interesse gefiel Joe.

„Northeim finde ich interessant, da es eine sehr junge Mannschaft hat, die sich weiterentwickeln will und Lust hat Handball zu spielen. Des Weiteren ist es für mich eine neue Herausforderung und ein neuer Schritt in meiner Entwicklung. Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv. Ich wurde sehr herzlich empfangen und durch die offenen Gespräche habe ich mich sofort Heimisch gefühlt", so Joe.

Joe Schuster (li.).

Foto: NHC

Panorama
Mittwoch, 10. Februar 2021 09:41 Uhr
Winterwetter extrem: Teamgeist und Flexibilität – wie alle mithelfen, damit der Klinikbetrieb reibungslos funktioniert
Freitag, 29. Januar 2021 10:55 Uhr

Göttingen (red). Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 25. Januar 2021 dem Antrag eines Autogroßhändlers stattgegeben, der sich gegen eine von der Stadt Göttingen aufgrund der Nds. Corona-Verordnung verfügte Betriebsschließung gewendet hatte (4 B 264/20).

Der Antragsteller kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an, die er über eine Internetplattform akquiriert. Interessenten geben auf der Internetseite verschiedene Daten zu ihrem Kraftfahrzeug an und erhalten im Gegenzug einen vorläufigen Ankaufspreis. In einer Filiale des Antragstellers werden die Angaben des potentiellen Verkäufers vor Ort überprüft. Ggf. wird ein abweichender, endgültiger Ankaufspreis bestimmt. Ist der Verkäufer mit diesem Preis einverstanden, wird ein Kaufvertrag geschlossen, und das Fahrzeug verbleibt in der Filiale. Die angekauften Fahrzeuge werden über zwei weitere, Internetplattformen verkauft. Diese Plattformen werden von rechtlich selbständigen Unternehmen betrieben. Käufer sind bei der einen Plattform gewerbliche Händler, bei der Anderen Endverbraucher. Im letzteren Fall werden die Fahrzeuge nach Abschluss des Kaufvertrags mit dem Endverbraucher im Internet in der Filiale übergeben oder durch Mitarbeiter des Unternehmens direkt an den Käufer ausgeliefert. Alle drei Unternehmen gehören zu ein und derselben Unternehmensgruppe, die die Gewinne generiert.

Ende Dezember untersagte die Stadt Göttingen dem Antragsteller, in der örtlichen Filiale Kraftfahrzeuge von Privatpersonen anzukaufen, sofern der Kaufvertrag erst nach einer Begutachtung des betroffenen Fahrzeuges vor Ort zustande kommt und nicht bereits im Fernabsatz ein abschließender Kaufvertrag vorliegt, in dessen Rahmen vor Ort nur eine reine Übergabe des betroffenen Fahrzeuges gegen den zuvor im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis erfolgt. Hiervon ausgenommen seien gewerbliche Kunden. Ebenso sei die Herausgabe eines Fahrzeugs nach vorherigem Kaufvertragsabschluss über die Internetplattform zulässig. Zur Begründung gab die Stadt an, der Geschäftsbetrieb des Antragstellers sei dem Einzelhandel zuzuordnen, weil es sich bei den Verkäufern der Fahrzeuge um Privatpersonen handele. Einzelhandel sei nur mit Ausnahmen zulässig, wozu der Autoan- und -verkauf des Antragstellers nicht gehöre.

Gegen diese Untersagungsverfügung hat der Antragsteller Klage erhoben und gleichzeitig einen vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzantrag gestellt. Diesem hat das Gericht jetzt stattgegeben.

Zur Begründung ist es im Wesentlichen er Argumentation des Antragstellers gefolgt und hat ausgeführt, der Antragsteller betreibe keinen Einzelhandel, sondern einen Großhandel. Für diesen gälten die durch die Nds. Corona-Verordnung verfügten Betriebsschließungen nicht. Zum Einzelhandel gehörten Unternehmen, die das Produkt dem Konsumenten bzw. Endverbraucher unmittelbar vermitteln. Alle anderen in dieser Handelskette vorher tätigen Unternehmen, die nicht an der Produktion der Ware selbst beteiligt waren, seien dem Großhandel zuzuordnen. Da der Antragsteller die Fahrzeuge nicht an die Endverbraucher verkaufe, sondern an rechtlich selbständige Zwischenhändler, betreibe er einen Großhandel. Unerheblich sei, dass der Antragsteller die Autos von Privatpersonen erwerbe. Für die Abgrenzung des Groß- vom Einzelhandel sei nicht maßgeblich von wem der Händler die Ware beziehe, sondern an wen er sie veräußere. Schließlich gebe die Corona-Verordnung für eine Begrenzung des Großhandels auf Produkte des täglichen Bedarfs nichts her.

Gegen diesen Beschluss kann die Stadt Göttingen innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist noch vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr

Hannover (red). Sehr erstaunt zeigen sich viele Menschen, die sich in diesen Tagen beim NABU melden – weil sie Klopfen oder gar metallisches „Klimpern“ hören und dieses zunächst nicht zuordnen können, aber doch ahnen: Da muss ein Specht am Werk sein! „Und genauso ist es“, löst Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen das Rätsel auf: „Es sind Buntspechte, die in diesen Tagen allerlei Resonanzkörper suchen, um deutlich zu machen: Hier bin ich! Dies ist mein Revier! Es kündigt sich der Vorfrühling an. Auslöser dafür sind allerdings nicht die durchaus noch normal-winterlichen Temperaturen, sondern die längere Tageslichtzeit an diesen letzten Januartagen.“ 

Buntspechte verfügen über keinen Reviergesang wie andere Vögel, sondern machen mit solchen Stakkati auf sich aufmerksam. „In der Regel hämmern sie dazu auf morsche Äste, sodass die Trommelwirbel weithin hörbar sind“, erklärt der Naturschützer. Auch manch anderes Material wird dazu ab und an gern von dieser häufigsten heimischen Spechtart, die sehr gern auch an Vogel-Futterplätze kommt, als „Orchesterplatz“ für wilde Soli genutzt: „Nicht selten werden wir angerufen, weil sich Buntspechte alte, stehengebliebene Dachantennen oder Fallrohre vornehmen, um zu trommeln – das dröhnt natürlich wesentlich weiter als wenn sie morsches Holz nutzen. Auch Regenrinnen scheinen dafür recht beliebt zu sein!“, berichtet der NABU-Mitarbeiter. 

Allerdings sollte niemand glauben, dass beim Specht bereits die Brutzeit beginnt: Dies ist erst ab April der Fall. Dann werden die kunstvoll in die Bäume gehämmerten Bruthöhlen des Buntspechts zu seinen Kinderstuben. „Und oft finden diese Höhlen auch ‚Nachmieter‘ wie Meisen, Stare oder Fledermäuse“, sagt Rüdiger Wohlers über den „Vogel des Jahres“ aus dem Jahr 1997.

Ebenso wie die Trommelwirbel des Buntspechts sind viele Menschen erstaunt, in diesen Tagen etwa Meisen und andere Vögel singen zu hören. „Das hat nichts mit Klimawandel zu tun“, kann Rüdiger Wohlers beruhigen: „Auch hier macht sich die längere Helligkeit bemerkbar, sodass Kohl- und Blaumeise bereits mit dem Reviergesang begonnen haben; von Tag zu Tag werden nun weitere Vogelarten hinzukommen. Auch Kleiber und Baumläufer sind bereits zu hören. Und Rotkehlchen singen sogar den ganzen Winter über, auch zu nächtlicher Stunde, oft im Schein von Straßenlaternen!“ 

Wahl zum „Vogel des Jahres“ 2021 Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) jährlich den „Vogel des Jahres“. Gewählt wurde bisher aus einem Gremium von Fachleuten. Im 50. Jubiläumsjahr ist das anders: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Zum Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion wird eine öffentliche Wahl durchgeführt. Noch bis zum 19. März 2021 kann aus den zehn Gewinnern der Vorwahl nun der „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt werden. Zur Wahl: www.vogeldesjahres.de

Foto: NABU / Dorothea Bellmer

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Insgesamt schätzten fast zwei Drittel (63%) aller Befragten ihren Gesundheitszustand trotzdem als gut oder sehr gut ein, mehr als ein Viertel (28%) als mittelmäßig und knapp ein Zehntel (9%) als schlecht oder sehr schlecht.

Im Alter von 16 bis 24 Jahren waren etwa 92% der Bevölkerung mit ihrem Gesundheitszustand sehr zufrieden oder zufrieden, lediglich ein Fünftel (20%) litt nach eigener Einschätzung unter einer chronischen Krankheit. Mit steigendem Alter hatten immer mehr Menschen an gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden. Im Alter von 75 Jahren und älter berichteten mehr als 43% aller Personen von so starken Problemen, dass sie in ihren alltäglichen Aktivitäten eingeschränkt waren. Zwei Drittel dieser Altersgruppe gaben an, unter chronischen Krankheiten zu leiden. Dennoch waren auch bei den älteren Personen noch mehr als vier von fünf (85%) mit ihrem Gesundheitszustand mittelmäßig, gut oder sehr gut zufrieden.

Personen mit einem mittleren oder hohen Bildungsabschluss waren im Jahr 2018 zufriedener mit ihrem Gesundheitszustand als Personen mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Während rund zwei Drittel der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand angaben, mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sagten dies nur gut die Hälfte der Personen mit niedrigem Bildungsstand. Auch bei den chronisch Erkrankten gab es ein leichtes Bildungsgefälle. So gaben etwa 46% der Befragten mit mittlerem oder hohem Bildungsstand an, chronisch krank zu sein, aber gut 50% der Personen mit niedrigem Bildungsstand.

Zum PDF geht es HIER.

Foto: red

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

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